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 Battlestar Galactica - Der Widerstand

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Atlan
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Jan 27, 2009 7:56 am

''Sie könnte uns helfen, das stimmt. Allerdings könnte sie uns ebenso, wie sie uns helfen könnte, in eine Falle locken. Denn wer sagt uns, dass sie wirklich auf unserer Seite steht? Wenn allerdings sie wirklich auf unserer Seite steht, dann könnte sie eine Hilfe für uns sein.''

Lee wusste, dass seine Versuche den Vater und vorgesetzten umzustimmen eigentlich sinnlos waren, dennoch wollte Lee, dass sein Vater wusste, was er davon hielt.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Jan 27, 2009 8:04 am

"Du täuschst dich, Commander. Sie ist anders. Sie hatte schon oft genug die Möglichkeit gehabt der Flotte zu schaden. Aber sie tat es nicht. Sie will zu dieser Flotte gehören und liebt ihren Mann über alles.

Und ich gedenke diesen Umstand zu nutzen."

Der Alte Mann sagte Lee nicht das er der Cylonin sowas wie Vertrauen entgegenbrachte. Er vertraute ihr auf einer gewissen Weise. Zu seinem Sohn ließ er den berühmten Strategen William Adama sprechen. Eine Rolle die Lee eigentlich hasste seit seiner frühen Kindheit.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 3:34 am

Wie erwartet stimmte Gaeta zu. Er konnte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Dazu hatte es ihm Cassandra zu schmackaft gemacht. Es bleib natürlich ein Risiko, welches sich schwer abschätzen ließ. Aber das wollte die Cylonin. Er sollte zunächst im Dunkeln tappen um es für sie am Ende einfacher zu machen.
Denn ab einem gewissen Zeitpunkt wären ihm die kleinen, oder sogar großen, Erfolge wichtiger als die Cylonin. Sie wäre das Mittel zum Zweck. Und wenn Gaeta in diesem Stadium angekommen war, wollte Cassandra die Schlinge enger ziehen. Ihn allmählich manipulieren und er würde es nicht mal mitbekommen. Er würde nur das sehen was sie ihn sehen lassen wollte. Menschen die den Fängen der NCP entkamen, Menschen die diese kalte Jahreszeit überlebten weil sie mehr an Nahrung und Kleidung bekamen.

Und er würde sie, ohne das er es mitbekam, zum Widerstand führen. Diese Listen wären ab einem gewissen Zeitpunkt Todeslisten, die Gaeta paradoxer Weise mithilft zu erstellen. Doch bis dahin würde sie sich Zeit lassen. Denn Gaeta war kein Mann der sich von heute auf morgen überzeugen ließ. Nein, sie würde wissen wann er ihr ein ehrliches Vertrauen entgegen brachte. Wann er ihr soviel Vertrauen schenkte, das es ihr ein Leichtes wäre ihm anschließend die Illusion zu nehmen und ihm das Herz zu brechen.

"Ok, ich werde kommen!" antwortete sie in einem unsicheren Ton.

Mit leicht zittrigen Händen und immer wieder den Blick auf ihn gerichtet, nahm sie die Listen wieder an sich und steckte sie ein. Anschließend wischte sie sich die kleinen Tränen aus dem Gesicht und ließ ihren Puls wieder zur Ruhe kommen. Er sollte den Eindruck vermittelt bekommen das sie sich allmählich sicher fühlte, aber nicht so sicher um Gaeta Vertrauen entgegenzubringen. Er sollte meinen das sie immer noch Angst hätte - nämlich um sich selbst. Wenn sie das Büro verließ soll ihm diese Acht in Erinnerung bleiben, die ganze Situation. Dragon wollte bestenfalls erreichen das er den morgigen Tag mit gemischten Gefühlen erwartete.

Felix sollte sich fragen ob er das Richtige tat, so das ihm Cassandra ihn morgen überzeugen konnte. Ihm die Angst und Unsicherheit zu nehmen war ihr Ziel.
Und so verließ sie das Büro von Felix Gaeta. Sie ging langsam rückwärts, etwas unbeholfen wirkte ihr Gang dabei. Aber das war normal für jemanden der sich beinahe in die Hose machte weil er in einem verdammt gefährlichen Spiel sein Volk an den Feind "verriet" und mit ihm gemeinsame Sache machte.
Leicht zittrig nahm sie den Türknauf in die Hand und öffnete schon halb die Tür. Aber Cassandra wollte noch einen für heute draufsetzen.

"Elyse! Mein Name ist Elyse!"

Nun kannte Gaeta sogar den Namen seines "Feindes". Wenn Dragon sich nicht verrechnete, würde sich Baltars Assistent noch mehr verunsichert fühlen. Denn egal was geschehen möge, sie machte sich nun noch angreifbarer - sofern sie die war, für die sie sich ausgab. Aber wenn man die Fakten aus den letzten Minuten nahm, so sprach viel dafür und auch einiges dagegen.
Es sollte nur noch mehr sein Interesse wecken endlich den nächsten Tag herbeizusehnen, um für sich persönlich eine nahezu entgültige Antwort zu bekommen.
Zu guter Letzt warf sie ihm ein sehr schüchternes Lächeln zu und verließ Gaetas Büro.

Zurück in ihrer Wohnung warf Cassandra die Listen in den Eimer. Sie waren wertlos für sie, da sie alt waren. Sie setzte sich auf ihre Stoffcouch und blickte an die Decke. Dragon begann sich nun zu langweilen. Ihr starrer Blick zur Decke sollte sie von ihrer Behausung ablenken. Sie hatte eine Standarteinrichtung, anders wie Leoben, der ein paar Türen weiter wohnte.
Cassandras Wohnung bestand im wesentlichen aus 1 großen Zimmer, welches das Wohn und Esszimer war, einer Kochecke, 1 Schlafzimmer und 1 kleinen Bad mit Dusche. Und sie hasste alles darin. Ihre graue Zweisitzerstoffcouch, der metallene Tisch - der wahrscheinlich aus einem Stück gefertigt wurde und dann zurechtgebogen - und die dazugehörigen 4 Stühle, die ebenfalls denselben Weg der Herstellung erleiden mussten. Im Schlafzimmer stand der einzige Luxus, ein eigenes Doppelbett aus Holzrahmen, mit einer weichen Matraze und ihr Bettbezug wie Bettwäsche bestand aus edler Seide. Dazu ein weißer Doppelwandschrank mit Glasfront, wo sich Cassandra bewundern konnte.
Von sonstigen Annehmlichkeiten mal abzusehen war ihre Wohnung spährlich eingerichtet. Was sie aber in nächster Zeit endlich ändern wollte. Der Waffenschrank in ihrem Wohnzimmer sollte nicht mehr das einzige weitere Möbelstück bleiben.
Die Cylonin stand auf Luxus. Sie stand auf materielle Werte wie Diamanten, Gold oder was sonst so eine Frau glücklich machte. Dragon das dieses Luxuskörper auch nur Luxus verdiente - und nicht weniger. Schließlich wollte sie für diese Arbeit dementsprechend bezahlt werden - was nach ihrer Ansicht noch zu selten geschah.

Als Cassandra ihren Blick wieder senkte stand plötzlich eine Simonkopie in ihrer Wohnung. Er hatte eine Waffe auf sie gerichtet und blickte überhaupt nicht freundlich. Sie wusste wer es war. Sie hatte ihn erst letzte Nacht in die Luft gesprengt, nachdem sie ihm eine Kugel zwischen die Augen setzte.

"Du bist aber früh dran!" sagte sie ihm in einem etwas herablassenden Ton.

Simon antwortete nicht und spannte den Abzugsbügel seiner Waffe. Er streckte den Arm aus und zielte auf ihren Kopf. Cassandra sah seine Furcht in den Augen. Ihm war der Schmerz und der Tod noch sehr nahe, noch frisch im Gedächtnis. Er mag vielleicht auch noch vor seinem geistigen Auge sehen wie Dragon ohne der Regung der Gnade ihre Waffe auf ihn richtete und ohne Skrupel auf ihn schoss.
Plötzlich löste sich ein Schuss. Simon sah auf seine Waffe und bemerkte das er nicht geschossen hatte, richtete seine Augen auf seine Brust und sah wie das weiße Hemd sich blutrot färbte. Dann sah er wieder zu Cassandra. Sein Körper begann allmählich zu schwächeln. Und er schwankte zurück während die eiskalte Killerin auf ihn zu kam. Sie hielt eine Waffe in der Hand, die sie sehr wahrscheinlich in der Coucht versteckt hielt.

Der Cylon fiel auf die Knie. Er sah auf und Dragon hielt ihm die noch warme Mündung der 9mm an die Stirn. Sie sagte kein Ton und drückte nur ab. Das Projektil durchschlug seine Stirn, bahnet seinen Weg durch das Gehirn und trat im Hinterkopf wieder aus. Der Boden unter und hinter ihm färbte sich blutrot als der Körper zusammensackte.

Derweil kamen Sicherheitskräfte zu ihrer Wohnung. Darunter war auch Cavil, der die Behörde leitete. Er sah auf den Boden und anschließend zu Cassandra, die immer noch die Waffe auf die Simonkopie gerichtet hielt.
Auch Dragon sah zu ihm und ahnte sofort das die Eins etwas anderes erwartet hätte - und zwar ihren Leichnam auf dem Boden.
Sie lächelte ihn an und steckte die Waffe weg. Aus ihr strahlte ein dämonischer Wahnsinn, so das er Angst und Hass zugleich fühlte. Dragon geriet immer mehr außer Kontrolle und das wurde zu einem Problem für die anderen Cylonen auf Neu Caprica.
Lässig stolzierte sie zu ihrer verhassten Couch zurück und ließ sich hineinfallen. Sie sah zu der Eins lächelte weiter.

"Würdest du bitte diese Pussy aus meiner bescheidenen Unterkunft entfernen! Blutflecken lassen sich nur schwer entfernen!"

"Treib es nicht zu weit, Cassandra!" drohte ihr die Eins.

"Ich würde ab heute ein Auge offen lassen wenn du schläfst, Cavil. Denn vielleicht werde ich darauf zurückkommen -wer weiß das so genau!"

Die Eins verließ nach Cassandras Drohung die Wohnung. Er wollte keine Sekunde länger in ihrer Nähe bleiben. Und Cassandra legte sich vergnügt auf ihre Couch und beobachtete wie die Maschinen die Leiche aus ihrer Wohnung entfernten. Für sie begann der Tag doch nun sehr erfreulich - und zwar mit einer Leiche.

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Liya hörte über Funk mit wie ihre gemischten Truppen die letzten Nester ausschaltete. Auch einige Centurios mussten zerstört werden, weil sie unter dem Einfluss der ehemaligen Crew standen.
Auf der Brücke begannen ihre Techniker derweil den Speicher zu sichern und anschließend zu löschen. Sie kannte die Tricks. Falls der Fall eintreten sollte das der Kommandeur eines Basisschiffes gegen seine eigene Crew vorgehen musste und er sein Schiff verlor, so hatten die Cylonen Möglichkeiten es schnell aufzuspüren und ggf. zu vernichten In der jüngeren Geschichte der Cylonen kam das schonmal vor.
Mit einer Rebellion hatte man da sicher nicht gerechnet als die Schiffe erbaut wurden und die Systeme implementiert.

"Admiral, Kern wurde gelöscht und der Hybride abgetrennt. Wir haben alle Daten gesichert. Ihre Befehle?"

Admiral Liyan zeigte sich zufrieden, aber nicht zufrieden genug. Sie überlegte warum dieses Schiff einen so unüberlegten Weg durch das Asteroidenfeld nahm. Etwas konnte an all dem nicht stimmen. Ein einzelnes Basisschiff und 9 Frachter, plus Wiederauferstehungsschiff. Das alleine war für sie seltsam genug. Das Wiederauferstehungsschiff wurde nur durch ein einzelnes Basisschiff geschtütz. Normalerweise wären seit der Rebellion und Angriff der beiden Kampfsterne Pegasus und Galactica mindestens 4 Basisschiffe vor Ort gewesen.

Etwas war ihr komisch daran. Sie sah deshalb zu einem der umprogrammierten Centurions. Er stand inmitten des Kommandoraumes und blickte Liyan an. Das Summen seines Visors war in der aufkommenden Stille zu vernehmen. Sie ging auf den 2,20m großen Centurion zu und blickte ihn an. Dabei überlegte sie was am Gesamtbild nicht stimmen konnte.

"Unsere Centurios sind frei. Sie unterliegen nicht der Kontrolle der menschliche Modelle. Aber das weißt du bestimmt - nicht wahr?"

Eine Zwei verfolgte das Gespräch zwischen Liyan und der Maschine. Er versuchte herauszufinden was sie mit dieser allgemein bekannten Kenntnis bezwecken wollte. Der Centurion stand ruhig vor ihr und nickte leicht. Er verstand was sie sagte.

"Dein Commander, er wollte bestimmt das dieses Schiff auch weiterhin bewachst - den du bist ein guter Centurio, oder?"

Auch dieses mal nickte er und für die beobachtende Zwei wurde es ziemlich konfus. So konfus das auch mittlerweile weitere Cylonen das Gespräch verfolgten und ihre Arbeit vernachlässigten.

"Es ist keine Lüge - mein Angebot zählt auch für euch. Du hast es in der Hand das heute keine Centurios zerstört werden müssen."

Der Centurio blieb für eine Weile in seiner Position verharren. Anschließend ging er zum Ausgang. Die cylonische Kampfmaschine blieb dann kurz stehen, blickte zu Liyan und lief dann weiter. Die Acht wusste das sie der Maschine folgen sollte. Und das tat sie auch. Ihrer Eskorte befahl sie auf der Brücke zu bleiben, die es nur widerwillig taten.
Kurz danach verschwand Liyan mit dem Centurion in den dunklen Gängen des Basisschiffes.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 6:58 am

Die Acht bestätigte, dass sie kommen würde und verabschiedete sich dann von ihm, indem sie langsam und unsicher zur Tür ging. Erst als sie direkt an der Tür stand, drehte sie sich noch einmal um, nannte den Namen, den sie sich gegeben hatte, und verließ den Raum, nachdem sie ihn noch kurz und schüchtern anlächelte. Elyse hieß sie also und der Name war für Gaeta ein weiteres Problem, denn nicht viele Cylonen hatten einen Namen und die, die einen trugen, waren im Regelfall solche, die sich abgrenzen wollten, die ihrem eigenen Volk nicht mehr uneingeschränkt vertrauten.
Andererseits konnte auch das Teil einer Täuschung sein, wie auch ihr gesamter Abgang, indem sie weiterhin ängstlich gewesen warm der sowohl echt als auch gespielt gewesen sein könnte. Sicher war er sich wirklich nicht und das würde sich so schnell auch nicht ändern, also galt es in erster Linie, den morgigen Tag abzuwarten und das, was sich aus dem Treffen mit der Acht ergeben würde. Er war in gewisser Weise neugierig und fand sich bereits mit der Möglichkeit ab, bei dem Treffen oder schon auf dem Weg dorthin den Tod zu finden. Er akzeptierte das als Teil des Spiels, auf das er sich eingelassen hatte. Vorsicht war dennoch das Gebot der Stunde, schon um den Widerstand zu schützen.
Immerhin waren die meisten Widerstandskämpfer ehemalige Soldaten der beiden Kampfsterne und er wusste, welchen davon er den Widerstand zutrauen konnte. Ferner kannte er sogar den Namen einiger Widerstandskämpfer und konnte sogar ziemlich sicher sagen, wer den Widerstand anführte und wer den Anführer unterstützte. Gerade diese Leute musste er schützen, egal wie sicher das Spiel schien – diese Personen und einige andere durften nicht einmal im Mindesten in Verdacht geraten und das konnten sie auch, indem er Elyse die Namen nannte. Wer wusste schon, welches Spiel die Cylonen wirklich spielte und was ihr Ziel war? Felix jedenfalls wusste es nicht und blieb sehr vorsichtig.
Dann holte er wortlos den Bericht zum Zwischenfall in der Nacht ab, den Baltar ihm zur Korrektur geben wollte, und verließ des Präsidenten Büro so schnell, wie er es betreten hatte. Auf dem Weg zurück zu seinem Quartier las er ihn schnell durch und schüttelte den Kopf, denn es handelte sich um eine genaue Abschrift der Zusammenfassung, die die Besatzer ausgegeben hatten. Doch unter dem Bericht war ein zweites Papier, welches sich als Erklärung des Präsidenten an die Menschen herausstellte. Anscheinend hatte Baltar versehentlich eine Kopie zu viel gemacht und diese dann unter dem Bericht übersehen. Felix störte sich daran nicht und las stattdessen auch die Erklärung, welche höchstens als Scherz angesehen werden konnte; selbst für Baltars Verhältnisse war sie jämmerlich und das brachte Felix dazu, sich die Erklärung erneut durchzulesen.
Zuerst fiel ihm die seltsame Formatierung auf und dann erkannte er, indem er nur jede zweite Zeile angefangen bei der ersten las, eine Botschaft in der Botschaft und die war ohne jeden Zweifel mehr als Zufall. Wenn man also nur jede zweite Zeile und damit vermutlich die eigentliche Botschaft las, war die Erklärung nicht weniger als eine Aufforderung zu einer Ausweitung des Widerstands. Felix gab nicht allzu viel darauf, da es nur eine kleine Geste des Präsidenten war, die wenig bedeutete, verglichen mit dem, was er hätte vor Monaten tun können.
Damals hätte Baltar die Listen manipulieren können, immerhin hatte er noch immer die Listen der Galactica aus den Zeiten der Flotte benutzt und es kaum geschafft, diese zu aktualisieren. Gaeta hatte das zwischen seinen restlichen Aufgaben in Teilen erledigt, die alten Listen aber aufbewahrt. Eigentlich wollte er sie nach der Ankunft der Cylonen anstelle der echten Listen an die Besatzer weitergeben, doch daraus wurde nichts, weil Baltar es nicht wollte und stattdessen die wenigstens in Teilen korrigierten Listen Gaetas an die Maschinen gab. Dazu kamen all das Versagen und die Untätigkeit in den letzten zwei Monaten, in denen er nichts für die Kolonisten getan hatte. Er hatte es nicht einmal versucht und sich stattdessen mit Selbstmitleid und seiner cylonischen Gespielin beschäftigt. Dass er jetzt auf einmal doch wieder auf Seiten der Menschen war, bedeutete da nur wenig. Dennoch würde es einigen Menschen in der Kolonie helfen, wenn sie sahen, dass der Präsident oder jemand aus dessen Stab zumindest in Teilen noch auf ihrer Seite war.
In seinem Quartier angekommen legte er die beiden Blätter auf den Schreibtisch und ging erst einmal zu der Tür, die Cassandra aufgesperrt hatte, um sie wieder zu reparieren. Aus einer Tür eines anderen Zimmers baute er das Schloss aus und setzte eben dieses anstelle des von der Acht zerstörten Schlosses in die Tür seines Büros ein. Dann schloss er die Tür hinter sich ab und machte sich an die dringend nötige Überarbeitung des Berichts und die Bearbeitung der Listen. Es dauerte seine Zeit, aber er wurde dennoch noch vor dem Abend mit beiden Aufgaben fertig und schaffte es auch ohne Zeitprobleme, Liste und Bericht an die zuständigen cylonischen Stellen abzugeben.
Der Bericht war definitiv die einfachere Aufgabe gewesen, denn mit den Berichten, die die Cylonen dem Büro des Präsidenten gaben, und einem geringen Verständnis militärischer Aktionen konnte man sich den Ablauf zumindest ungefähr herleiten. Genau das hatte er auch getan und einen Bericht geschrieben, der der Eins, die ihn angenommen hatte, anscheinend durchaus gefallen hatte. Damit war die Sache für Felix erledigt und er war froh, dass er damit erst einmal Ruhe vor den Cylonen hatte, vor denen er noch immer den treuen und untertänigen Diener spielen musste.
Zurück im Quartier machte er sich wieder an seine alte Aufgabe und arbeitete hinter verschlossener Tür und mit wachsamen Ohren weiter am Störcode. Seine Aufmerksamkeit galt jedem Geräusch, denn er musste sichergehen, dass niemand – auch nicht die Acht von zuvor – ihn bei diesen Arbeiten sah, und jetzt wusste er, dass die Cylonen diese Tür auch aufbrechen würden und es nicht nur konnten. Doch sein Geist achtete nur unterbewusst auf die Geräusche, was bei einem erfahrenen Offizier wie ihm jedoch genügte, denn der Verstand konzentrierte sich auf die Codezeilen, die auf dem Bildschirm leuchteten und ihn seit Wochen fast schon Tag für Tag herausforderten.

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„Eigentlich war das zu einfach, meinst du nicht?“
„Durchaus, doch spielte das eigentlich keine Rolle. Mein Plan kalkulierte einen Hinterhalt oder Trick der Cylonen mit ein, indem ich das Schlachtfeld abriegeln ließ und nur die Frachter retten wollte. Denn diese sind inzwischen gesichert worden, wobei man zusätzlich ihre Datenbank gelöscht – noch bevor wir gesprungen sind – und das Computersystem komplett deaktiviert hat. Dazu überwachen die Werft, die planetare Sicherungsstation und wir samt unserer Raptoren die Frachter mit sämtlichen Sensoren und mehreren Störsendern, so dass sie nicht senden oder empfangen können. Die Cylonen können diese Schiffe folglich in keiner Weise nutzen.
Allerdings hat Liyan das Basisschiff übernommen und es kann sehr wohl sein, dass die Maschinen dort Vorkehrungen getroffen haben, um ihr Schiff zu verfolgen, nachdem es gekapert wurde. Das hieße allerdings letztlich, dass es eine Falle für die Rebellen war – das würde auch die Anwesenheit eines Wiederauferstehungsschiffes rechtfertigen.“
„Ein Köder für die Rebellen, damit sie angriffen und sich bei der Gelegenheit auch das Basisschiff besorgten.“
„Durchaus möglich, aber Liyan scheint das geahnt zu haben und hat die Beute an einen anderen Ort geschafft, der weit weg von der Werft ist.“
„Wenn du das wusstest, wieso hast du dann den Angriff dennoch durchgeführt und das nicht einmal erwähnt?“
„Durch die Bojen waren wir absolut sicher und die Frachter sind leicht von jeglicher Kontrolle durch die Cylonen zu trennen, weil sie noch aus dem ersten Krieg stammen.“
„Und wenn Liyan hätte zur Werft springen wollen?“
„Dann hätte sie das vorher mitgeteilt und man hätte die Situation besprechen können. Davon abgesehen war die Falle, wenn es eine war, schon aus einem simplen Grund untauglich: sie war auf einen Angriff der Rebellen ausgelegt und nicht einen kolonialer Kräfte. Dadurch kam das Basisschiff als Kaperziel eigentlich nicht in Frage, wenn Liyan das nicht geändert hatte.. Aber das kann man den Cylonen nicht zum Vorwurf machen, sie wissen ja nicht von uns, was auch so bleiben sollte.“
„Du hättest es dennoch erwähnen können“, kritisierte Kira und sah seinen Freund und Vorgesetzten mit einem leichten Kopfschütteln an.
„Ich hielt es für unnötig, auch wenn Edgars und einige unserer Leute an Bord sind; die können auf sich aufpassen.“
„Na gut, wir haben schließlich noch mehr zu tun. Beispielsweise müssen wir die Planung der nächsten dreizehn Tage noch absegnen und dann müssen wir das Danach planen.“
Ban nickte und folgte seinem XO dann in einen Besprechungsraum, in dem die Stellvertreterin des Chiefs an dessen Stelle einen Bericht über den Arbeitsfortschritt vorstellen würde. Faggan selbst befehligte die wenigen nötigen Reparaturen an der Chronos selbst und wurde danach auf der Werft für weiterführende Arbeiten benötigt. Die Führung des Kampfsterns vermutete anderes, aber sie konnten um des Bündnisses willen Faggan nicht von der Arbeit an den Schiffen zurückhalten.

Inzwischen hatten die gemischten Gruppen auf dem Basisschiff die restlichen Cylonen ausgeschaltet und abgesehen von einigen Patrouillen, die ebenfalls aus Menschen und Rebellen bestanden, zogen sich die Bündnispartner zu gewissen Sammelpunkten zurück. Für Liyans Truppen waren das die Brücke und das, was man bei einem kolonialen Schiff Maschinenraum nannte. Für die Menschen war es der Hangar, in dem ihre Raptoren standen, da dieser zum einen zentral im Schiff lag und sie somit schnell reagieren konnte, wenn das nötig wurde, und hier zum anderen mögliche Verfolger landen könnten.
Ellin war mit ihrem Team noch tief im Bauch des cylonischen Trägers und auf dem Weg zum Hangar, als sie in der Ferne Schritte widerhallen hörten. Es klang wie ein Centurio, der die metallenen Gänge eines Basisschiffs oder Kampfsterns durchquerte und alarmierte das Team schnell. Schließlich waren nicht alle Centurios umprogrammiert oder befreit worden und die, die nun für die Rebellen kämpften, waren an strategisch wichtigen Punkten stationiert. Demnach konnte es sich hier nur um einen Feind oder einen Sicherungstrupp handeln. Ellin nahm die neue Karte aus der Tasche, auf der die Patrouillenrouten und die auf bestimmte Orte fixierten Teams vermerkt waren, und sah nach.
Kein Team war auch nur in der Nähe dieser eher unwichtigen Sektion eingesetzt, was bedeutete, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen übersehenen Feind handelte. Natürlich konnte es auch sein, dass eine verbündete Einheit dort unterwegs war, doch konnte man Liyans Truppen an ihren Anzügen erkennen, die noch extremer waren als die der normalen Cylonen, und zur Sicherheit waren ihre Centurios mit einem X auf der Brust markiert worden. Sie ließ Sprengmunition laden und ihr Team eine Verteidigungsformation eingehen, dann folgten sie dem Geräusch und näherten sich langsam und vorsichtig. Sie kamen näher, hielten einen Sicherheitsabstand und achteten darauf, auch weiterhin lautlos durch den Gang zu schleichen, der an einer Kreuzung endete, die der Centurio vermutlich bald erreichen würde.


Zuletzt von Ban am Mi Jan 28, 2009 10:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 8:08 am

Wortlos folgte Liyan dem Centurio durch die teilweise dunklen Gänge. Sie wusste das etwas an dem Schiff nicht stimmte, aber sie konnte sich keinen Reim darauf machen was an dem Basisschiff nicht stimmt. Sie hoffte das die Maschine vor ihr das Geheimnis lüften konnte und ihre Frage beantworten.
So folgte sie ihm weiter in das Innere des Cylonenträgers. Der Klang seiner metallenen Füße hallte durch die toten Gänge. Die überflogen dabei Leichen, die ihnen auf dem Weg begegneten. Modelle, die sich nicht der Rebellion anschlossen. Weiterhin dem cylonischen Primat die Treue schworen und die rebellierenden Cylonen bis auf Blut bekämpften.
Aber sie hatten auch eine Entschuldigung. Sie wussten es nicht besser. Sie sahen nicht wie diese feine cylonische Gesellschaft, die Gleichberechtigung und Freiheit auf ihre Fahne schrieb, zu einem diktatorischen Regime verkam. Zu einem Regime, das Gott benutzte, um ihren Willen als seinen Willen zu verkaufen. Und die Cylonen gehorchten. Sie gehorchten weil sie es nicht anders kannten. Sie gehorchten weil sie nicht anders erzogen wurden.
Und dieser blinde, gläubige, Gehorsam machte sie schließlich zu dem was sie eigentlich bekämpfen wollten. Der Mensch versklavte den Cylonen, der Cylon bekämpfte seinen Unterdrücker - und für was?
Damit der Cylon am Ende ebenfalls zum Unterdrücker wurde. Sie versklavten ebenfalls. Sie machten die Raider und Centurios zu ihren Sklaven und präparierten sie so, das sie dem Beispiel ihrer Herren nicht folgen konnten.
Sie richteten sie ab und schickten sie in den Kampf gegen den Menschen. Es war schon Ironie des Schicksals, den vor langer Zeit schickten die Menschen die Cylonen in den Krieg gegen andere Kolonien. Danach schickte sie sie in die Minen, Werften - und viele andere Ausbeuterbetriebe.
Und nun kämpfte der Cylon erneut gegen seinen Unterdrücker - gegen den Cylonen! Für Liyan ein grausames Spiel des Schicksals und ein weiteres dunkles Kapitel in der glorreichen Geschichte der Cylonen.

Liyan sah sich um während der Centurio vorne weg lief. Als die Cylonin einen kurzen Moment nach vorne sah, sah sie einen Schatten verschwinden. Es war weiter vorne, an einer Kreuzung, auf die sie sich zubewegten. Sie ließ die Maschine weiter laufen und zog derweil ihre Waffe. Sie dachte das alle der Crew ausgeschaltet waren. Aber wahrscheinlich lag sie falsch und musste nun selbst Hand anlegen um ihr neues Schiff zu säubern. So lief sie schneller und schlich an der Wand entlang. Ihre Spezialsohlen dämpften den Klang ihrer Schritte ab. Sie wurden extra für Spezialeinheiten angefertigt. Liyan ließ die Version der Colonial Marines verfeinern und sie waren dadurch effektiver. Nicht alles was die Menschen machten war schlecht, aber verbesserungswürdig.
Die Maschine ahnte was Liyan vorhatte und klappte seine Bordwaffen aus. Seine Hände klappten kurzerhand ein und er hatte nun zwei gefährliche Bordwaffen stattdessen.
Die Cylonin wollte schon eine Granate um die Ecke schmeißen als sie auf dem Boden erneut einen schwachen Schatten sah. Jemand stand in der schlechten Beleuchtung und merkte es nicht. Diesmal war aber die Umrandung des Schattens anders. Vorher war es eher pilzförmig, der jetztige war eher rundlich.
Liyan schnaufte kurz durch und trat um die Ecke. Die Männer und Frauen sahen erschreckt in das steinerne Gesicht der Acht.

"Verdammt Admiral - wir hätte sie beinahe erschossen!" fluchte eine der Sechsen.

"Dann war das ihre Birne, die so einen schönen Schatten auf den Boden warf. Einmal einen Blick zurück - Soldat!!" konterte Liyan nicht ganz so charmant.

Die Sechs blickte hinter sich und erkannte die schwache Beleuchtung. Die Cylonen hatten wenige Leuchtmittel hier drin, da sie ihre Wege in Gedanken projezierten, d.h. sie stellten sich ihre eigene Welt vor.
Die blonde Cylonin jedenfalls sah beschämt zum Boden. Sie hatte ihre Einheit unwissentlich in Gefahr gebracht.
Aber Liyan war noch nicht am Ende.

"Und bevor einer der Menschen anfängt über cylonische Inkompetenz zu reden - der erste Schatten war ein Pilzkopf. Und meine Soldaten tragen keine solchen schicken Kevlarhüte!!

Und jetzt folgen sie mir unauffällig"

Der letzte Spruch ging richtung des anführenden Marines. Liyan kam in der Art wie sie es aber andeutete sehr zickig herüber - so würde man es als Frau deuten.
Die Acht drehte sich weg und lief wieder zum Centurio, der vor einer Wand stehen blieb. Dabei konnte die menschlichen und cylonischen Soldaten nicht sehen das Liyan sich in die Backen pustete und große Augen machte. Denn auch ihr wurde doch bewusst das der Schuiss nach hinten hätte losgehen können und sie mit einem Loch im Bauch hätte liegen können. Aber die Götter meinten es anders und verschoben ihr Todesdatum erneut.

Mit dem etwas größeren Gefolge kam Liyan zum Centurio. Er gab durch ein Handzeichen den Hinweis sich fern zu halten. Liyan gab per taktischem Zeichen den Befehl zum Halt indem sie eine geballte Faust nach oben richteten. Die Maschine machte etwas an der Wand, aber sie konnte es nicht genau sehen. Dann öffnete sich ein Spalt und ein Stimme drang nach außen.

"Centurio - was machst du hier? Sind die Eindringlinge weg?"

Liyan erkannte diese Stimme. Sie würde sie unter tausenden Cylonen wiedererkennen. Ihr Puls stieg, er begann zu rasen. Dunkle Erinnerungen wurden wieder wach. Sie hörte Stimmen aus ihrer Vergangenheit, so nah als würde alles gerade eben erst passieren.
Ihre Augen wurden glasig, so sehr schmerzte diese Erinnerung. Liyan zog eine Waffe und entsicherte sie. Wortlos entfernte sie sich von der Truppe und lief geradewegs auf diesen geheimen Verschlag zu. Ihre Soldaten fragten sich was mit ihr geschah, denn Liyan raste vor Wut.
Die Acht schob die Maschine zur Seite und war sich sicher. Vor ihr saß eine Eins. Er versteckte sich hinter Kisten. Und die Eins sah Liyan ebenfalls mit Schrecken an, da er nicht vermutete hätte sie je wieder zu sehen.
Es war eine Eins die sich Mephisto nannte. Ein Schlächter und Peiniger - und derjenige der die Ermordung ihres Geliebten befahl sowie die Tötung ihres ungeborenen Kindes.

"Liyan?"

"Du Schwein - jetzt wirst du für alles bezahlen!!!"

Nun reagierten ihre Soldaten. Sie rannten wie der Teufel los als Liyan ihre Waffe hob. Sie wussten wer Mephisto war und wie wichtig er für die Rebellen sein konnte. Und Liyan war drauf und dran ihn zu töten.
Doch bevor man Liyan abhalten konnte, löste sich ein Schuss. Ein Projektil bohrte sich in die Schulter der Eins.
Währenddessen spielten sich dramatische Szenen im Gang ab. Die Cylonen versuchten Liyan am Boden zu halten, hatten aber ihre Schwierigkeiten. Sie schrie und schlug um sich. Sie entwickelte erstaunliche Kräfte und schaltete einen Soldaten nach dem anderen aus. Die Elitekrieger hatten Schwierigekeiten die rasende Liyan in den Griff zu bekommen.

"Bringen sie den Cylonen weg - schnell!! Sie wird ihn umbringen!! Aber er ist wichtig!!"

Eine Zwei flehte die Marines förmlich an, die noch in der Nähe standen und zusahen, da sie nicht verstanden was da vorne geschah.

"Ich bring dich um!!!!" schrie Liyan wie eine Furie.

Ein Elitekrieger nach dem Anderen ging zu Boden. Es war nur eine Frage der Zeit bis Liyan sich befreien konnte um ihr Werk zu vollenden. So viel Emotionen und Hass lagen in der Luft das man es als Außenstehender beinahe schmecken konnte.

"NA LOS!!" forderte erneut einer der Cylonenkrieger während er Liyan so gut wie möglich am Boden fiixieren konnte.


Zuletzt von Boomer am Mi Jan 28, 2009 10:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 10:06 am

Kurz vor der Kreuzung bog Liyan mit einem Centurio um eben diese und richtete ihre Waffen auf den Trupp wie dieser seine auf die Acht. Nach dem ersten Schock senkten alle Beteiligten die Waffen und die Acht wies zuerst eine Sechs und dann die Marines oder vielmehr Edgars darauf hin, dass sie besser auf ihre Schatten achten sollten. Dann forderte sie die anderen auf, ihr zu folgen, und marschierte weiter dem Centurio hinterher. Ellin stieß ihrem Nebenmann dafür in die Seite, denn es war nicht ihr Schatten gewesen, den sie vor dem der Sechs gesehen hatte, sondern seiner. Zwar war ihr das aufgefallen, aber es war nur ein kurzer Moment gewesen, in dem die Schatten sichtbar waren, und es wäre wesentlich auffälliger gewesen, ihre Leute darauf hinzuweisen. Denn dazu hätte sie nach dem Verschwinden der Schatten durch das Verlassen aus dem Lichtkegel etwas sagen müssen und das wäre mindestens so schlimm wie die Schatten selbst gewesen. Daher hatte sie geschwiegen und gehofft, dass es in den kurzen Augenblicken nicht aufgefallen war – sie hatte zwar geirrt, doch war ihnen mit Liyan auch kein Feind begegnet.
Der Soldat verstand den Hinweis und entschuldigte sich leise bei Edgars, während das gemischte Team weiter dem Centurio folgte. Liyan klang in der Anmerkung leicht zickig, doch das störte den Major nicht, denn der Fehler blieb ein solcher und die Cylonen waren den Menschen gar nicht mehr so unähnlich; jedenfalls war die Situation mit der kleinen Rüge an den anderen Marine für sie geklärt und abgeschlossen.
Nach einigen Gängen erreichte man einen bestimmten Punkt, an dem der Centurio hielt und das Team zum Zurückbleiben ermahnte. Er bearbeitete kurz die Wand und eine Öffnung tat sich auf, aus der eine Stimme erklang, die dem Modell Eins zugehörig war. Ellin wartete erst einmal ab und ließ ihre Leute dasselbe tun, doch gleichzeitig wurde Liyan zum Berserker und schritt zu dem Cylon, der sich hinter der Öffnung versteckt hatte, Sie zog ihre Waffe und vergaß jedes Gespür für taktische Vorgehen, indem sie die Eins töten wollte, ungeachtet der Informationen, die dieses Modell haben könnte.
Auch die Eins erkannte sein Gegenüber und sprach Liyan mit Namen an; sie antwortete anders und brüllte, dass er jetzt bezahlen würde. Die Menschen verstanden nicht, was in Liyan vorging, und, obwohl sie wussten, dass sie einen menschlichen Freund gehabt hatte, der von den Cylonen getötet wurde, konnten sie nicht einmal ahnen, dass der Verantwortliche in diesem Raum war. Die Rebellen konnten das und reagierten sofort, indem sie Liyan unter Kontrolle halten wollten, doch die kam ihren Leuten zuvor und schoss dem Cylonen in die Schulter. Doch dann bekamen die Rebellen langsam die Kontrolle über Liyan und konnten sie von weiteren Schüssen abhalten, zumindest vorerst. Doch die Anführerin der Achten kämpfte dagegen an und die Wut verlieh ihr unglaubliche Kräfte, wodurch sie ihre eigenen Elitesoldaten einen nach dem anderen immer wieder zu Boden warf.
Die Soldaten blickten zu Ellin und warteten auf ihre Befehle, doch der weibliche Major wusste nicht, was sie jetzt tun sollte, denn sie verstand die Situation nicht wirklich. Klar – der Cylon war wichtig, denn er konnte Informationen haben, aber was war mit Liyan los? Jetzt baten ihre Leute um Hilfe, verlangten von den Menschen, dass sie den wichtigen Gefangenen wegschafften und hielten Liyan weiter fest. Diese wehrte sich weiter und kämpfte voller Wut und – so schien es Ellin langsam – auch einer Menge Trauer gegen ihre Leute und wollte unbedingt den Tod des Cylonen. Die Ärztin wollte den Grund dafür erfahren, doch jetzt musste sie erst den Cylonen retten, damit er ihnen Informationen geben konnte, auf die eine oder andere Weise.
„Jetzt macht schon! Schafft den Cylon hier weg und sperrt ihn in einen der schweren Jäger im Hangar! Gefesselt und unter schwerster Bewaffnung in dem Jäger und außerhalb desselben.“
Die Marines reagierten sofort und nahmen den Cylonen mit sich. Zwei von ihnen hielten ihn an den Armen fest und zwei weitere gaben Deckung und nahmen der Eins jede Hoffnung auf eine Flucht. Währenddessen griffen die anderen beiden Marines in den Kampf zwischen Liyan und den Rebellensoldaten ein, aber auch sie wurden immer wieder zurückgeschlagen und mussten die vollkommen durchgedrehte Acht immer wieder festhalten, bevor sie die Eins verfolgen konnte. Edgars holte in der Zeit eine Spritze aus ihrer Sanitätstasche, in der eines der Beruhigungsmittel enthalten war, das bei Cylonen und Menschen die gleichen Auswirkungen hatte. Die verbliebenen zwei Marines und eine der anwesenden Achten schafften es, Liyan einige Sekunden halbwegs ruhig zu halten. Das nutzte Elinn um eine größere Dosis des Beruhigungsmittels zu injizieren und den verbündeten Admiral für die nächste Zeit unter Kontrolle zu kriegen.


Zuletzt von Ban am Mi Jan 28, 2009 10:54 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 10:43 am

Völlig in Rage bekämpfte Liyan die eigenen Leute. Ihr Ziel war in dieser Nische. Sie wollte ihn haben. Sie wollte ihn töten. In ihren Erinnerung kam wieder die Bühne. Sie sah es deutlich vor sich wie ihr Gefährte niedergestreckt wurde. Sah seine Augen nachdem sein Kopf auf dem Boden aufprallte. Diese aufkommende Leere als sein Leben aus dem Körper wich. Ihr Schmerz wurde immer unerträglicher als diese Bilder wieder und wieder durch den Kopf schossen.
Ihre Krieger versuchten Liyan mit aller Kraft am Boden zu halten und bezahlten einen schmerzhaften Preis dafür. Die Cylonin entwickelte ungeahnte Kräfte und warf ihre eigene Leute zu Boden, als wären es nur Stücke Papier.
Langsam schalteten die Marines. Sie eilten zur Hilfe. Nur langsam ahnten sie das die aufkommende Wut mit dem Cylonen in der Nische zu tun hatte. Und nur er konnte es auch wieder beenden. Und so eilten Soldaten der Marines in die Nische, fixierten die Eins und schleiften ihn wie ein Stück verdorbenes Fleisch heraus. Derweil unterstützen weitere Soldaten der Colonial Marines um die völlig abgedrehte Acht zu beruhigen. Aber auch sie scheiterten. Beide Marines erfuhren schmerzhaft wie stark Liyan ihre Wut machte.
Doch es hielt sie nicht davon ab nach ihrer Abreibung sich nochmal, wie auch die Elitekrieger der Cylonen, erneut auf die Acht zu stürzen. Die Krieger um Liyan hatten sowas zuvor nie erlebt. Sie waren stark, das durchaus, und einem Menschen überlegen - aber diese Stärke hatten sie selbst nie erlebt.

Weitere Marines eilten heran. Liyan bekam es nicht mehr wirklich mit. Den gedanklich hatte sie die Hände um den Hals von Mephisto gelegt und ihm die Kehle mit Vergnügen gequetscht. Sie sah nur noch Hände und Körper um sich. Sie spürte nicht einmal wie eine Nadel in ihren Körper gerammt wurde. Das verabreichte Beruhigungsmittel war derart hoch dosiert das die Wirkung schnell eintraf. Liyan wurde schwächer und ruhiger. Sie fühlte sich auf einmal schlapp und verstand dann erst was geschehen sein musste. Mit immer noch wütenden Blick sah sie auf die Spritze die auf einmal vor ihrem Gesicht erschien. Sie blickte um sich und die Gesichter um sie herum verschwommen immer mehr. Liyan fühlte plötzliche Müdigkeit und es dauerte nicht lange und sie wurde bewusstlos. Ob vom Mensch beabsichtigt oder nicht - die Kraftanstrengung hatte sicherlich ihren Anteil geleistet um die cylonische Anführerin der Rebellen zugänglicher für das Mittel zu machen.
Ihre Krieger legten sie vorsichtig ab. Obwohl sie blaue Flecken und Schürfwunden davontrugen, behandelten sie Liyan weiterhin wie ein rohes Ei.

Eine andere Acht demaskierte sich und fühlte nach dem Puls ihrer Kommandeurin. Danach blickte sie geschafft zu den Anderen auf und nickte erleichtert. Liyan ging es gut und sie schlief jetzt.
Anschließend befahl sie ihre Kommandeurin in einen Ruheraum zu verbringen und sie zu bewachen. Dem Centurio befahl sie die Elitekrieger zu begleiten und ebenfalls Liyan unter allen Umständen zu bewachen.
Noch ein wenig außer Atem ging sie zu den ebenfalls geschafften Marines. Sie hatten sowas zuvor nie gesehen und sie konnte es ihnen auch nicht verdenken ihre Gedanken über die plötzliche Kraft der außer Gefecht gesetzten Cylonin.

"Die Eins - er nennt sich Mephisto. Er war unser Oberwärter im Lager und Aufseher bei unserer "Bekehrung". Er ist verantwortlich für die Internierungslager auf Caprica und mehrere Farmen. Wir Rebellen kennen ihr nur zu gut.

Ach ja, er hat Liyans Mann öffentlich und vor ihren Augen ermorden lassen - wie auch ihr Kind!!"

Die Acht betonte den letzten Teil mit dem Kind. Die Menschen sollten die Tragweite dieses Gefangenen kennen. Und welchen Wert er für Liyan hatte - das hatten sie eben erlebt.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 28, 2009 10:44 am

Modell 1
Basisschiff 0352
Koloniales System
1,5 SQ´s Entfernt von Caprica

Die Flotte schwebte im leeren Raum zwischen denn Kolonien ,langsam zogen die Basisschiffe ihre Kreise um die beiden Auferstehungsschiffe ,Raider Geschwader Patrouillierten um die ganze Flotte und ein Versorgungsschiff entsandte gerade einige kleine Transportschiffe die auf denn einzelnen Basisschiffen landeten. Schwere Raider flogen von einem Basisschiff zum anderen.
Eins sahs wieder allein in seinem Büro mit der Hand im Wasserbad seine Augenlieder zuckten leicht ,seine Hand jedoch lag ruhig und Still im Wasser. Sein Büro war hell erleuchtet auf dem Tisch standen noch Getränke und Gläser von treffen mit denn Schiffs Kommandeuren ,das im großen und ganzen so verlaufen war wie er es erwartet hatte. Nur das die suche nach denn Rebellen immer noch ergebnislos war wurde mehr und mehr zum Ärgernis für ihn.
Seine Hand zuckte im Wasser er war auf etwas neues Gestoßen ,in seinem Geist öffnete sich der Bericht über einen Konvoi im Kolonialen System zu dem seit einigen Stunden kein Kontakt mehr bestand.
Er wurde aufmerksam ,in der nähe von Ragnar wurde die letzte Positions Meldung des Konvois empfangen ,ein schwieriges Gebiet der Korridor zu der Basis dort ist eng und schwer zu überwachen.
Er stand auf und zog seine Hand aus dem Wasser ,wischte sie an seinen Klamotten ab und verließ schnell sein Büro. Er lief durch sein Schiff vorbei an mürrisch blickenden Menschcylonen und an solchen die offensichtlich recht zufrieden mit denn neuen Verhältnissen waren. An fast allein Eingängen standen Centurios und nicht selten standen einige 2er oder 6er vor denn Centurios und beschwerten sich das sie nicht mehr in denn Raum hinter ihnen durften. Besonders heftig war der Protest der anderen dagegen das sie nicht mehr zum Hybriden durften. Die 6er und 8er waren ungewöhnlich still die 2er und 3er dagegen machten ihrem Unmut offen Luft ,Beschimpfungen und gelegentliches an rempeln waren da noch zu vernachlässigen. Der versuch von einer 3 in ein Waffenlager zu kommen dagegen weniger ,sie war mittlerweile mit einem Schweren Raider auf dem weg zum Heimatplaneten.
Er betrat die Kommandozentrale des Basisschiffes und begab sich zur Zentralen Konsole.
Bruder nimm Kontakt zu denn anderen Schiffen auf ich will das 40 Schwere Raider sofort starten und in denn Korridor bei der Ragnar Basis springen ,ich denke wir haben einen weiteren Konvoi dort verloren und ich will wissen wer das war !
Wie du meinst Bruder -sagte ein anderes Modell Eins- aber deswegen sind wir nicht hier oder ?
Die beiden sahen sich an dann ergriff eine 4 das Wort.
Ich denke wir sollten heraus finden was dort geschehen ist ,das war nicht der erste Konvoi denn wir dort verloren haben ,es könnten die Rebellen gewesen sein oder der Kampfstern der hier noch herum Fliegen soll.
Das denke ich auch deswegen sollen unser Schiffe dorthin Springen ich will wissen was passiert ist !
Der andere 1er widersprach nicht ,es erschien ihn durchaus Logisch der Sache dort auf den Grund zu gehen. Er legte seine Hand ins Wasser und gab die nötigen Anweisungen über das Schiffsnetzwerk weiter.
Des weiteren -bergan Eins- will ich das du einige Aufklärungsdrohen los schickst -er hielt kurz inne und sah sich um- einige von denn neuen !
Die anderen beiden zogen die Augenbrauen hoch.
Bist du dir sicher ? Sie wurden noch nicht getestet.
Das weiß ich aber wir müssen sie endlich finden und die neuen Drohnen sollen ja geradezu Perfekt für eine solche Aufgabe sein.
Er hatte wieder dieses Spöttische Lächeln im Gesicht das so Typisch für die 1er war.
2 Basisschiffe öffneten ihre Hangartore und die Schweren Raider strömten aus ihrem inneren. Kaum waren sie aus ihren Mutterschiffen heraus waren auch schon die Gelblichen Blitze ihrer Sprungantriebe zu sehen und die Raider verschwanden.
Nun gut wie weit sind wir mit dem Verteilen des Nachschubs ?
Ein 5er gesellte sich zu ihnen und die drei sahen ihn an.
Nun es geht gut voran ,der Transporter ist fast leer und die Magazine der Schiffe sind fast vollständig gefühlt. Allerdings geht es etwas langsamer voran als normal da du die anderen Modelle vom Dienst ausgeschlossen hast.
Nun willst du das sie uns das Schiff unter den Füßen weg sprengen ? -sagte die 1er und lachte dabei leicht auf.
Der 4er grinste ebenfalls der 5er jedoch sah ernst auf eine Anzeige vor ihnen.
Du willst die neuen Drohnen schon einsetzen ? Die sind noch nicht erprobt ihre Programmierung könnte noch fehlerhaft sein.
Was soll ich deiner Meinung nach sonst tun ? Ich kann schlecht alle unsere Jäger wegschicken um das System abzusuchen ,und die Basisschiffe allein los schicken geht auch nicht ,nur im Verband können wir es mit den Rebellen aufnehmen.
Die Drohnen sind die einzige Möglichkeit die ich sehe. Der 5er blickte ernst nach unten ,überlegte aber nickte dann nur ,drehte sich um und verlies die Zentrale wieder.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 29, 2009 2:58 am

Admiral Adama ließ die alte Rolle des Strategen Adama sprechen - Lee hasste diese Rolle.

''Vielleicht will sie der Flotte nicht Schaden - vielleicht ist es ihr nicht genug der Flotte nur zu schaden. Aber schließlich liegt die Entscheidung bei dir. Ich weiß, dass du es eh tun wirst. Egal, wie lange ich dir meine Bedenken vorhalte, Admiral.''
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 29, 2009 6:27 am

Liyan wurde ruhiger, nachdem sie die Spritze bekommen hatte, brach letztlich zusammen und verlor das Bewusstsein. Ihre Leute kümmerten sich dennoch um sie und brachten sie vorsichtig in einen Ruheraum, während eine der Achten, die auch nach dem Puls ihrer Anführerin gefühlt hatte, zu den Marines ging. Sie erklärte den Menschen, wen sie vor sich gehabt hatten, einen Cylon namens Mephisto, der für die Internierungslager auf Caprica, mehrere Farmen auf derselben Kolonie und letztlich wohl auch für die Rebellion verantwortlich war. Denn er hatte Liyans menschlichen Mann ermordet und ihr Kind!
Die Marines begriffen jetzt, was die Cylonin so rasend gemach hatte, und Ellin konnte schon allein wegen ihrem Beruf als Militärärztin verstehen, warum man diese Maschine tot sehen wollte. Einige der Soldaten rieben sich wieder an den Stellen, an denen Liyan ihnen blaue Flecken und andere oberflächliche Wunden eingebracht hatte. Jetzt konnten sie die Rebellin verstehen – sie und ihren Hass auf diesen Mephisto! Der Tod eines geliebten Menschen konnte einen Menschen und gleichermaßen einen Cylonen völlig aus der Bahn werfen und ihn massiv verändern. Die Ermordung einer solchen Person führte nahezu unweigerlich zu unglaublich starkem Hass, den man kaum bändigen konnte.
Noch schlimmer wurde das durch die Ermordung des Kindes! Selbst Abtreibung war unter den Menschen umstritten gewesen, obwohl das Militär damit stets geringere Probleme hatten, aber die Ermordung eines Kindes ging schlichtweg zu weit. Ein Kind traf keine Schuld, die einen Tod rechtfertigen konnte, und ein Kind konnte noch kein Feind sein. Es war nicht weniger als ein wehrloses Opfer, an dem man sich nicht vergreifen durfte! Menschen, die sich in den früheren Kriegen der Kolonien untereinander nicht an diese Regel gehalten hatten, mussten meist den höchsten Preis – ihr Leben – dafür zahlen oder die Höchststrafe der jeweiligen Nation. Bei Cylonen sollte es nicht anders sein, doch gab es noch schlimmere Strafen für dieses Vergehen, dass ein Cylon ausgeführt, aber eine Gesellschaft herbeigeführt hatte.
Mit allen Mitteln sollten dieser Person Informationen entlockt werden und Folter würde kein Tabu sein. Dafür würde Ellin notfalls persönlich sorgen. Ellin hoffte inständig, dass Mephisto oder sein Schiff die Koordinaten jenes Ortes enthalten würden, den die Chronos schon so lange suchte. Jenen Ort, den man den Cylonen selbst vor den Zeiten des Bündnisses auch zum Preis des eigenen Lebens nehmen wollte. Es ging um den Hub, die Einrichtung, die ihre Wiedergeburt ermöglichte, den heiligten und wichtigsten Ort der Cylonen. Es konnte keine bessere Revanche für die Gräueltaten Mephistos geben als die Zerstörung einer der Säulen der cylonischen Gesellschaft – ihre Unsterblichkeit!
Und, wenn der Cylon ihnen alles verraten hätte, dann war er fällig und Liyan würde ihre Rache haben können, doch noch war es nicht so weit, noch brauchten sie Mephisto und die Informationen, die er hatte.
„Also eine eher wichtige Person mit Informationen, die für uns von Belang sein könnten. Bedauerlich – ich kann nicht leugnen, dass ich dieses Ding gerne tot sehen würde. Vor jedem menschlichen Gericht würde er die Höchststrafe erhalten und das ist in Zeiten des Krieges der Tod. Ich bezweifle, dass sie das anders sehen. Allerdings können wir mehr aus ihm ziehen, indem wir uns die Informationen seines Schiffs und seines Gedächtnis holen und sie gegen die Cylonen nutzen – dann kann Liyan ihre Rache haben.“ Ellin machte eine kurze Pause und erinnerte sich dann an das eingesetzte Betäubungsmittel. „Wegen der Spritze - es ist ein relatives starkes Mittel und ich hielt es gemessen an Liyans Aggressivität für angemessen. Allerdings ist die Wirkung an die Adrenalinkonzentration im Kreislauf gekoppelt, was heißt, dass es stärker wirkt, wenn mehr Adrenalin im Kreislauf ist. Nun ja, in ihrem Kreislauf war sicherlich sehr viel Adrenalin, dementsprechend heftig wirkte das Beruhigungsmittel und dazu die Verausgabung zuvor – seelisch wie physisch. Sie wird wohl ungefähr eine Stunde schlafen, was vielleicht auch nicht so falsch ist.“
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Fr Jan 30, 2009 12:08 pm

Ragnar
Korridor zur Cylonen Basis

Und hast du schon was gefunden 4 ?
Außer Asteroiden und Schrott nicht viel ,nur unsre Schiffe und einige Raider von der Basis ,nichts interessantes.
Der Schwere Raider schlängelte sich durch das Asteroidenfeld hindurch gefolgt von 3 weiteren Schiffen.
Allerdings -sagte der 4er und schaute dabei nicht von seinem Schirm auf- habe ich einige anormale Thermische anzeigen hier -er stand nun auf und ging zu seinem Piloten- bring uns mal dort hin. -er zeigte auf einen großen Asteroiden der auf einer Seite leicht Schimmerte.
Hmm das sieht mir nach einem Einschlag aus -sagte der 1er und sah aus dem kleinen Fenster nach draußen- ob allerdings von einem Geschoss oder nur ein anderer Asteroid kann ich nicht sagen.
Hinter denn beiden ging ein Alarm Ton los ,der 4er drehte sich um und setzte sich schnell wieder auf seinen Platz.
Ich hab hier was sieht nach einem unserer Schiffe aus ,aber keine Energie Signatur. Geh auf Kurs 214.867 auftreffen bei 435 ! Die Schiffe Manövrierten sich durch das Feld auf die Position zu wo ,wie die Anzeigen nun verrieten eines ihrer Schiffe trieb.
Als sie sich ihm nährten wurden jedoch schnell sichtbar das vom Schiff kaum etwas über war ,nur ein teil der Steuerbord Hülle war noch da und trieb durch das All.
Ich glaube wir sollten das Dradis mal neu Konfigurieren ,das da kann doch kaum als ein Schiff durchgehen. -stellte der 1er trocken fest und kehrte auf ihren ursprünglichen Kurs zurück.
Der 1er steuerte in richtung des Korridor Ausgangs als der 4er hinter ihm aufschrie.
Warte ! Ich hab hier was da kommt ein schwaches Signal ,scheint von einem Flugschreiber zu sein.
Woher ?
Kurs 105.060 auftreffen bei 010 langsam wir sind nicht weit weg !
Da ist nicht mehr als ein Asteroid ... -Eins verstummte plötzlich ,der 4er hinter ihm stand auf und sah aus dem Fenster. Den beiden bot sich ein seltsames Bild ,auf der Oberfläche des Asteroiden lagen die Überreste eines Frachters ,die Hülle war fast vollkommen zerstört und die Bug Sektion des Schiffes fehlte ganz.
Hm der scheint von Innen her zerstört worden zu sein. -stellte der 4er fest.
Und von dem da bekommst du wirklich ein Signal ? -sagte Eins und sah denn 4er ungläubig an.
Ja ganz offensichtlich.
Sag denn anderen wir koppeln uns ab und untersuchen das da !
Wie du meinst ,ich löse das Kabel ... jetzt !
Und mit einem Ruck war der Schwere Raider wieder frei von dem Wrack und flog langsam auf denn Asteroiden zu.
Die Raider schwebte über dem Wrack entlang auf der suche nach dem Ursprung des Signals. Als sie sich dem Heck nährten schrie der 4er auf: Halt hier genau unter uns ist es !
Okay diesmal gehst du aber Raus.
Ja ich bin dran ich weiß !
Der Raider schwebte nur wenige Zentimeter über dem was mal ein Frachter war ,als sich das Heckschott öffnete und der 4er seinen Fuß auf die Hülle des Schiffes setzte. Er sah sich um- Ich werde wohl ins innere des Schiffes müssen oder ? -sagte er mit Resignation in der Stimme.
Ja ich fürchte du wirst nicht darum herum kommen.
Der 4er ging zu einem der vielen Risse in der Hülle und stieg in das Schiffs innere. Seine Augen weiteten sich vor entsetzen ,eine 8 hing in der Schwerelosigkeit nur gehalten von einem stück Stahl das durch ihr Bein stach. Er ging weiter durch das verwüstete innere des Schiffes ,seine Augen glitten über schwarze Wände und Gefrorenes Blut das durch denn Korridor schwebte ,eine 3 die in ihrem Stuhl sah ,die Konsole vor ihr war zerstört und in ihrem Bauch steckten die Metall und Glassplitter.
Er ging weiter dachte schon ihn könnte nichts mehr schockieren aber auf denn Anblick eines seiner Brüder aufgespießt von einem träger der durch denn Boden gerammt war ,war er doch nicht vorbereitet.
Er ging tiefer in die zerstörten Eingeweide des Schiffes und verschwand in der Dunkelheit.
Nach guten 15 Minuten kam er wieder Raus und hatte einen großen Metallischen Kasten unter dem Arm. Er kam auf schnellsten Wege zurück zum Raider und hüpfte ins innere ,der 1er schloss das Heckschott wieder und baute Druck in der Kabine auf.
Was hast du da ? -fragte er und sah dabei seinem Bruder ins Gesicht er war kreide bleich.
Denn alten Flugschreiber des Frachters ,der ist fast antik. -sagte er und versuchte dabei ein lächeln zustande zu bringen.
Gut ich habe ein Basisschiff angefordert ,es ist bereits da und wartet auf uns.


Zuletzt von Michi am Sa Jan 31, 2009 9:46 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 31, 2009 4:39 am

Präsident Baltar

Baltars Büro



Während sich Caprica 6 allmählich wieder fing, las Baltar in einem Buch, um sich die Zeit etwas zu vertreiben. Ein paar Stunden später, machte er sich auf, um den Kühlschrank zu füllen. Immerhin war die Whiskey Flasche darin beinahe leer. Er hatte in einem anderen Zimmer noch einen stattlichen Vorrat. Doch als er der Tür zu diesem Zimmer näher kam, erlebte er eine böse Überraschung. Das Schloss wurde offenbar aufgebrochen. Wer würde denn so etwas tun?
Baltar stürzte völlig entgeistert auf den Schrank zu, indem er seine Whiskey Flaschen und seine letzten Zigarren gelagert hatte. Doch er hatte Glück im Unglück, denn es fehlte nichts. Er atmete nochmal tief durch und brachte so seinen Puls wieder auf normal. Es war nicht einfach, den Belastungen und die Demoralisierungen der Besatzer ohne seine 'Beruhigungsmittlelchen' zu ertragen.
Trotzdem war Baltar etwas beunruhigt, denn er fragte sich, wer dieses Schloss wohl geknackt und das Zimmer offenbar dann ignoriert hatte. Er würde mit den Cylonen darüber sprechen müssen, das war klar. Dann nahm er eine Flasche und eine Zigarre und kam in sein Büro zurück. Die Flasche stellte er in den Kühlschrank, als gerade eine drei das Büro betrat.
Baltar wandte sich an diese und sprach sie an.
" Sie wissen nicht zufällig, wer in das Zimmer da drüben eingebrochen ist? Da habe ich nämlich meinen Whiskey Vorrat gelagert."
" Was interessiert mich ihr Gesöff? Ich verstehe sowieso nicht, wie man so etwas in sich hinein schütten kann."
" Es erleichtert mir die Zeit mit euch und lässt mich wenigstens für kurze Zeit eure Erniedrigungen vergessen."
" Sie erniedrigen sich bereits selbst 'GAIUS'! Ich wars jeden Falls nicht."
Baltar steckte seine Zigarre an. Er fühlte sich jetzt wieder etwas überlegener mit der Zigarre im Mund.
" Wenn hier Türen aufgebrochen werden, dann ist das eine ernste Sache. Sie wissen also nichts?"
" Nein. Fragen sie doch eine Eins, oder Dragon."
Die drei grinste Baltar frech an. Diesem fiel bei dem Namen Dragon beinahe seine ( ihn mutig machende ) Zigarre aus dem Mund.
" Sie meinen Dragon könnte hier gewesen sein?" Gaius stotterte bei diesem Satz heftig.
" Wenn es Dragon auf sie abgesehen hätte, dann wären sie schon lange tot. Ich weiß nicht, wer es war und es ist mir auch egal."
" Jetzt brauch ich dringend einen Drink! Was ist mit ihnen?"
" Bäh, sowas rühre ich nicht an."
" Schon mal versucht?"
" Nein." Die drei zögerte etwas bei ihrer Antwort.
" Ach kommen sie! Ein Drink kann selbst ihnen nicht schaden."
Die drei sah Baltar argwöhnisch an und zögerte wieder etwas.
" Also gut. Ich versuch mal ein Gläschen. Aber nur einen kleinen." Baltar winkte mit einer gespielten Ernsthaftigkeit ab.
" Aber natüühhrlich. Ein Gläschen. Das ist kein Problem."
Baltar holte die angefangene kalte Whiskey Flasche heraus und brachte zudem noch zwei Gläser und schenkte großzügig ein. Die drei sah fassungslos auf das Glas, dass Gaius randvoll gemacht hatte. wollte aber keine Schwäche zeigen und leerte es in einem Zug, noch bevor Baltar mit ihr anstoßen konnte. Sie schüttelte sich heftig und sog verzweifelt nach Luft. Dann begann der Whiskey sie zu wärmen und zeigte seine restliche Wirkung. Sie fing an das Getränk von einer anderen Seite zu betrachten. Vielleicht war das Zeug doch nicht so schlecht, wie sie es die ganze Zeit gedacht hatte. Auch Baltar kippte sein Glas auf einem mal runter. Es konnte doch nicht sein, dass ihm eine drei, die noch nie getrunken hatte etwas vor machte.
Die drei streckte ihm ihr leeres Glas erwartungsvoll entgegen. Baltar verstand und goss beiden nach. Nun war die Flasche leer und Baltar würde bald die eben geholte Flasche aus dem Kühlschrank öffnen müssen. Gaius musste noch sage und schreibe vier mal nachschenken und ihr eine volle Flasche schenken, bis sie ihn verließ. Die aufgebrochene Tür hatte er längst wieder vergessen.

Caprica 6 war alles andere als begeistert, als sie ihren angetrunkenen Gaius sah und verließ die Colonial One für einen Spaziergang. Plötzlich erschien die imaginäre 6. Auch sie war nicht sonderlich beglückt über Baltars Zustand.
" Sagte ich nicht, dass du heute noch einiges zu tun hast?"
" Du bist schon zurück?" Lallte Baltar, der nicht mehr zwischen Caprica 6 und der imaginären 6 unterscheiden konnte.
" Du solltest die Lage hier ernst nehmen."
" Welche Lage? Ich weiß von nichts." Baltar lallte noch immer und versuchte die imaginäre 6 zu betätscheln. Diese aber packte ihn am Kragen mit unvorstellbarer Kraft und hob ihn einige Zentimeter hoch.
" MACH MICH NICHT WÜTEND, GAIUS!" Baltar zappelte in der Luft.
In genau diesem Moment kam die drei zurück, die bereits die halbe Flasche hinter sich hatte und sah nur Baltar zappelnd in der Luft schweben. Sie schüttelte ihren Kopf, rieb sich die Augen und leerte dann die Flasche aus, um sie dann wegzuwerfen und verschwand so schnell sie konnte.
" Nie wieder fasse ich das Zeug an!" Lallte sie dabei. Baltar jedoch merkte nichts davon. Die imaginäre 6 war immr noch wütend auf Gaius.
" Geh dich ausruhen! In diesem Zustand taugst du ja doch nichts." Angewidert ließ sie ihn los und Baltar legte sich erneut hin.


Zuletzt von Niko am Sa Jan 31, 2009 8:19 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 31, 2009 6:23 am

"Dann machen Sie nicht so dumme Witze, wenn Sie sie nicht umsetzen können, Chief!", knurrte Tigh erbost. Menschen starben und dieser Idiot machte dumme Witze.
"Andernfalls gilt das, was wir besprochen haben! Wohin haben Sie eigentlich den Aushub bei den anderen Tunneln verschwinden lassen?"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Mai 05, 2009 10:33 pm

Battlestar Pegasus

Lee resignierte. Sein Vater tat doch eh immer was er wollte. Sollte er dieses scheinheilige Frage und Antwortspielchen nach seiner Meinung lassen.

Mit Lees Resignation wurde die Entscheidung des alten Mannes umso fester.

Er würde diese Sharon als Mitglied seiner Crew aufnehmen. Und das hätte auch weitere Konsequenzen, die Lee auch wusste. Denn mit Sharons Eingliederung musster er auch Helos Beziehung zu ihr anerkennen - und zwar ganz offiziell. Sie würden dann sowas wie ein Eheleben führen, eine Partnerschaft, ein Bund fürs Leben.

Lee würde sicherlich auf der Pegasus sowas nie zulassen, darin war sich der Vater sicher. Aber Adama hätte in dem Fall keine andere Wahl. Auch wenn es zu Unmut auf der Galactica führen würde.

Was dem Vater am Sohne auch nicht gefiel, neben seiner extremen Gewichtzunahme, war dass er sich als Trotzkopf den Entscheidungen seines Vaters unterordnete. Oder dass er, als Beweis das er fähig war die Pegasus als sein Schiff zu kommandieren, Entscheidungen traf - um seinen Vater zu beweisen das er schwierige Entscheidungen treffen konnte. Auch wenn sie seinem Vater nicht schmeckten. Admiral Adama wusste das Lee ein guter Commander war. Aber er wusste auch um seine väterliche Sorge, was Lee sicher in seiner Position als Commander der Pegasus schwächte. Der Admiral versuchte, und da redete er sich nicht frei von, die Pegasus über seinen Sohn ebenfalls zu kommandieren, um seinen Sohn vor Fehlentscheidungen zu bewahren. Und eine Fehlentscheidung, so nach Admiral Adamas Meinung, war einst die Entscheidung Kara zurückzulassen.

Lee war in seiner Entscheidung konsquent und hätte beim Angriff auf die cylonische Position einen Angriff mit atomaren Waffen befohlen - und Kara geopfert. Zuvor starb sein damaliger XO Major Shaw, was die erste Annahme nach der Funkübertragung von Captain Thrace vermuten ließ.
Admiral Adama bereute es nicht seinem Sohn das Kommando entrissen zu haben, bevor Lee die Chance hatte Kara zu opfern. Aber er rieb es Lee jedesmal unter die Nase.

"Da hast du Recht, Commander. Weil deine Bedenken beinahe das Leben von Kara gekostet hätte!"

Adama war zu lange im Geschäft um nicht zu merken dass die Crew von Lee die Augen auf die Beiden warf. William war nicht unbedingt leise.


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Neu Caprica

Tyrol holte einen Lageplan hervor und zeigte dem Colonel die bisherigen Fortschritte.

"Die Erde können wir nicht nach draußen befördern, Sir. Sonst werden die Toaster misstrauisch. Dir haben zwei Lagerstätten. Die Erde können wir als Verdichtungsmaterial für unsere kleinen Bomben gebrauchen. Sie erhöhen den Effekt.

Präsidentin Roslin wollte einen gut abgeschirmten Platz. Denn haben wir hier untergebracht. Auch die Kommunikationselektronik. Sie ist schwerer aufzuklären. Aber für uns deutlich schwieriger Kontakt nach außen zu erhalten."


Zuletzt von Viper047 am Mi Mai 06, 2009 2:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 2:05 am

''Weißt du was ich mich frage, ob du genauso gehandelt hättest, wenn es nicht Kara gewesen wäre. Außerdem sind wir im Krieg, Admiral.
Manchmal sind Verluste eben notwendig'', begann Lee und erkannte die Blicke der CIC-Crew, ''Haben Sie nichts zu tun?'', fragte er.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 2:18 am

Der Admiral wollte seinen Sohn nicht vor den Leuten bloß stellen. Also ging er um den Lagetisch herum, um mit seinem Sohn sowas wie ein 4 Augen Gespräch zu führen. Aber wohin würde es führen - zu einem Admiral - Commander oder einem Vater - Sohn Gespräch?

"Krieg? Wir haben keinen Krieg, das ist ein Kampf um nacktes Überleben. In einem Krieg gibt es Regeln. Das waren deine Worte nachdem sie dir Roslin als Flausen in den Kopf gesetzt hatte.

Und fordere mich nicht heraus, Commander. Du hattest die Hosen gestrichen voll. Du warst nicht bereit deiner Crew oder deinem Schiff bis zum äußersten zu vertrauen. Und du warst dafür bereit Kara zu opfern.

Man opfert niemanden wenn die Chancen bestehen diesen zu retten. Nicht Kara, oder sonst wen."


Zuletzt von Viper047 am Fr Apr 23, 2010 5:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 2:40 am

''Admiral, das war meine erste Mission mit diesem Schiff und seiner Crew. Vertrauen muss man aufbauen. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, in wie weit mir diese Crew folgt.
Nicht zu vergessen, dass ich nicht wissen konnte, das Kara oder jemand anders noch lebt, weil der Funkkontakt gestört war.''
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 2:48 am

"War das auch deine Entschuldigung für Kara? Denn sie hat dir vertraut!"

Die Möglichkeit bestand dass William einen wunden Punkt bei seinem Sohn traf. Obwohl Apollo mit Dee verheiratet war, so war sein Vater nicht blind. Lee und Kara, das war eine sehr sonderbare Beziehung.
Und der Admiral war nicht bereit Kara, die wie eine Tochter für ihn war, aufgrund von Lees nicht festen Vertrauen in die Pegasuscrew und seinem Verlangen seinem Vater stets zu beweisen das auch ein Lee Adama schwere Entscheidungen fällen konnte, zu opfern.
Der Admiral hatte Vertrauen in seine Starbuck gehabt. Und vielleicht war das auch ein Grund warum er Lee vor dessen Leute das Kommando entriss. Er war bereit aufgrund der Hoffnung dass diese Männer und Frauen, dass Kara, noch lebte, auch die Pegasus einer größeren Gefahr auszusetzen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 2:53 am

"Verdammte Scheiße, Tyrol, sagen Sie mir, was ich machen kann, anstatt, was ich nicht machen kann. Sie haben da unten ein riesiges Tunnelsystem angelegt, was haben Sie mit den Tonnen von Aushub da unten gemacht? Unter den Teppich gekehrt?!"
Tigh lachte dreckig auf und nahm einen Schluck aus dem Flachmann, der auf einem Tisch immer in Griffweite stand.
"Und jetzt ist Schluss mit dieser Kinderscheiße, ich will Möglichkeiten, den Toastern den Arsch aufzureißen, und zwar da, wo es richtig wehtut!"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 3:04 am

"Nun ja, Sir - sie sind der dienstgradhöchste Offizier vor Ort. Ich glaube kaum dass es mir frei steht ihnen zu sagen was sie tun sollen. Aber kommen sie mit. Ich denke da geht ihnen das Herz in der Hose auf!"

Tyrol lachte ein wenig dreckig und führte den Colonel schließlich zu einem der Eingänge in das Tunnelsystem hinein, vorbei an weiteren Widerstandskämpfern und jede Menge Munitionskisten. Dabei erklärte ihm Tyrol noch einige Kleinigkeiten, bevor Saul Tighs Fragezeichen über die Munition noch größer wurden.

"Die haben wir aus einem Lager gestohlen. Die Toaster suchen heute noch am ganz falschen Platz. Wir haben an manchen Stellen in und ums Lager Waffenvorräte vergraben - für den Fall der Fälle. Sie sind sehr gut versteckt, vertrauen sie uns da. Sie fallen nicht auf.

Aber das hier wird ihnen noch mehr gefallen."

Galen führte den Colonel in einen der besagten sicheren Abschnitten. Dort saß der Funker und versuchte Kontakt mit der Galactica zu erhalten, oder mit einem Raptor. Und in der anderen Ecke saßen Marines, die Sprengstofffallen bastelten.

Chief Tyrol nahm ein Stück Papier und reichte es dem Colonel. Darauf konnte er, so hoffte Galen, sehen wie fleißig der Widerstand war.

"Meine Quelle konnte ein paar Fuhren der Cylonen uns mitteilen. Schwere Raider, die auftanken und neues Personal bringen. Die haben nicht nur die eine Tankanlage gehabt. Wir wollen, nach ein paar Erkundungs und Aufklärungseinsätze, auch diese Anlage hochjagen. Aber momentan etwas schwierig. Die Toaster und die NCP haben die Patrouillen erhöht."


Zuletzt von Viper047 am Fr Apr 23, 2010 5:55 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 3:08 am

''Admiral, ich vermute, dass auch die Crew der Pegasus mir vertraut hat! Du hast die Pegasus einem wesentlich größeren Risiko ausgesetzt und somit auch das Leben der Crew aufs Spiel gesetzt. Oder willst du mir jetzt etwa sagen, dass für die Pegasus oder ihre Crew zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden hat!?''
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 3:17 am

"Weil du nicht bereit warst es zu tun. Lieber hättest du deine Raketen losgeschickt, Commander. Aber es gehört eben dazu das Schiff einer Gefahr auszusetzen. Das solltest du lernen als Commander, und zwar schnell. Ansonsten rennst du nur jeder kleinen Anstrengung davon.

Die Pegasus ist ein Kampfstern und kein Vergnügungskreuzer. Und sein Commander muss abschätzen können wann es Zeit ist ein Opfer zu bringen und wann nicht. Und das hast du nicht drauf. Deshalb habe ich dir das Kommando entrissen und dich vor einer Dummheit bewahrt.

Selbst dass will nicht in deinen Kopf. Es geht hier nicht nur um die Crew der Pegasus. Auch dein Team da draußen hatte dir vertraut. Dir vertraut das du sie heil nach Hause holst und ihnen keine Nuklerarakete in den Ar**** schießt.

Wenigstens konnte sich Kara auf mich verlassen!!"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 3:28 am

''Natürlich muss man das Schiff einer Gefahr aussetzen, aber nicht einer unnötigen Gefahr für seine Crew! Natürlich hätte ich zuvor einen Raptor schicken können um auch das Leben der Raptorcrew zu riskieren. Aber es war wahrscheinlich, dass alle Mitglieder des Teams tot waren.''
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 3:36 am

"Ich würde so gern glauben dass du es nicht verstehen kannst. Aber du willst es nicht verstehen.

Du hattest gewusst, das sie lebten. Ich habe gewusst das sie lebt.
Dennoch wolltest du sie opfern.
Rede dich nicht mit Wahrscheinlichkeiten heraus, Commander.

Kein Wunder dass sie mit dir nichts mehr zu tun haben wollte!"

Die Worte des Admirals mussten wie ein Lanzenstoß für den Commander gewesen sein. Sie waren so sehr in ihrer Diskussion vertieft, das sie nicht einmal mitbekamen wie leise es im CIC wurde. Die Augen waren trotz des Befehls des Commanders immer wieder auf den Admiral und den Commander der Pegasus gerichtet.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Mai 06, 2009 4:00 am

''Admiral, du hast aufgrund einer Vermutung gehandelt und - glücklicherweise - Recht gehabt. Zudem vermute ich nicht, dass du das gemacht hast, weil du das Team retten wolltest, sondern weil du Kara retten wolltest. Ich weiß, dass du Kara immer wie eine Tochter gesehen hast und du wolltest sie einfach nicht verlieren und nicht wahrhaben, dass die Faktenlage gegen ihr überleben sprach.
Und nach dieser Faktenlage habe ich gehandelt.

In diesem Fall war und ist egal, wie ich zu Kara stehe - ich kann nicht das Leben von mehr als tausendfünfhundert Menschen auf Spiel setzen, nur weil die geringe Hoffnung einer Chance bestand, dass das Team noch lebte.''
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