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 Battlestar Galactica - Der Widerstand

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Boomer
Modell Nummer 8
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 12:42 am

Wie eine Fliege im Netz der Spinne sollte Gaeta nun baumeln. Cassandra hatte dieses teuflische Schmunzeln in ihrem Gesicht als Felix sie zum bleiben aufforderte um ihre Angelegenheit offen zu legen. So ließ sie den Türgriff wieder los und sie wollte Felix genau das geben was er wollte.
Während ihren Recherchen über den Widerstand fiel Cassandra die ein oder andere Diskrepanz bei der Zuteilung von Waren auf. Es war sehr gut fingiert und man musst genau nachrechnen. Dragon machte sich die Mühe und konnte so zumindest die Spur zu machen Widerständlern aufnehmen.
Cassandra war es egal ob Gaeta den Menschen mehr Nahrung verschaffte als ihnen zugeteilt wurde, deshalb war sie nicht hier. Mit seiner Hilfe wollte sie gezielt nach Widerstandkämpfern suchen und erhoffte sich über Felix an diese ranzukommen.
Natürlich musste sie eine geeignete Gegenleistung erbringen. Denn Gaeta würde ihr am Anfang nicht sonderlich trauen und das sollte er. Also musste sie ihren guten Willen beweisen und das dieser auch keine Finte war. Die Killerin brauchte auch nicht lange um ein Thema zu finden, wo Gaeta sicherlich anbeißen würde - wenn auch zunächst zögerlich.
Cassandra bereitete eine eigene Liste vor, wo auch einige Widerständler zu finden waren. Wenn Gaeta sie kannte, oder vermutete das es welche waren, würde er sie erkennen. Ihre Namen waren zufällig aufgereiht und man würde daher keinen Verdacht schöpfen. Dahinter waren Zahlen vermerkt aus Gaetas früheren Listen der Zuteilungen. Cassandra war so dreist und machte Bemerkungen dahinter die normalerweise nur der Korrektor aus der Administration der Besatzungsbehörde machen würde. Sie deuteten an das er Gaeta nicht traute und eigene Berechnungen anstellte. In Wirklichkeit kümmerte sich kein Schwein um Gaetas Listen, außer kurz zur Kontrolle drüberzufliegen und anschließend ein Ok drunterzusetzen. Sie vetrauten dem ehemaligen Offizier der Galactica und glaubten in ihm einen loyalen Mitarbeiter zu haben, der die Sache der Cylonen unterstützte und den höheren Sinn verstand.
Aber Dragon wollte ihm vom Gegenteil überzeugen, das man im Geheimen Felix nicht traute - und sie ihm nun helfen wollte.

So verfiel sie wieder in die schüchterne Acht und drehte sich um. Gaeta sah sie immer noch verhalten an. Aber das war klar, schließlich war sie eine Cylonin. Sie entnahm mit zittriger Hand eine zusammengefaltetes Stück Papier. Es sah schon sehr mitgenommen aus. Cassandra hatte es zuvor zerknüllt, so das es aussah das sie es aus einem Papierkorb entnahm. Sie überreichte ihm dieses "brisante" Stück Papier. Die Zahlen darauf waren bewusst aus früheren Berechnungen gehalten, um keinen Verdacht schöpfen zu lassen.
Felix nahm es nur zögerlich an und begann es dann zu lesen. Derweil ließ Cassandra ihre Falle zuschnappen.

"Ich arbeite im Rechnungsbüro der zentralen Verteilungsbehörde. Mein Boss wollte das ich ihre Berechnungen zurückverfolge, da er Diskrepanzen vermutete.

Ich weiß was sie tun, Mr. Gaeta. Aber...aber ...i...ich...habe nichts verraten. Diese Listen sind mehr als sie vermuten - sie suchen danach aus. Diese Listen werden benutzt um diese Listen zu erstellen - über einen Schlüssel...."

Wieder sehr zögerlich entnahm sie eine Liste, die eigenlich als Geheim eingestuft und für die NCP war, auf seinen Tisch. Darauf standen auch Namen von Menschen die letzte Nacht entführt worden waren.
Cassandra kam immer mehr in die Rolle der schüchternen Acht, die ihren Kopf riskierte um den Menschen zu helfen. Sie selbst fand sich sehr überzeugend, doch sie musste Gaeta überzeugen.

"Ich weiß das sie keinen Grund haben mir zu vetrauen, aber ich riskiere meinen entgültigen Tod. Ich kam mit anderen Vorstellungen hier her. Sie haben gesagt wir werden im Frieden leben mit den Menschen. Das der Krieg endlich vorbei ist.

Doch sie haben gelogen. Sie haben schon vor über 2 Jahren gelogen. Ich wollte nie einen Krieg, ich wollte nie Neu Caprica - ich will nur nach Hause.

Ich kann ihnen helfen, Mr. Gaeta. Ich kann ihnen helfen Menschen zu retten, sie aus der Schussbahn zu ziehen. Es gibt eine Schwachstelle im System, den die in der Behörde für nicht wichtig erachten - ein Schlupfloch. Da ich den Schlüssel kontrolliere.... Nein, dumme Idee - vergessen sie's!"

Gekonnt brach Cassandra mitten im Satz ab, wo es für den Assistenten von Baltar interessanter wurde. Sie hob die Hände schützend vor ihren Körper und sogar die schnelle Atmung stimmte so das sehr leicht zu erkennen war das diese Acht sich fürchtete - vor dem was sie ihm vorschlagen wollte.
Und wieder begann das Spiel von vorne. Es war für Cassandra ein Spiel wieder zur Tür zu gehen und das Büro verlassen zu wollen. Aber sie war geschickt darin Felix die ein oder zwei Sekunden zu geben , die er bräuchte um entgültig in ihre Falle zu tappen oder sie gehen zu lassen. Doch sie hoffte das ihm diese Information viel zu wichtig erschien. Denn an diese käme er nur dran, wenn er selbst in der Behörde arbeiten würde - und dazu müsste er ein Cylon sein.
Aber sie hatte einen Trumpf als Cylonin. Die Achten waren als das "menschlichste" Modell bekannt. Sie waren den Menschen eher zugetan und bereitwilliger den Gräultaten ein Ende zu setzen. Doch sie hatten zuviel Angst vor den kommandieren Einsen, bzw. vor den wenigen Achten die die Auffassung einer zu vernichtenden Menschheit teilten.
So wartete sie die kurzen Sekunden ab und hoffte das ihr Netz stark genug war um Felix zu fangen. Und wenn, würde sie sich herablassen die kleinen Fische laufen zu lassen um an die Großen heranzukommen. Den ersten Beweis hielt er ja in der Hand bzw. lag auf seinem Schreibtisch.

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Rebellenwerft

Talea war mehr als überglücklich diese Worte zu hören. Für sie war die Entscheidung schon längst gefällt. Sie nahm die Hand des Chiefs und küsste mit leuchtenden Augen den Handrücken. Danach fiel sie ihm um den Hals und küsste seinen Hals. Sie schmiegte sich an ihn und es sollte ihn deutlich machen wie sehr sie an ihm hing.
Sie hoffte keine weitere Worte machen zu müssen und die Situation für sich sprechen zu lassen.
Anschließend ließ sie ihn nach den wenigen Augenblicken des Glücks wieder los und stand auf. Sie schnappte sich vom Stuhl ihre Arbeitskombi und warf ihm seine auf das Bett. Sie zwinkerte ihm zu. Denn kaum war sie aufgestanden und wollte in ihre Kombi schlüpfen, klingelte auch schon das Com ihres Quartiers. Talea ging hin und hatte geahnt das es klingeln würde. Sie nahm den Hörer ab, hörte ein paar Sekunden zu und hang den Hörer wieder ein.
Der Chief der Chronos saß immer noch müde im Bett und wollte sich eigentlich nicht mehr bewegen, so wie es Talea wahrnahm. Sie schlüpfte ganz in ihre Kombi, verknotete das Oberteil wie im immer vor ihrem Bauch und lief wie immer fast nackt oben rum. Sehr zum Gefallen von manch anderen Männern die von der Chronos oder Werft kamen.

Sie stieg zum Chief ins Bett und reichte ihm eine Tasse Kaffee - schwarz und 3 Stück Zucker. Schließlich sollte er auch was davon haben wenn er eine Kaffeemaschine zum verschenken hatte.

"Der Druck in Maschine 4 ist 20% höher bei Unterlast als es sein sollte. Ich denke das ich heut den halben Tag dort bin - mal wieder. Und später werde ich die Startbuchten neu kalibrieren. Also, genug Arbeit bis heute Abend und wenn du möchtest, könnten wir probieren wie gut die Isolierung der Startkanzel des LSO's ist - wenn du verstehst was ich meine?"

Der Chief der Alderia zwinkerte ihm zu und gab ihm einen zarten Kuss auf die Lippen. Sie war glücklich und dieses Gefühl war sehr selten in diesen Zeiten.

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Inviere legte eine Hand auf die Sprechmuschel um ungestört mit Liyan sprechen zu können. Sie übermittelte ihrer Kommandeurin das Anliegen und Liyan legte für einen kurzen Moment den Stift weg. Sie überlegte was sie der Chronos antworten sollte und ihr kam eine Idee.

"Antworte ihnen das sie etwas besseres bekommen wie Centurions. Ich denke es ist Zeit für einen Testlauf.
Und ein Basisschiff mehr könnten wir immer sehr gut gebrauchen.

Er soll uns auf der Chronos erwarten!"

Liyan stürmte auch dann sofort aus dem CIC. Gina wusste worum es ging, aber das Liyan es so eilig damit hatte.

"Chronos, Liyan wird persönlich auf der Chronos erscheinen. Sie ist auf dem Weg dorthin!"

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Es dauerte nicht lange und 6 Schwere Raider starteten richtung Chronos. An Bord waren einige Centurions, cylonische Elitekrieger und Liyan. Die menschlichen Modelle waren in ihrer gewohnten schwarzen Kampfuniform gekleidet, hatte eigene Versionen von automatischen Waffen dabei, trugen jeweils eine schwarze Kampfweste mit verschiedensten Ausrüstungsgegenständen, je nach Auftrag zusammengestellt - sowie jeder eine Zweit oder Drittwaffe mit dabei hatte in Form von 9mm Pistolen und/oder Messern.
Die Krieger formierten sich aus verschiedensten Modellen, die dafür trainiert worden warentief hinter den feindlichen Linien erfolgreich zu operieren. Und dann war auch noch Liyan mit dabei. Sie würde sie anführen und hatte dabei ein großes Ziel vor Augen - das Basisschiff.

"Chronos, hier Raider 1 mit Liyan an Bord. Erbitten um Landeerlaubnis!!"
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Viper047
Admiral Adama
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 2:53 am

Battlestar Galactica

Nahezu wie ein ruhloser Geist wandelte Adama durch sein Schiff. Er war in Gedanken versunken, wie fast jeden Tag seit der Flucht vor den Cylonen über Neu Caprica. Er machte sich Sorgen um seine Leute. Was sie wohl durchmachen mussten?
Jeden Tag hoffte er aufs neue endlich Kontakt mit ihnen herzustellen. Er schickte abwechselnd von der Pegasus und Galactica Raptor aus, die in der Stille des Raums über dem Orbit leise dahinschwebten und versuchten Kontakt zu bekommen - ein Lebenszeichen. Er ließ jedes Mal einen alten und kaum noch bekannten Code senden. Er wollte damit den Cylonen eine Entschlüsselung erschweren, falls sie ihn je aufklären sollten.
Adama ließ eine Botschaft senden das eine Raptorcrew jeden Tag morgen um 8 genau 1 Stunde in der Nähe war um Nachrichten zu senden oder zu empfangen. Sie wurden nicht aufgegeben und schon garnicht vergessen.
Auch diente der Code als Basis für eine Neuverschlüsselung, den die Kolonisten schicken konnten um ganz sicher zu gehen das die Cylonen nichts vom Gespräch mitbekamen.
Aber bisher war jede Kontaktaufnahme nur die starke elektronischen Gegenmaßnahmen der Cylonen unmöglich gewesen.

An diesem Tag war nicht nur Neu Caprica in seinen Gedanken. Er hatte auch andere "Pläne". Auf seinem Schiff gab es jemanden der die ganze Zeit die Galactica und ihre Flotte vor den Cylonen bewahrte. Sie über den Feind aufklärte und ihnen zeigte wie man ihn bekämpfte. Diese Person war seit ihrer Ankunft eine Gefangene und trat trotzdem jeden Tag aufs neue über ihren Schatten um den Menschen zu helfen. Mehr als einmal verdankte die Flotte ihr Leben.

Adama spielte mit dem Gedanken sie als reguläres Besatzungsmitglied aufzunehmen. Zunächst ohne Dienstgrad und auf Widerruf. Er hatte noch mit niemanden gesprochen. Bevor er seine Entscheidung entgültig treffen wollte, wollt er sich mit jemanden. Und so ließ er einen Raptor ferig machen um auf die Pegasus zu verlegen. Admiral Adama kam zu einer Überraschungsinspektion auf das Schiff seines Sohnes. Und er wollte diese Inspektion auch zum Anlass nehmen mit Lee über diese Angelegehneit zu sprechen.

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Im CIC hatte der XO Cpt. Agathon das Kommando. Er rutschte an Tigh's Stelle nachdem die Galactica fliehen musste.

"XO, der Raptor des Admirals erbittet um Starterlaubnis!"

"Erteilt! Geben sie mir die Pegasus ans Rohr!"

Wie befohlen wurde die Pegasus gerufen. Auf dem DRADIS erschien der Raptor des Admirals und der Zeitpunkt war nun genau richtig die Pegasus auf den Admiral vorzubereiten.

"Pegasus, hier Galactica - erbitte Landeerlaubnis für Raptor 832, Pilot Admiral Adama. Übermitteln sie dem Commander das der Admiral zu einer Inspektion an Bord der Pegasus kommt..."


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Neu Caprica

Galen fand die Idee nicht schlecht, aber er wollte den Colonel nur ungern enttäuschen. Der Komplex beinhaltete nicht nur die Gefängniszellen, sondern auch Krankenbereiche und Wohnbereiche der Cylonen. Und in einem dieser Wohnbereiche war u.a. Starbuck gefangen. Ein gezielter Anschlag würde die Aufmerksamkeit der Blechköpfe auf sie ziehen. Denn Vorbereitungen in ungeahnten Ausmaßen wären von Nöten. Desweiteren haben die Cylonen den Komplex rundum abgesichert. Er weiß nicht ob sie auch in den Grund hinein abhorchten und so etwas in ihren Szenarien miteinplanten. Dazu müsste man jemanden innerhalb der Behörde haben.

"Keine schlechte Idee, Sir. Aber mit unseren Mitteln kaum bis nicht realisierbar ohne aufzufallen.
Die NCP überwacht alles sehr streng zusammen mit den Toastern.

In die Nähe des Komplexes kommt man nur mit einer Bombe am Körper oder wenn man jemanden darin als Verbindungsmann hätte. Und da hätte ich eine prima Idee - ich schlafe mit Boomer und gewinne so ihr Vertrauen. Ehrlich, ich weiß welche Knöpfe man an ihr drücken müsste."

Der Chief lachte und meinte alles sehr scherzhaft. Aber der Colonel nahm ihm wohl beim Wort, so ließ es der Blick vermuten den ihm Tigh nun zuwarf.
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Atlan
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 3:31 am

Battlestar Pegasus

''Landeerlaubnis für Raptor 832 in der Backbordpylone erteilt, Pegasus Ende.''

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''Sir, Admiral Adama kommt zu einer Inspektion an Bord, sein Raptor befindet sich bereits im Landeanflug auf die Backbordpylone'', meldete einer der Brückenoffiziere und brach damit die Stille, die im CIC herrschte.

Lee rückte seine Uniform zurecht und ging dann zum Hangar der Pegasus.
Als er eintraf, wurde der Raptor des Admirals bereits auf das Hangardeck gebracht.

Er wartete nun darauf, dass sich die Luke des Raptors öffnete.
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Viper047
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 3:46 am

Admiral Adama klappte seine Bedienelemente des Raptors zurück als er von einem der Hangarcrew die Erlaubnis hatte den Raptor zu verlassen. Er wurde gesichert und bekam ein anschießendes Ok. Vom Cockpit aus konnter der Admiral schon seinen Sohn sehen. Er hatte etwas zugenommen seit er von Neu Caprica zurückkam. Sein Vater ahnte das es an Kara liegen musste. Lee war nicht gerade begeistert als Kara an einem schicksalhaften Morgen auf Lee in der Kolonie traf und sie mit Sam Anders verheiratet war.

William dachte Lee würde sich ebenso für seine Freundin freuen das sie endlich ihr Glück fand, auch wenn es etwas übereilt kam. Aber nur Lee und Kara wissen was in der Nacht zuvor geschah und warum Lee bitter enttäuscht von Starbuck war.

Der Alte Mann öffnete die Luke des Raptors. Sein Sohn stand vor dem Raptor und schien nicht gerade sehr efreut zu sein das sein Vater an Bord der Pegasus kam. Aber wie gewohnt ging er ins Achtung und begrüßte seinen Vater - und Vorgesetzten. William Adama erwiderte den Gruß und lief anschließend in das Innere des Schiffes. Das der Admiral nicht wirklich da war um sein Schiff zu inspizieren war ihm anzusehen. Er sah nur sporadisch in die ein oder andere Ecke und sprach zunächst kein Wort.
Dann kamen sie an eine Abzweigung in der Nähe des CIC's der Pegasus. Auf dem Boden lag ein Stück Papier von einem Schokoriegel und der Admiral sah es, hob es auf und drückte es dem Commander in die Hand.

"Dein Schiff sollte keine Müllhalde sein, Commander!" sagte der Admiral dazu und setzte seinen Weg fort.

Wieder sprach er kein Wort und ließ seinen Sohn einfach nur folgen. Dem Admiral verschlug es dann doch ins CIC der Pegasus und stellte sich, wie von der Galactica gewohnt, an den Lagetisch.
Lee stellte sich zu ihm und seine Crew sah ihm das der Besuch des Admirals für ihn kein Geschenk war.
William sah sich derweil um und ihm fehlte eine Person im CIC der Pegasus.

"Wo ist dein XO, Commander? Wie läuft es zwischen dir und Dee?" fragte ihn Admiral Adama bevor er auf den eigentlichen Grund seines Besuches kommen wollte.
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Niko



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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 4:02 am

Präsident Baltar

Baltars Büro


"Genau Mr. Baltar. Das Büro will einen Bericht ihrerseits und was sie unternehmen wollen. Sie kennen ja diese bürokratischen Abläufe."
Wieder ein Bericht. Wie würden die reagieren, wenn ich schreiben würde, dass ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Bett abgelenkt war. Was ich unternehmen werde? Am besten ich buche einen lang ausgedehnten Urlaub auf einer Tropischen Insel mit vielen Palmen und einer nackten Hula Dame. Nein mit Palmen und vielen nackten Hula Damen, dachte Baltar. Aber das konnte er unmöglich sagen.
„ Äh einen Bericht. Selbstverständlich, wird erledigt.“
Cassandra gefiel die Antwort von Caprica 6 überhaupt nicht, oder es schien sie etwas zu belustigen. Caprica 6 wollte Baltar auf jeden Fall schützen und auf keinen Fall würde sie ihm die Wahre Identität des Cylonischen Killers preisgeben. 6 war in gewisser weise unsterblich, Baltar jedoch nicht. Um sicher zu gehen flüsterte Cassandra ihr noch etwas zu so, dass Baltar ihren Gesichtsausdruck nicht erkennen konnte.
"Willst du mich herausforden, Six? Behalte deinen Mut für dich bevor ich es mir anders überlege und irgendwie einen Hauch von Interesse an deinem Spielzeug heuchle.

Aber da ich dich gut leiden kann, und dein Spielzeug weiterhin nicht mehr weiß als ihm gut tun würde, haben wir kein Problem und ihr könnt euch auch weiterhin das Hirn rausvögeln!!"
Capricas Puls ratterte wie eine aufgemotzte Nähmaschine und etwas Angstschweiß bildete sich. Dennoch antwortete sie tapfer.
„ Keine Sorge, er weiß von nichts und das wird auch so bleiben.“
Dragon wusste, dass Caprica enorme Angst um Baltar verspürte.
"Lächle Six! Alles ist in Ordnung!"
Das war leichter gesagt als getan, denn wie konnte man lächeln, wenn man noch mehr eingeschüchtert wird. Aber es gelang Caprica 6 ein kurzes lächeln aufzusetzen, als sie Gaius in die Augen blickte. Auch Cassandra blickte nun auf Baltar und bot ihm von neuem ein schüchternes lächeln, das ihn in gewisserweise erregte. Die Lage entspannte sich, als noch eine 8 eintrat. An der Kleidung erkannte Baltar, dass es sich um Boomer handeln musste. Auch Caprica 6 schien etwas entspannter zu wirken. Boomer forderte Cassandra auf zu gehen, da sie woanders gebraucht würde.
Es gefiel Baltar nicht wirklich, dass Boomer die schüchterne 8 so hart dran nahm und sie tat ihm etwas Leid. Sie drehte sich im hinausgehen noch einmal um und meinte verlegen.
"Tut mir leid wegen der Störung. Kommt nicht mehr vor."
„ Sie haben keines Wegs gestört!“ Rief Gaius ihr nach, zum entsetzen von Caprica 6. Doch auch Boomer und Caprica 6 verließen nun das Büro Baltars und er war wieder allein. Naja fast allein.

Plötzlich spürte Baltar aufs neue, wie sich sanfte Arme um seinen Hals legten.
„ Ich rate dir Gaius nie wieder die Existenz von Dragon in Frage zu stellen.“ Es war die Imaginäre 6, die wieder aus dem Nichts erschienen war.
„ Dann weißt du wer Dragon ist?“
„ Natürlich weiß ich es. Ich bin ein Engel Gottes, das weißt du doch.“
„ Na schön – und wer ist dieser Dragon denn nun?“
„ Du solltest nicht so neugierig sein. Ich könnte es dir sagen, aber dann würdest du nicht mehr lange leben.“
„ Sagtest du nicht auch, ich wäre das Instrument Gottes?“
„ Ja das bist du, aber Gott will nicht, dass du die Identität eines anderen Instruments kennst.“
„ Dragon ist auch ein Instrument Gottes?“
„ Ja, aber ein gänzlich anderes und mehr Informationen musst du nicht haben. Belassen wir es dabei Gaius.“
Baltar war verblüfft, doch nun hatte er Arbeit. Ein Bericht wollte verfasst und eine Entscheidung über sein weiteres vorgehen musste getroffen werden. Er wollte nicht von ungeduldigen Einsen oder Fünfen erneut besucht werden, die im Gegensatz zu der 8 alles andere als schüchtern waren. Deshalb machte er sich sofort daran einen Bericht zu verfassen. Was die Entscheidung betraf, das war schwieriger. Er verfasste ein Schriftstück, das alle Siedler erhalten sollten, darin wurden sie aufgefordert, den Widerstand aufzugeben und es zu unterlassen irgendwelche Waffen zu schmuggeln. Baltar war klar, wie lächerlich dieses Schriftstück war. Niemand würde es ernst nehmen, bis auf die Cylonen zumindest. Er legte anschließend den Bericht ( der nicht viel besser, als seine Vorlage war ), zusammen mit dem Schriftstück zur Seite. Sein Assistent Mr. Gaeta würde dem Bericht sicher noch das ein oder andere hinzufügen können, denn der konnte sich im Gegensatz zu Baltar wenigstens ab und zu vor die Colonial One wagen. Das Schriftstück sollte an die NCP gehen. Diese würden sie an allen Siedlern verteilen.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 4:07 am

Faggan ließ sich die Liebkosungen Taleas nur zu gerne gefallen und ließ es geschehen, aber die gemeinsame Zeit war zumindest für den Tag vorbei, denn sie musste zum Dienst und für ihn sah es nicht anders aus. Sie erklärte ihm schnell, welche Arbeiten sie zu erledigen hatte, und machte ihm dann noch ein mehr oder weniger unmissverständliches Angebot, das er nur zu gerne annehmen wollte. Doch gab es da noch die Führungscrew der Chronos und man wusste nie, was die für Pläne hatten, denn er war der Ingenieur mit der meisten Erfahrung als Chief auf kolonialen Kampfschiffen und hatte dementsprechend viel zu tun. Nicht nur die Alderia hatten noch ihre Probleme, auch die Phoenix und die Avenger machten noch immer Ärger. Oftmals rief man ihn zur Hilfe, bevor der Admiral selbst von diesen Problemen hörte, weil dieser als ausgebildeter Ingenieur durchaus die Lösung kennen konnte, über die die neuen Ingenieure und Techniker seit Stunden nachdachten.
Aber irgendwie ließ es sich immer arrangieren, auch wenn es hieß, dass er durcharbeiten musste. Schließlich hatte er ein Ziel vor Augen und sah gar nicht ein, warum er ein Treffen mit Talea ausfallen lassen sollte, weil da noch Arbeit war – dann erledigte man die halt vorher im Akkord und hatte dafür die Nacht frei. Ein Blick auf die Uhr weckte ihn aus diesen Gedanken und brachte ihn dazu, den Kaffee im Schnellverfahren auszutrinken und sich noch schneller fertig zu machen. Danach folgte ein vorsichtiger Blick auf den Gang, der noch leer war, was er ausnutzte, um das Zimmer seiner Geliebten zu verlassen. Er rannte durch die Gänge des Kampfsterns der Columbia-.Klasse und erreichte gerade so eben den Raptor, mit dem er und sein Team auf die Chronos zurückkehrten.
„Chief, Sie sind spät.“
„Ich weiß, gab noch Arbeit – ist die Verspätung problematisch?“
„Nein, die hatten Probleme mit dem Lift, wir können jetzt erst starten.“
„Alles klar, dann los. Ist sonst was los?“
„Allerdings! Duncan plant den Angriff auf einen Toasterkonvoi bei Ragnar…“
„Klingt nach Zielschießen mit fetter Beute.“
„Der CAG hat es etwas differenzierter ausgedrückt, aber das sollte wohl hinkommen“, mischte sich der Pilot ein und brachte den Raptor ins All. Ein Blick zur Seite zeigte ihm, dass es auch höchste Zeit war; von der Werft starteten sechs schwere Raider mit Kurs auf den Titan, dessen Waffen sich bereits aufrichteten.

Im CIC erwartete man die Antwort der Alderia und bekam diese mit kurzer Verzögerung, allerdings anders als erwartet. Inviere kündigte an, dass Liyan selbst die Truppen anführen würde, was weder Kira, der das CIC gerade betreten hatte, noch Mike und Ban wirklich zusagte, immerhin war sie die Anführerin der Rebellion und ihr Tod hätte dementsprechende Folgen.
„Liyan persönlich für ein paar Frachter?“, erkundigte sich Kira.
„Die will niemals nur die Frachter – die will den Basisstern.“
„Das ist riskant, dann müssen wir das Feuer des Basisschiffes auf uns nehmen. Übrigens – Luna hab die Informationen bestätigt, ein Basisschiff, ein Wiederauferstehungsschiff und neun Frachter.“
„Sehr gut und zu deiner Warnung: nicht unbedingt. Eigentlich ist die Situation perfekt, um das Basisschiff zu entern. Wir vernichten mit den Thor-Geschützen direkt nach dem Sprung das Wiederauferstehungsschiff, damit verschaffen wir den Cylonen die Angst vor dem Tod. Das ist ein mächtiges Instrument, denn Liyan und die ihren haben diese Angst vor dem Tod nicht, obwohl wir kein Wiederauferstehungsschiff mitnehmen können. Die Cylonen werden nach der Zerstörung des Wiederauferstehungsschiffes ihr Basisschiff hinter die Asteroiden bringen, um es vor den Geschützen der Chronos zu retten. Das allerdings wird ihre Raketengeschütze mindestens zur Hälfte untauglich machen und den Rest übernimmt unsere Abwehr.
Im nächsten Schritt holen wir die Raptoren aus dem Asteroidengürtel zurück und starten die Viper in diesen. Den Cylonen wird keine Wahl bleiben, als ihre Raider auch dorthin zu schicken und dann sind wir im Vorteil. Unsere Piloten sind ohnehin besser und eine Viper mit guten Piloten ist einem Raider auch überlegen, dazu kommt, dass Luna in der letzten Zeit viel in dem hiesigen Asteroidengürtel hat trainieren lassen.
Wenn das Basisschiff mit uns und die Raider mit den Vipern beschäftigt sind, starten wir die Raptoren und Liyans schwere Raider gegen die Transporter und das Basisschiff und nehmen alle zehn Schiffe ein. Die Raptoren sammeln die Bojen ein und wir kehren zurück zur Werft, um die Frachter zu demontieren und das Basisschiff zu besetzen und, falls nötig, zu reparieren.“
„Klingt gut und ein weiteres Basisschiff wäre nicht von Nachteil, dennoch ist es riskant, Liyan in den Enterkampf zu schicken.“
„Da können wir ihr wohl kaum Befehle geben und ich bin mir sicher, dass sie weiß, was sie tut. Liyan kann sich verteidigen, darauf können wir uns verlassen, außerdem wird man auf dem Basisschiff niemals damit rechnen. Zum einen werden die nicht mit Rebellen rechnen, die von einem Kampfstern aus ihr Schiff angreifen, und zum anderen werden sie während des Kampfes gegen uns anderes zu tun haben, als sich mit ihresgleichen zu beschäftigen, bis es dann zu spät ist.“
„Einverstanden, Ban. Donovan, Kampfbereitschaft – es geht los!“
„Aye, Sir.“
„Kira, übernimm du das – ich werde das Vorgehen im Hangar mit Liyan und Luna sprechen.“
Kira nickte bestätigend und gab routiniert die nötigen Befehle, während Ban in den Hangar ging, in dem die schweren Raider bald landen würden. Marines sammelten sich in diesem wie auch dem anderen Hangar und warteten am Rande des Arbeits- und Verladebereichs oder vor den wenigen Raptoren. Auch Luna war hier und erwartete die Ankunft der schweren Jäger, während ihre Viper MkVIII vor die Startröhre geschoben wurde.
„Ban, was machst du hier unten – ich dachte, wir ziehen in die Schlacht?“
„Tun wir auch, aber Liyan persönlich begleitet uns und will vermutlich die größte Beute auf dem Schlachtfeld.“
„Das Basisschiff?“
„Glaubst du, dass sie wegen ein paar Frachtern persönlich kommt?“
„Wohl kaum – wie ist der Plan?“
„Wir greifen an, vernichten das Wiederauferstehungsschiff mit den ersten Salven und zwingen damit die Cylonen in die Defensive. Das Basisschiff wird dann geschont und wir ziehen nur dessen Feuer auf uns, wobei unser Flakfeuer das übernehmen wird. Allein durch die Vernichtung des Wiederauferstehungsschiffes wird die Schlacht sich sicherlich in die Nähe der Asteroiden verlagern und das können wir ausnutzen. In den Asteroiden sind deine Viper überlegen, also schicke ich deine Staffeln und dich in das Asteroidenfeld. Die Cylonen müssen ihre Raider dann zwangsläufig zum Abfangen unserer Jäger schicken, wodurch Ihr sie vernichten könnt und sie die schweren Jäger und Raptoren nicht bei den Entermanövern behindern. Dann holen wir die Bojen zurück und ziehen ab.“
„Im Asteroidenfeld gegen Raider? Das habe ich in der letzten Zeit ziemlich häufig simuliert, macht sich gut zum Testen von Piloten. Die feindlichen Raider werden kein Problem darstellen, das garantiere ich.“
Die beiden beendeten ihr Gespräch, als der erste der schweren Raider in den Hangar gebracht wurde. Sie gingen auf die Liftanlagen zu, die die Raider nach unten brachten, und warteten auf Liyan, die Anführerin ihrer Verbündeten.


__________________________________________________________________________________________

Die Cylonin drehte sich wieder um und fuhr in der gleichen Art wie zuvor fort. Sie agierte unglaublich schüchtern und für Gaeta wirkte es langsam durchaus leicht übertrieben, allein schon durch die Art ihres Eintretens. Sie nahm einen Zettel aus ihrer Tasche, der aussah, als hätte man ihn erst zerknüllt und dann wieder gefaltet. Er wusste nicht, was er damit anfangen sollte und ließ es auf sich zukommen, doch innerlich zerfiel die Ruhe, als er auf den Zettel sah, den sie auf den Tisch legte. Mit allen Mitteln bewahrte er die Ruhe und ließ sich von dem, was er sah, scheinbar nicht beeindrucken. Er blieb völlig ruhig und lies sich die Tabellen samt der Korrekturen durch, ohne eine Art von Aufregung oder Unwohlsein zu zeigen. Doch in seinem Kopf sah es anders aus, denn er erkannte die veränderten Werte wieder.
Einige spielten keine Rolle und waren zufällig entstanden, um gerade solchen Überprüfungen zu entgehen. Diese zufälligen Veränderungen gab es immer dann, wenn er Mitgliedern des Widerstands mehr Ressourcen zuteilte, denn so konnte er vom Widerstand ablenken und den Verdacht zerstreuen. Eigentlich war das System dadurch sogar noch effektiver, weil die meisten Leute, die zufällig mehr erhielten, als sie sollten, gleichzeitig Spione oder Mitglieder der NCP waren. Über die Berichte, die er als Assistent von Baltar erhielt, hatte er erfahren, dass einige dieser Leute auf zumeist brutale Art und Weise getötet worden waren. Felix hatte den Widerstand oder wütende Kolonisten, die gemerkt hatten, dass die Betroffenen mehr Nahrung oder andere Materialien erhielten, dafür verantwortlich gemacht, aber jetzt drängte sich ihm ein anderes Bild auf.
Die Cylonen hatten die Veränderungen bemerkt und waren ihnen nachgegangen, hatten die Betroffenen als Widerständler getötet. Damit hatten sie zwar wesentlich weniger Widerständler erwischt, als sie dachten, aber immer noch zu viele. Und sie mussten Zweifel an Gaetas Loyalität haben, doch daran zweifelte er. Sie vertrauten ihm immer noch zu viele Informationen an, als dass sie auch nur das geringste Misstrauen haben könnten. Doch dieser Cylon, der jetzt vor ihm stand, hatte den Gegenbeweis vorgelegt und Felix konnte es sich nicht leisten, diese detaillierten Korrekturen zu ignorieren.
Aus eigener Erfahrung wusste er, dass die Kontrolleure in der Verteilungsbehörde die Listen nur durchsahen und mit ihren Notizen verglichen. Eine genaue Überprüfung fand eigentlich nicht statt – gerade das hatte ihn ja erst dazu bewogen, immer wieder solche kleinen Manipulationen vorzunehmen. Selbst die größeren Manipulationen des ersten Monats waren nicht bemerkt worden, obwohl sie Felix selbst noch immer beim Überfliegen der Liste bemerkten würde. Dennoch stand vor ihm eine Cylonin, die seine Änderungen bemerkt haben und das bedeutete, dass es von ihr abhing, wie seine Zukunft aussah, und ohne ihn würde auch der Widerstand Schwierigkeiten bekommen.
Er sah von den Listen auf und blieb nach außen hin völlig ruhig – jetzt ging es darum, der Acht keinen Angriffspunkt zu geben. Um keinen Preis durfte er sie auch nur in dem Glauben lassen, dass sie Recht und damit Macht über ihn hatte, ungeachtet ihrer Absichten. Sie fuhr nun fort und erklärte ihm, dass sie in der Verwaltungsbehörde arbeitete und man ihr aufgetragen hatte, nach den Diskrepanzen in seinen Listen zu suchen. Da war er wieder, Felix’ Zweifel – das passte nicht zusammen, aber was, wenn es dennoch wahr war? Eigentlich spielte das keine Rolle mehr, denn in jedem Fall lagen die Informationen vor ihm und die Cylonin hatte damit die Macht, ihn zum Gejagten zu machen.
Wäre sie ein Mensch und die Situation dieselbe, so würde er sie wohl erschießen, aber hier brachte das dank der Wiederauferstehung der Cylonen rein gar nichts und er ging weiter auf ihr Spiel ein und nahm auch den zweiten Zettel entgegen. Auf diesem fanden sich Namen von Menschen, die gefangen genommen oder getötet wurden. Einige der Namen fanden sich auch auf der ersten Liste und nicht wenige davon waren Mitglieder des Widerstandes. Aber die Cylonin setzte noch einen drauf und erklärte, dass sie den Frieden mit den Menschen wollte, dass sie gegen den Krieg war und dass sie eigentlich nur in die Heimat wollte. Dann erklärte sie sogar, dass sie den Menschen helfen wollte, und dass sie in der Lage war, Mitglieder des Widerstands zu schützen, weil sie ein – wie sie es nannte – Schlupfloch kannte.
Doch bevor sie konkreter wurde, brach sie erneut ab – wie zufällig stoppte sie ein zweites Mal an der interessantesten Stelle und machte den ehemaligen Lieutenant umso neugieriger. Ihre Atmung wurde schneller und flacher, ihr ganzer Körper zeigte, dass sie Angst hatte, Angst wegen dem, was sie tat. Dann ging sie wieder zur Tür, als hätte sie ihr Mut verlassen, doch für Gaeta gab es jetzt keine Chance mehr, sie gehen zu lassen. Er musste ihr Spiel mitspielen, um sein eigenes fortsetzen zu können, wenn er das nicht tat, verloren die Kolonisten mit ihm. Außerdem waren die Informationen, die sie ihm geben konnte, ein viel zu hoher Gewinn, zumal er nichts zu verlieren hatte, sofern er geschickt vorging.
Eine Sache musste er sich aber vorher noch in Erinnerung rufen: Die Zeit, in der auch er die Modellreihe Acht als die menschlichste sah, musste jetzt endgültig enden. Sein Gegenüber hatte einen Plan und dieser war kaum so harmlos und freundlich, wie sie sich und ihr Vorhaben erscheinen lassen wollte – oder doch? Dazu kam dieser cylonische Killer Dragon alias Cassandra, der ebenfalls der Modellreihe Acht angehörte. Es gab nur eine Ausnahme, die er überhaupt gelten lassen konnte, auch wenn er auch hier Vorbehalte hatte, und das war die Acht, die Mit Agathon auf die Galactica gekommen war. Diese Sharon hatte immerhin die Galactica samt Crew und Flotte gerettet, was man nicht vergessen durfte, doch blieb auch sie eine Cylonin, die einen Plan gegen die Menschen verfolgen konnte. Dennoch war nicht von der Hand zu weisen, dass die Achten den Menschen gegenüber wesentlich aufgeschlossener waren als die anderen Modelle. Konnte er sich so eine Chance entgehen lassen, indem er auch alle Achten zum Feindbild machte?
„Warten Sie. Was wollten Sie eben sagen? Welche Lücke meinen Sie?“ Er begann ebenfalls ein Schauspiel und spielte Neugier und Aufregung hoch, um die Acht dazu zu bewegen, ihr Vorhaben weiter darzulegen. Wen auch immer er vor sich hatte, es hatte sich ein gefährliches Spiel mit hohen Einsätzen auf beiden Seiten daraus entwickelt und es war klar, dass keine Seite nur gewinnen konnte.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 4:47 am

''Nun, ich habe ihr frei gegeben und ich würde sagen es läuft ganz gut. Aber ich dachte du wärst hier, um das Schiff zu inspizieren, Admiral.''
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 5:22 am

In der Zwischenzeit


Caprica 6 stand nun mit Boomer draußen. Boomer wirkte unzufrieden über die Gesamtsituation. Außerdem wurde sie neugierig, wegen Cassandra.
"Es wird schlimmer, Six. Alles läuft aus dem Ruder. Und was wollte dieser Dämon von dir?"
" Ich denke auch langsam, dass es ein Fehler war hierher zu kommen und Neu Caprica zu besetzen, aber dennoch bin ich froh wieder mit Gaius zusammen sein zu können. Aber jetzt taucht dieses Biest Dragon auf unter dem Vorwand einen Bericht über die Explosion der letzten Nacht abzuliefern. Außerdem will sie, das sich Gaius Gedanken über sein nächstes Vorgehen macht. Diese Schlange wollte in Wirklichkeit nur erfahren, ob Gaius weiß, wer Dragon ist. Aber ich habe es ihm nie erzählt und er darf es auch nie erfahren. Ich bin so froh, dass du aufgetaucht bist Boomer."
Caprica 6 liefen einige Tränen hinunter. Sie war immer noch geschockt und etwas zittrig.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 5:34 am

Battlestar Chronos

Die Raider von Liyan landeten auf der Chronos und wurden in den betreffenden Hangar buxiert. Ein Lift brachte die cylonischen Kampfschiffe runter und Schlepper brachten sie zur entgültigen Position.
Die Ankunft der Raider schien auch heute noch ein Bild zu sein, was nicht alltäglich für die Crew des Kampfsterns zu sein schien. Die Menschen beobachteten mit Argwohn die Schiffe.
Die Luke ging dann auf und Centurions wie menschliche Modelle stiegen aus. Und das "Staunen" der Menschen wurde größer. Sie blickten zu den Schiffen als wären sie eine Attraktion eines intergalaktischen Zirkus.
Denn die menschlichen Modelle, die mit den Maschinen und Liyan ausstiegen, waren schwer bewaffnete und vermummte Elitekrieger der Rebellen. Zum ersten Mal bekam sie jemand zu Gesicht und sie verfehlten ihren Eindruck nicht.
Denn der Abschnitt um sie herum wurde ruhig und eine ungewohnte, wie auch bedrohlich wirkende, Stille legte sich über sie.

Liyan kümmerte sich nicht um die glotzenden Menschen. Sie hatte nur ein Ziel - das Basisschiff. Und dieses wollte sie unbedingt haben, egal was Duncan dazu sagen würde. Ein zusätzliches Schiff samt den Informationen war wertvoll. Und wer würde damit rechnen einen kleinen Komvoi zu überfallen und ein Basisschiff unter dem Hintern weggeklaut zu bekommen.
Auch musste jedem klar sein das die Cylonen solche eine Nummer nur einmal mit sich machen ließen. Es musste auf jeden Fall funktionieren.
Schnurstracks ging sie zu Duncan, der bereits auf sie wartete.

"Ich habe ihnen Verstärkung mitgebracht. Und sofern die Götter wollen, werden wir heute ein Basisschiff mit nach Hause nehmen!" sagte Liyan selbstbewusst.

Derweil sammelten sich ihre vemummten Krieger um sie und sicherten ihre Kommandeurin ab. Es machte ein seltsames Bild auf die Crew der Chronos. Böse Zungen könnten es als feindliche Provokation wahrnehmen wenn Duncan und Liyan nicht aufpassten.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Nicht schlecht, Mr. Gaeta!" dachte sich Cassandra.

Der Assistent des Präsidenten sprang darauf an. Sie hörte aus seiner Stimme heraus das er aber skeptisch blieb und Interesse teilweise nur spielte. Dragon erkannte Profis wie sich auf Anhieb, schließlich wurde sie so ausgebildet. Nun musste die Cylonin die Schüchternheit etwas runterfahren um glaubwürdig zu bleiben. Sie musste die Chance bekommen Felix richtig einzuschätzen. Mit einem gefährlichen Halbwissen wollte sie nicht arbeiten und nahm sich vor Gaeta besser "kennen zu lernen".

Sie drehte sich um und blieb in ihrer ängstlichen Haltung. Sie atmete immer noch schnell und unregelmäßig, trieb ihren Puls künstlich nach oben. Eine leichte Röte kam in ihr Gesicht und ihre Augen wurden dazu passend wässrig. Es unterstrich ihre Rolle einfach nur perfekt - um ihrem Ziel näher zu kommen.
Sie deutete nervös auf die Tür, das sie diese "unbeabsichtigt" demoliert hatte.

"Tut mir leid wegen der Tür!"

Felix machte seine Sache gut und blieb in seiner Rolle drin. Aber die Neugier schien ihn dennoch immer mehr in den Griff zu bekommen. Und Cassandra wollte ihm diese Neugier befriedigen.

"Meine Behörde hat es versäumt Listen mit Namen zu führen - eine Volkszählung zu machen. Sie klären über die nächtlichen Verschleppungen auf oder nutzen Baltars unvollständige Schriftsätze. Und seien wir ehrlich, der hat seine Arbeit miserabel gemacht und viele Menschen auf den Listen werden als Einwohner gezählt, obwohl sie nicht da sind."

Sie versuchte ihre Schüchternheit nun mit einem "Scherz" abzulegenen bzw. abzumildern. Sie wollte nicht auffallen und passte ihre Rolle an die Gegebenheit an. Es wäre verdächtig wenn sie ständig in einer Rolle drin bliebe. Gaeta war nicht dumm und sie unterschätzte ihn in seiner Intelligenz nicht.
Cassandra kam näher an den Tisch heran und hielt sich, als würde sie nach einer sicheren Ecke suchen, am Mantel fest. Sie krallte beinahe in das Futter hinein. Es sollte ihre Ängstlichkeit weiterhin unterstreichen.

"Ich habe die Möglichkeit Namen auszutauschen. Ich habe es schonmal getan - aber der Mann wurde dennoch gestern getötet. Und das tut mir leid, wirklich..." stotterte sie mehr oder weniger in einer fast perfekten Trauer. Zu perfekt sähe gespielt aus und Dragon blieb in ihrer Fassade natürlich.

Nun wurden ihre Augen noch wässriger, als würde ihr der Tod des Menschen wirklich nahe gehen. Dabei hatte sie ihn getötet. Aber das wollte sie ihm nicht wirklich auf die Nase binden. Sie setzte fort und noch einen drauf, um ihn zu beweisen wie wichtig sie sein konnte, wen Felix vor sich hatte und welche Möglichkeiten ihm auftun könnten.

"Egal was, ich mache die Listen für die NCP und die Verteilungen. Über meinen Tisch gehen alle diese Listen und ich bin derjenige, der ihre Listen entgegenprüft....und so...."

Cassandra blieb in ihrer Ausführung etwas schwammig. Zu detailliert und Gaeta würde wissen das er hintergangen wird. Jemand, der mit solch brisanten Dingen zu ihm käme, auch noch als eigentlicher Feind, der spuckte nicht alles im Detail aus. Nein, Cassandra stotterte eher alles hinaus und bewahrte einen eher ängstlichen Blick, und mimte Angst das Gaeta sie verraten könnte. Ja, machte ihm sehr deutlich das sie Angst vor den Konsequenzen hatte. Und das war genau richtig dosiert um natürlich wie möglich zu wirken.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Boomer nahm Caprica in den Arm. Sie zitterte am ganzen Leib, so sehr hatte ihr die Gegenwart dieses Dämons zugesetzt. Aber auch sie war unzufrieden mit all dem. Alles entwickelte sich anders als sie es sich vorgestellt hatten.

"Ich bin da, Six. Ich glaube nicht das sie wegen Baltar hier war - es muss was anderes sein.

Gestern sind wieder Menschen gestorben. Ihr Hass wird immer größer, Caprica. Cavil bekommt immer mehr Macht und unser Einfluss sinkt. Wir müssen doch was tun. Der Wahnsinn muss ein Ende haben. Das haben wir uns auf Caprica geschworen..."

Sharon trennte sich wieder von Six und sah ihr in die Augen. Auch sie musste ein paar Tränen lassen, da die Situation nicht das war, was sie sich auf Caprica erhofft hatten.

"Oder - das muss doch einmal ein Ende haben?" fragte sie nun selbst mit Tränen in den Augen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 5:56 am

Caprica 6


Als Boomer sie in den Arm nahm, fühlte sich 6 gleich viel besser. Es war beruhigend jemand zu haben, der sie und die Situation verstand.
"Ich bin da, Six. Ich glaube nicht das sie wegen Baltar hier war - es muss was anderes sein.

Gestern sind wieder Menschen gestorben. Ihr Hass wird immer größer, Caprica. Cavil bekommt immer mehr Macht und unser Einfluss sinkt. Wir müssen doch was tun. Der Wahnsinn muss ein Ende haben. Das haben wir uns auf Caprica geschworen..."
" Aber was sollen wir tun? Eine Rebellion starten? Wer wäre auf unserer Seite? Wer würde uns schon trauen?"
Doch das waren eher rhetorische Fragen, auf die es keine schnelle Antwort gab. Die Situation schien für Caprica 6 nahezu ausweglos zu sein. Inzwischen machte sich Boomer wieder auf den Weg und auch Caprica 6 kehrte wieder zu Baltar zurück.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 6:55 am

Cassandra ging auf die veränderte Situation ein wie er zuvor auf sie und veränderte ihre Rolle. Es war schwer zu sagen, ob es gespielt oder echt war und Gaeta begann, sich mehr auf sein Gespür zu verlassen. Jedenfalls war er von diesem Chamäleon, dem er gegenüberstand mehr als beeindruckt. Der Cylon schaffte es binnen Sekunden ihr Aussehen und Auftreten so zu verändern, dass man ihr eine unglaubliche Angst ansehen konnte, Angst vor dem, was sie tat. Gaeta hielt es einerseits für gespielt, doch war es andererseits so überzeugend, dass er entweder ein Genie vor sich hatte oder jemanden, der wirklich betroffen war. Als sie sich dann für das Aufbrechen der Tür entschuldigte, wurde die Orientierung noch schwieriger. Meinte die Acht das ernst oder war das nur Teil ihres Spiels, um sein Vertrauen zu bekommen? War sie wirklich eine so gute Schauspielerin oder eine der Achten, die zu den Menschen stand?
Aber erneut ging sie noch einen Schritt weiter und erklärte den grundlegenden Fehler der cylonischen Besatzung, nämlich das Versäumnis, keine Volkszählung durchgeführt zu haben. Denn das führte dazu, dass sie Baltars Listen für ihre Vorhaben nutzen und über die Verschleppungen aufklären mussten, um überhaupt an die Namen zu kommen, weil es einfach keine existierenden Listen gab, die auch nur halbwegs vollständig waren. Das war Gaeta nicht unbekannt, denn er hatte nach Beginn der cylonischen Besatzung die ohnehin schon schlecht geführten Listen Baltars noch weiter verändert, so dass sie eine hohe Zahl an Fehlern aufwiesen, was er ausnutzen konnte, um mehr Vorräte zu verteilen, als eigentlich angedacht war.
Bei der Gelegenheit legte die Cylonin einen Teil ihres bisherigen Verhaltens ab und wurde etwas selbstbewusster – oder hatte sie einfach nur bemerkt, dass ihm ihr Verhalten zu künstlich wirkte? Jedenfalls wirkte das neue Verhalten doch natürlicher, aber auch das konnte man spielen und so konnte er nicht sicher sagen, was die Wahrheit war. Dann folgte ein weiterer umso menschlicherer Wechsel, indem sie ein weiteres Mal unterstrich, wie viel Angst sie vor dem hatte, was sie hier tat, oder vielmehr vor den möglichen Folgen. Dabei erklärte sie allerdings, was sie getan hatte, was sie wieder tun konnte, in welcher Position sie war und das weckte erneut Gaetas Neugier.
Selbst wenn sie das nur spielte und wie er ihre eigenen Ziele verfolgte, blieben diese Informationen – diese Möglichkeiten von großem Interesse für den ehemaligen Offizier. Ganz klar hatte sie Angst davor, dass er sie verraten könnte, auch schien sie sogar Mitleid für einen getöteten Menschen zu haben, dessen Leben sie anscheinend versucht hatte zu retten. Aber natürlich konnte auch diese Geschichte erlogen sein – obwohl er sich das kaum vorstellen konnte. Denn die Trauer der Acht wirkte verdammt echt und der einzige Zweifel hatte seinen Ursprung schlicht darin, dass sie ein Cylon war.
Natürlich ging die Cylonin nicht zu sehr ins Detail, immerhin konnte sie nicht wissen, wie Felix wirklich reagieren würde und zum anderen würde das auch nur verdächtig wirken. Letztlich siegte allerdings die Hoffnung, über die Acht etwas erreichen zu können, über die Skeptik – zumindest schien es so. Gaeta würde auch weiterhin vorsichtig bleiben.
„Es passieren immer wieder Sachen, auf die wir keinen Einfluss haben, das gilt für Menschen und Cylonen“, erklärte Gaeta und bezog sich dabei auf den getöteten Menschen, den sie zumindest nach eigener Aussage schützen wollte. „Aber die Möglichkeiten, die Sie haben, könnten eine Menge bewirken. Sie könnten die Unschuldigen vor den Schuldigen schützen.“ Auch Gaeta wurde nicht allzu konkret und sagte nicht, wen er denn nun schützen wollte, schließlich blieb er auch er vorsichtig und orientierte sich damit an der Cylonin, so wie diese sich an ihm orientiert hatte.

________________________________________________________________________


Duncan und Luna beobachteten die Landung der schweren Raider mit gemischten Gefühlen – in früheren Zeiten hätte nun jeder von ihnen ein Gewehr im Anschlag, aber die Zeiten änderten sich und heute waren es Verbündete. Dann stiegen die Cylonen aus, die Duncans Marines bei der bevorstehenden Operation unterstützen sollten, und die Deckcrew fühlte sich sichtlich an diese alten Zeiten erinnert. Liyan und die Modelle, die ihre Elitekrieger stellten, waren ein ungewohntes Bild für die Crew des Kampfsterns und die Art, wie sie sich verhielten, erinnerte die Menschen an die früheren Zeiten zurück. Ihre Augen richteten sich auf den Verbündeten, der nicht nur einem gerade wieder wie ein Feind vorkam, nicht nur einer hatte eine Hand an seiner Pistole und erst die entschlossenen Aussagen der anwesenden Führungscrew, darunter Steuben und Faggan, konnten die entstandene Spannung lockern.
Luna und Ban hingegen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und musterten stattdessen Liyans Einheit, während sie auf sie zuschritt. Dabei schweifte ihr Blick jedoch immer wieder auf die eigene Crew, die Liyan und ihren Trupp wie einen Feind beäugte - die aktiven Sicherheiten brauchten keinen prüfenden Blick, waren verlässlich -, andererseits war das exakt der Eindruck, den die menschlichen Modelle vermittelten.
„Netter Auftritt, könnte aber ins Auge gehen – eine falsche Bewegung und unsere Leute kommen auf die falschen Ideen“, beschwerte sich Luna mit Blick auf den schwer bewaffneten Trupp, der seinen Kommandeur nun auch noch abschirmte.
„Das ist nicht empfehlenswert, für keine Seite“, kommentierte er und fokussierte Liyan, die das Duo beinahe erreicht hatte. Luna nickte nur und wartete mit ihrem Admiral auf Liyan und deren Auftritt – wie erwartet wollte sie mit ihren Leuten das Basisschiff einnehmen, was der weibliche CAG des Schiffs mit einem Grinsen quittierte. „Also Plan B, Sir?“ fragte sie zur Sicherheit noch nach. Ban bestätigte und wünschte eine gute Jagd, bevor er sich endgültig dem anderen Admiral zuwandte, um die Mission endlich einleiten zu können.
„Ich dachte mir bereits, dass die Frachter nicht Ihr Ziel sein würden, und habe den Plan dementsprechend an die veränderten Umstände angepasst. Wir werden zuerst das Wiederauferstehungsschiff vernichten, um dann die Raider vom Basisschiff wegzulocken, indem wir unsere Viper starten. Sobald das geschafft ist, starten wir die Raptor und ihre schweren Raider. Ihnen muss aber klar sein, dass Sie wirklich sterben, wenn Sie bei der Mission getötet werden, denn wir können kein Wiederauferstehungsschiff mitnehmen, zumal es dank unserer Störsender ohnehin kaum funktionieren würde. Ansonsten nur noch eins: gehe ich recht in der Annahme, dass Sie das Basisschiff mit Ihren Einheiten einnehmen wollen?“


Zuletzt von Ban am Mi Jul 20, 2011 5:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 7:33 am

Battlestar Chronos

"Davon können sie ausgehen. Das Basisschiff wird zu einem bestimmten Zeitpunkt ebenfalls Schwere Raider entsenden um die Chronos zu entern. Sie werden es versuchen. Wenn sie zurückfliegen, werden meine Schiffe sich unter sie mischen. Den Rest erledigen wir innerhalb.

Wir wären bereit, Admiral!"

Der Ausdruck in Liyans Augen war eisern und kalt. Sie wollte das Basisschiff, koste was es wolle. Und das sie selbst den Trupp anführte setzte ein Zeichen bei den Männern und Frauen ihrer Einheit.
Mit einem Wink befahl sie den Großteil ihrer Crew zurück in die Schiffe. Nur zwei vermummte Achten blieben zurück und behielten die Umgebung in den Augen. Sie bemerkten das die ein oder andere Hand an die Waffe ging. Sie vermuteten eventuell einen Angriff - zurück in den Zeiten des Krieges gegen die Cylonen versetzt.
Aber die Kommandeurin der Cylonen ließ die Eskalationsstufe nicht eskalieren. Ihre Männer und Frauen zogen sich ohne weiteres in die Schiffe zurück. Auch die Centurion verlegten wieder zurück um so die Lage wieder zu entspannen.

"Ihre Männer sind nervös, Admiral. Ein wenig Training würde dem abhelfen. Schließlich sind wir Verbündete!"

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Cassandra fühlte sich bestätigt in ihrem Tun. Ihr sich anpassendes Verhalten erfüllte seinen Zweck. Es verunsicherte ihn, machte ihn vorsichtig und im nächsten Moment war er wieder unsicher. Er konnte sich kein klares Bild von ihr machen. Das sollte er erst später erhalten, wenn sie sich in ihrem Tun vetrauter werden würden.
Und Dragon würde ihm alles häppchenweise liefern. Sie würde sein Gewissen beruhigen, seine Ansicht ein wenig korrigieren das nicht alle Cylonen diese Situation wollte. Insgeheim stimmte das sogar, aber das war Dragon sowas von egal.
In einer Art der zögerlichen Selbstbewusstheit begann sie nach der Antwort des ehemaligen Offiziers zu lächeln, aber sie blieb in ihrer leicht verängstigten Rolle. Er sollte das Gefühl behalten das er in seinen Händen etwas zerbrechliches hielt, eine Cylonin die sich nicht sicher war und er den führenden Part übernehmen würde. Gaeta sollte das Gefühl haben über Cassandra eine Art Macht zu haben. Denn er könnte sie an die Behörde verraten, was aber auch ihn in Schwierigkeiten bringen konnte.
Und so zeigte sich Cassandra als nicht wirlich sicher in ihrem tun und wollte sich von Gaeta "überreden" lassen ihre Idee auch so in die Tat umzusetzen, den Menschen zu helfen. Und sie wurde viel besser in ihrer Rolle. Sie fand sich nun, tastete sich vor wo Felix ansprechen würde - auch wenn er stets mit Vorsicht handeln würde. Es waren seine Ideale, die ihn schließlich zu Cassandras Marionette machen würde. Sie würde ihn von innern heraus manipulieren wie sie es brauchte. Aber dazu musste er ihr auf eine gewisse Art und Weise trauen. Sie musste ihm dann zeigen das ihre Absichten ehrlich waren - Menschen zu retten.

Und so begann sie ihren Köder noch schmackhafter für ihn zu machen. Ihm keine andere Wahl zu lassen als anzunehmen, das er den Menschen von Neu Caprica helfen konnte. Sie wollte ihn innerlich soweit aufbauen um ihn ganz für sich zu haben. Notfalls würde sie sogar eine gefühlsmäßige Bindung eingehen um ihr Ziel zu erreichen. Aber das war nur ein weiterer Schritt auf einem mühsamen Weg der vor ihnen beide nun lag.

"Ja, man könnte Gutes tun. Die Menschen, die gestern gestorben sind - ihre Namen sind nicht alle erfasst. Ich könnte ihren Familien Nahrung und Kleidung zukommen lassen, und auf die Gestorbenenlisten andere Namen setzen. Der Administrator will nur Zahlen, keine Namen. Keine Namen!

Würde das helfen?"

Dragon blieb noch zurückhaltend. Sie als Gaeta würde das erwarten, denn plötzlich mit der Tür ins Haus fallen wäre nun komisch und würde ihr nur schaden im Vorhaben.
Was Cassandra da vorschlug hätte bei Aufdeckung eine Tragweite ungeahnten Ausmaßes. Es war riskant. Und es sollte Gaeta den Einstig erleichtern sogar, wenn es erfolgreich war, Schritte weiter zu gehen.
Um ihre Sache perfekt abzurunden ließ sie sich ein paar Tränen herunterlaufen. Es sollte ihm zeigen wie sehr der innere Kampf in ihr wütete. Er soll in dieser Phase der dominantere Part sein, damit sie allmählich sein Vetrauen erschleichen konnte. Das es nicht von heut auf morgen ging war ihr klar.


Zuletzt von Boomer am So Jan 25, 2009 7:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 7:34 am

"Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt, Chief! Aber wir ziehen das durch, Sprengstoff kann man glücklicherweise aus den einfachsten Chemiekalien herstellen - Düngemitteln beispielsweise, und die können wir in die Finger bekommen. Problematisch dürfte es nur werden, den Aushub zu verstecken, aber da sie ja schon andere Tunnel gegraben haben, sollte das ja kein Problem sein, oder?!"
Saul atmete durch und ordnete seine Gedanken.
"Organisieren Sie die Grabungen, aber möglichst unauffällig und sorgen Sie dafür, dass die Chemiekalien abgezweigt werden, wir werden ziemlich viel davon brauchen, also tun wir es langsam - damit niemand etwas bemerkt. Und was ihr Angebot angeht - sofern das nicht nur ein absolut unpassender Scherz gewesen sein soll, tun Sie's!"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 8:58 am

Präsident Baltar

Baltars Büro


Baltar war gerade dabei zum Kühlschrank zu gehen, als Caprica 6 wieder zurück kam. Mit der Whiskeyflasche und einem Glas kam er zu seinem Schreibtisch zurück.
„ Gaius, trinkst du keinen?“
Baltar verstand und holte noch ein Glas, stellte diese diesmal in sicherer Entfernung der Dokumente ab und goss großzügig ein. Diesen Drink brauchte er jetzt, obwohl es noch am Morgen war. Beide stießen an. Gaius fing an.
„ Auf ein baldes Ende dieses Chaos hier auf Neu Caprica.“
„ Das hoffen wir alle!“
„ Willst du dich über uns lustig machen?“
„ Gaius ich meine es wirklich ernst.“
„ Na dann. Cheers.“
Beide nahmen einen Schluck. Caprica 6 verzog etwas ihr Gesicht. Baltar sah, dass sie etwas rote Augen hatte. Offenbar hatte sie vorhin geweint.
„ Hey 6 was ist denn los? Hatte Boomer schlechte Neuigkeiten?“
„ Naja wir sind halt mit der Gesamtsituation unzufrieden. Im Übrigen rate ich dir nie wieder laut über Dragon zu reden – und – Dragon gibt es. Verlass dich drauf. - Aber jetzt sollten wir besser das Thema ändern, bevor dieser noch womöglich auftaucht.“
Caprica 6 vermied es bewusst Dragon als weiblichen Cylon zu erwähnen. So konnte Gaius nicht im geringsten ahnen, dass er ihr eben erst begegnet ist. Nervös nahm Baltar einen weiteren Schluck.
Caprica 6 wurde auf die Neuen Dokumente aufmerksam.
„ Du hast deinen Bericht schon geschrieben? So schnell?“ Sie grinste Baltar dabei frech an.
„ Was erwartest du? Ich war schließlich kein Zeuge, wie ein im Blutrausch versessener Cylon durch die Widerständler gejagt ist.“
„ Hast du das etwa geschrieben?“ Caprica 6 kicherte Baltar frech an. Doch Baltar schwieg verlegen und wurde etwas rot dabein.
„ Das hast du nicht wirklich geschrieben oder?“
„ Naja ...“ Caprica 6 verlor ihr freches Grinsen und wurde ziemlich ernst.
„ Bist du Wahnsinnig?
„ Ähm ich gebe es an Gaeta weiter, vielleicht weiß der etwas konstruktives beizutragen.“
„ Und das andere Schriftstück?“ Sie las es.
„ Das lasse ich von der NCP an die Siedler verteilen und mache mich dadurch restlos zum Gespött.“
„ Gaius, das hast du doch längst erreicht.“
„ Witzig 6.“ Caprica 6 küsste ihn leidenschaftlich, daraufhin nahmen beide einen weiteren Schluck. Baltars Glas war nun leer und er wollte sich nachschenken, doch Caprica 6 hielt ihn davon ab.
„ Das solltest du besser lassen. Wer weiß, was heute noch so auf dich zu kommt. Gaius nahm die Flasche und das Glas und räumte beides auf. Dann sandte er eine Botschaft an Gaetas Computer, um ihn davon zu informieren, dass er seinen neuesten Bericht überarbeiten sollte, falls dies möglich war.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 9:27 am

Gaeta begann langsam, sich wieder sicherer zu fühlen, obwohl Cassandra mit jeder Minute undurchsichtiger wurde. Für ihn ergab sich auf sonderbare Weise ein klares Bild, wenn es auch zweigeteilt war. Entweder war sie tatsächlich von dem, was sie sagte und bereit war zu tun, überzeugt oder sie spielte eine wirklich exzellente Rolle. Falls letzteres der Fall war, hatte er vor seinem Gegenüber den allergrößten Respekt. Sie spielte die Rolle exzellent und reagierte sofort auf jeden seiner Schritte, aber damit war es noch nicht getan. Sie hatte sich jeden Schritt bereits im Voraus überlegt gehabt und wusste, wen sie vor sich hatte und wie sie diesen jemand manipulieren konnte. Er hatte längst keine Alternative und war in diesem Spiel, falls es denn eins war, gefangen. Würde er aufhören, verspielte er eine einmalige Gelegenheit, den Kolonisten – eine Möglichkeit, ihnen zu helfen, ohne ein wirklich großes Risiko einzugehen.
Das Angebot war zu verlockend, als dass er ablehnen konnte und damit hatte Cassandra die erste Runde schon gewonnen. Sein Vertrauen ging noch nicht wirklich weit und er hatte noch viele Vorbehalte der Cylonin gegenüber. Doch gab es einen Punkt, der ihm gefährlich werden konnte – wirklich gefährlich: er wusste nicht, welches der beiden Bilder, die er hatte, der Realität entsprach und damit konnte er nicht das Richtige tun. Entweder misstraute er einer Person, die wirklich nur helfen wollte, oder er traute einer Person, die ihn ausnutzen wollte. Natürlich gab es noch zwei weitere Möglichkeiten, nämlich die, dass er seinem Gegenüber zu Recht misstraute, und die, dass er jemandem traute, der wirklich helfen wollte.
Und Misstrauen kam kaum in Frage, weil er seinen Leuten helfen musste und demnach musste er auch diese Chance ergreifen. Es war, wie Cassie es plante; seine Ideale zwangen ihn in die Kooperation trotz aller Bedenken. Felix hatte sich längst entschieden, ihr Spiel für den Anfang mitzuspielen und darauf zu achten, wie es sich entwickeln würde. Er konnte es noch immer manipulieren und sie testen, solange sie nur glaubte, dass er ihr vertraute oder das zumindest irgendwann tun würde.
Sie blieb auch weiterhin vorsichtig und hatte noch immer Angst vor den möglichen Konsequenzen – oder tat zumindest so. Genauso zeigte ihr Gesicht den Konflikt, der sie beschäftigte, immerhin verriet sie ihr Volk an die Menschen – ihren Erzfeind. Aber ihr Vorschlag erschien Felix lohnenswert, denn die Hinterbliebenen der Opfer konnten sicherlich eine Aufmunterung brauchen, selbst wenn es nur Nahrung und Kleindung waren. Es fiel ihm außerdem nicht gerade schwer zu glauben, dass es den Besatzern nur noch um die Zahlen ging und nicht mehr um die Namen, sofern man von Namen wie beispielsweise Saul Tigh absah. Die Kopie des Modells Cavil, mit der er des Öfteren etwas besprechen musste, bewies immer wieder, wie wenig ihn die Menschen interessierten, solange nur genügend von ihnen starben.
Er schwieg eine Sekunde und schien zu überlegen, was er nun tun würde, doch in Wahrheit war die Entscheidung schon vor Minuten gefallen und sie spielte ihn zumindest teilweise in ihre Hände – gesetzt dem Fall, dass sie ihm nur etwas vorspielte. Aber diesen Fall konnte er keinesfalls als gesetzt annehmen und momentan hatte er für beide Sichtweisen Argumente und konnte nicht einmal sagen, zu welcher er tendierte. Sein Unterbewusstsein warnte ihn, dass durch diese Unsicherheit und Unentschlossenheit die Cylonin gewinnen würde. Aber Felix wusste, dass sie nur gewann, wenn sie die ganze Zeit nur gespielt hatte, jedoch konnte er das nicht mit Sicherheit sagen, also blieb nur die Ungewissheit und damit die Vorsicht.
„Ja, das würde helfen – mit Sicherheit. Wenn sie es erfahren dürften, wären die Hinterbliebenen der Opfer sicherlich sehr dankbar.“
Gaeta hatte den Satz kaum gesprochen, als seine Computer eine eingehende Nachricht von Baltar anzeigte, die besagte, dass er einen Bericht nachbessern sollte - Felix ignorierte es und behielt lieber die Acht im Auge, das hatte Priorität.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 9:30 am

Liyan bestätigte die Vermutung des Admirals und legte ihren Plan dar - sie wollte mit den schweren Raidern zurückfliegen, die im Laufe des Kampfes versuchen würden, den Kampfstern zu entern. Ban leuchtete das ein und angesichts der Verlagerung des Schlachtfelds in die direkte Nähe des Asteroidengürtels war es noch unwahrscheinlicher, dass Liyans schwere Raider auffallen würden.
Luna scheuchte ihre Piloten derweil in die Viper, um zu vermeiden, dass sie stattdessen weiterhin auf die cylonischen Verbündeten achteten und das mit der Hand an der Waffe. Genau auf diesen Umstand wies ihn kurz darauf auch Liyan selbst hin und Duncan gefiel er so wenig wie ihr, dennoch konnte er es nachfühlen. Ironischerweise hatte das Verhalten seiner Leute aber auch einen Bonus, der sich in Liyans Reaktion implizit zeigte.
„Das liegt nicht am mangelnden Training, Admiral, sondern vielmehr an der mangelnden Abwechslung. Bewaffnete Cylonen haben wir bisher nur an Bord dieses Schiffs gesehen, wenn sie beim Versuch, die Chronos zu entern, ausgeschaltet wurden. Ehrlich gesagt würden sie vermutlich nicht anders reagieren, wenn ein Trupp Menschen von einem anderen Schiff mit solch einer Bewaffnung ihr Schiff betreten würde. Eigentlich sollte so was auch nicht nötig sein, außer man fordert Verstärkung bei Enteroperationen an, wie es gerade der Fall ist. Doch ist das das erste Mal und meine Leute müssen sich daran gewöhnen, was bei den Ihren nicht anders war, wenn ich daran erinnern darf. Als wir die Werft betraten und meine Leute nach Ihren eintraten, haben die Ihren die Waffen gegen uns sogar erhoben. Es ist eben eine Frage der Gewohnheit, die ihre Leute aufgrund der Vergangenheit im Gegensatz zu meinen haben. Durch Ihren Auftritt hat sich das jetzt aber geändert und meine Leute werden sich den Unterschied zwischen Freund und Feind schnell einprägen.
Aber wie dem auch sei – wir müssen aufbrechen, ansonsten verpassen wir den günstigsten Augenblick.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Ban und begab sich ins CIC. Dort ließ er sich noch einmal die Gefechtsbereitschaft versichern und gab dann den Sprungbefehl.

Mit dem obligatorischen blendend weißen Blitz erschien die Chronos nur wenige Kilometer vor dem cylonischen Konvoi und brachte diesen sofort zum Anhalten. Die Position war perfekt gewählt, Asteroiden umgaben die Schiffe in alle Richtungen und auf Höhe des cylonischen Konvois verengte sich die ohnehin schon enge Passage zu einem Durchgang kaum breiter als das Basisschiff, das sich nun schützend vor den Konvoi schob. Doch der Titan ignorierte den Feind scheinbar völlig und neigte ihren Bug nach unten, an den Ort, am dem das Wiederauferstehungsschiff sich in Sicherheit glaubte. Gleichzeitig richteten sich die schweren Railguns und die Luftabwehrgeschütze des Kampfsterns auf und zeigten mit ihren Mündungen auf den Basisstern. Dieser beging den größtmöglichen Fehler und startete bereits jetzt die ersten Jagdgeschwader, während seine Raketengeschütze das Feuer auf die Chronos eröffneten.
Mit einer Handbewegung ließ Duncan das Flakfeld aufbauen und die ersten Raider sowie die erste Raketensalve im Feuer der Explosiv- und Hartkerngeschosse vergehen. Das war das Zeichen für Captain Imina Asuka, Donovans Stellvertreterin und Kommandeurin der zentralen Feuerleitstelle im CIC, die auch die Buggeschütze steuerte, die Thor-Geschütze abzufeuern. Sie hatte die Geschütze wie so oft in der Zeit ihrer Flucht manuell ausgerichtet und wusste einfach, dass sie das Ziel treffen würden. Ihr Daumen strich über den Auslöser der 240er und drückte ihn exakt in dem Moment runter, in dem das Wiederauferstehungsschiff durch sein Wendemanöver die Flanke darbot. Die Projektile der überschweren Bugwaffen jagten auf das schutzlose Schiff zu und die Crew des Basisschiffs bemerkte erst jetzt, dass der Angriff nicht ihnen galt. Auf dem Schiff, das den Cylonen ihr ewiges Leben garantierte, wurde derweil der Sprungantrieb geladen, doch die Aktivierung schlug fehl – Interferenzen von außerhalb störten das System. Noch bevor die Cylonen die Zeit hatten, diese Störungen zu suchen, schlugen die massiven Projektile in die Schiffshülle ein.
Das Glas hatte den gegen massive Panzerungen entwickelten Geschützen und ihren Projektilen nichts entgegenzusetzen und wurde von den 240mm Projektilen einfach durchschlagen. Die Splitter zerrissen die leblosen Körper in ihren Halterungen und färbten das Schiff rot, aber auch die Crew blieb von den Splittern nicht verschont. Nicht wenige von ihnen wurden von den Splittern, die der Aufprall der ersten beiden Salven aus den massiven Schiffsgeschützen durch das gesamte Schiff schleuderte, einfach aufgeschlitzt. Ihre Organe wurden einfach durchschlagen, manchmal auch die Köpfe, jedenfalls gab es kein Entkommen, kein Überleben. Währenddessen durchschlugen die Projektile der Thor-Geschütze die Innenräume des Wiederauferstehungsschiffes und saugten die Körper der cylonischen Crew und die leblosen Körper, in denen Cylonen weiterleben sollten, ins All. Die Triebwerke wurden ebenfalls getroffen und versagten, wodurch das Schiff steuerlos auf die Asteroiden trieb und dabei weiterhin dem Titan seine Flanke anbot.
Die Thor-Geschütze schossen erneut und diesmal durchschlugen sie die Hülle des Schiffes komplett und traten auf der dem Schlachtfeld abgewandten Seite wieder aus. Das Wrack kollidierte frontal mit einem Asteroiden und die geschwächte Struktur brach bei der Kollision auseinander, so dass die hinteren Bereiche auf die vorderen prallten, bis das Tylium im Tank explodierte und das Schiff mit dem Asteroiden zerriss. Einige der Trümmerstücke wurden in Richtung der cylonischen Schiffe geschleudert und beschädigten einen Frachter so schwer, dass er auseinanderbrach und wegen seiner Fracht – Raketen für Basisschiffe – explodierte.
Als Reaktion auf die Zerstörung des Basisschiffs drehten die Frachter ab und kehrten, so schnell sie konnten, um, während das Basisschiff versuchte, eine Position zwischen den Asteroiden zu finden, die es vor dem Kampfstern schützte. Derweil fiel auch der letzte Rest der vier zu Beginn gestarteten cylonischen Geschwader am Abwehrfeld der Chronos, was den zweiten Teil des Plans einleitete. Die Viper schossen aus den Startröhren und formierten sich am Rande des Asteroidenfeldes, um dann in dieses einzudringen. Der Basestar schickte seine restlichen sechs Geschwader gegen die zahlenmäßig gleichstarken Menschen und feuerte mit allen Batterien, die dazu trotz der miserablen Position in der Lage waren, auf den Kampfstern. Der wiederum wehrte den jämmerlichen Angriffsversuch der Cylonen mit einem schwachen Flakfeld ab und rief seine Raptor zurück.

Aubrey und ihre Kameraden hatten mit dem Aufrauchen der Chronos die Störbojen aktiviert und sich danach den Beginn der Schlacht ansehen können. Die Vernichtung des Wiederauferstehungsschiffes, die verbrennenden Raider im Flakfeld und das Flakfeld selbst. Doch nun wartete die nächste Aufgabe, denn sie waren zurückbeordert worden, um die Marines auf die Frachter zu bringen, während die Viper unter Luna mit den feindlichen Raidern im Asteroidenfeld kurzen Prozess machten. Unbemerkt von den feindlichen Kräften kehrten die Raptoren zu ihrem Mutterschiff zurück und nahmen die Marines auf, während die schweren Raider Liyans und die restlichen Raptoren bereits startbereit gemacht wurden.
Routiniert und schnell stiegen die Marines in die gerade gelandeten Raptoren ein, die nur kurze Zeit später wieder in Startposition gebracht wurden, um die Frachter zu entern, während die schweren Raider das Basisschiff im Visier hatten. Sie startete und führte ihre Raptor zielsicher zu den verbliebenen acht Frachtern – dreißig Raptoren für acht Frachter. Die Maschinen teilten sich auf, flogen direkt auf die Andockluken der Tanker zu, machten an diesen fest und schweißten sich durch die Schotts. Die Cylonen waren zu sehr mit der chancenlosen Flucht beschädigt, um durch all die Sensorstörungen, die von den Raptoren ausgingen, nach eben diesen zu suchen. So war es ein leichtes für die Marines an Bord der Raptoren in die Schiffe des Feindes einzudringen. Elaine griff nach ihrem Gewehr und postierte sich neben dem Schott des Raptors, um etwaige Gegenangriffe des Feindes zurückschlagen zu können.
Die Marines nahmen sich derweil die Frachter vor und man konnte nicht sagen, dass es ein schwerer Kampf war, denn die Crews der Frachtschiffe waren nicht nur in der Unterzahl, sondern auch völlig überrascht und mit der Situation überfordert. Selbst die wenigen Centurios schienen nicht auf Feindkontakt vorbereitet und fielen schnell und problemlos unter dem Feuer der menschlichen Angreifer.

In der Zwischenzeit hatten die Vipergeschwader der Chronos das Asteroidenfeld erreicht und sich in kleinere Gruppen aufgeteilt, die die feindlichen Raider in dem für sie ungewohnten Terrain überwältigen konnten und sollten. Exakt das geschah auch, als die ersten Viper die ersten Feindjäger ausmachen konnten – noch bevor die Cylonen reagieren konnten, wurden sie von den Thraxons und Lightnings der Viper MkVII und VIII zerrissen. Doch die zweite Angriffswelle folgte sofort und hing sich an die Viper, die den ersten Angriff gelogen hatte. Die kolonialen Viper manövrierten dem Feind in dem Asteroidenfeld schnell aus und trieben ihn zwischen die verfolgten Viper selbst und die nachfolgenden Verbände.
Luna hatte zur ersten Gruppe gehört und inzwischen gingen schon zwei der feindlichen Jäger auf das Konto des CAGs und sie hatte sich gerade erst aufgewärmt. So eng wie möglich flog sie an der Oberfläche eines größeren Asteroiden vorbei und vergrößerte so die Distanz zwischen sich und dem Raider, die sie verfolgte, sich aber nicht so nah an das Gestein wagte. Sie spielte auf Risiko und ließ ihn immer näher kommen, damit er seine Beute schon fast fassen konnte, erst dann würde sie reagieren und der Cylon tat, was sie wollte, und schloss zu ihr auf, um ein besseres Schussfeld zu erhalten. Die Viper flog immer wieder Schlangenlinien und wich so dem sporadischen Beschuss aus, bis der Gegner nah genug war. dann stoppte sie die Triebwerke und ließ die Viper nach oben weg fallen, während der Cylon ob seiner geringeren Reaktionszeit weiter an dem Asteroiden entlang flog. Damit war sein Schicksal besiegelt und Luna schoss von oben auf den Asteroiden und den Raider knapp darüber und knapp dahinter. Obwohl sie die Maschine selbst nicht traf, sprengte sie Gesteinsbrocken von dem Asteroiden ab, die gegen den Raider prallten und diesen beschädigten. Noch dazu brachten sie das semiorganische Wesen durcheinander und gaben Luna ein paar Sekunden des sicheren Zielens. Mehr brauchte sie nicht, um den Raider zu zerfetzen und seiner Eingeweide im All zu verteilen.
Auf dem von Asteroiden und den Störbojen gestörten Dradis erschienen kurz darauf weitere Kontakte, die schweren Raider des Basisschiffs auf dem Weg zur Chronos. Luna zählte die Signale und kam immer wieder auf fünf Maschinen, deren Kennung wie auch die eigene nur noch verstümmelt war. Dennoch konnte man zwischen den kolonialen und cylonischen Kennungen unterscheiden, weil sie gänzlich verschieden waren, jedoch nutzten die Rebellen nur eine veränderte cylonische Kennung, die von der richtigen durch die Störbojen und die Asteroiden hier nicht zu unterscheiden war. Also konnten die Raider Liyans sich als die zurückkehrenden Raider des Basisschiffs ausgeben, während diese längst zerstört wurden. Aber das konnten die Cylonen nicht merken, da das Dradis keine auch nur halbwegs klaren Signale aus dem Asteroidenfeld empfangen konnte.
„Luna an Chronos, nehme feindliche schwere Raider unter Beschuss. Die Asteroiden verhindern jede klare Erkennung von Transpondern und das Basisschiff ist zu nah an den Asteroiden, um den Effekt ausgleichen zu können. Liyan und ihre Raider können also getarnt als die Raider des Basisschiffs wieder landen, die Anzahl stimmt ebenfalls überein. Bitte bestätigen, Chronos.“
Ban ging das Gesagte kurz in Gedanken durch und gab dann seine Zustimmung, woraufhin Donovan die Meldung an Liyan und ihre Maschinen durchgab und gleichzeitig dem Deckpersonal klarmachte, dass sie bald starten mussten.
Der CAG reagierte sofort auf die Ansage und schaltete die Raketen an ihren Flügeln scharf; vier MH 121 Storm wurden zeitgleich aktiviert und in kurzen Abständen auf vier der fünf schweren Raider abgefeuert. Die Viper hielt derweil nahe den Asteroiden auf den fünften schweren Raider zu und griff ihn mit ihren vier Lightnings an. Die wie Laserstrahlen aussehenden rotgoldenen Fäden der 30mm Projektile zogen sich durch das All und zerteilten den Raider in zwei Teile, bevor die Crew auch nur reagierte. Dann trafen auch die Raketen und vier weitere Explosionen erhellten den Raum, als auch die anderen schweren Jäger der Cylonen das Ende ihres Wegs erlebten und explodierten. Luna wandte sich wieder ihren Geschwadern zu und unterstützte einen Piloten ihres Alpha-Geschwaders beim Kampf gegen eine Dreierformation der Cylonen.
Die Überlegenheit verschob sich sichtlich auf die Seite der Kolonien, da die Cylonen, denen sie gegenüberstanden, anscheinend keinerlei Erfahrung mit dem Kampf in Asteroidenfeldern hatten. Daher gelang es den Piloten der Chronos, die in der letzten Zeit verstärkt den Kampf in schwerem Terrain geübt hatten, problemlos, einen Vorteil zu erkämpfen und den Feind schnell und ohne Eigenverluste zu vernichten. Da dieser die Viper einfach nicht vor die Rohre bekam – Raider waren den Kampf in Überzahl und auf offenem Gebiet gewöhnt. Jetzt mussten sie allerdings gegen einen Feind in gleicher Anzahl auf dessen Gebiet kämpfen und das auch noch in der für sie ungewöhnten Situation des drohenden und endgültigen Todes, der nicht wenige Raider verunsicherte.


Zuletzt von Ban am Mi Jul 20, 2011 5:57 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 12:54 pm

In der Hitze des Gefechts um die Chronso herum bekam Liyan die Meldung für den Start. Die Deckcrew verschob schon die ersten Schweren Raider der Rebellen als Liyan ihren Kriegern den Befehl zum Angriff gab.
Nur wenige Augenblicke später heulten die Maschinen der Schweren Raider auf und sie starteten in den Wirren des Raumkampfes von der Chronos. Nach einem kurzen Formationsflug trennten sich die Raider und schalteten ihren Rebellen IFF aus. Zwar liefen sie Gefahr durch eigene Kräfte beschossen zu werden, aber sie mussten es tun um gefahrlos auf dem Basisschiff landen zu können. Liyans Maschine flog verdeckt an den Vipern vorbei. Die Entermanschaften der Cylonen wurden zur Rückkehr beordert und Liyan befahl diesen Maschinen zu folgen.
Zu ihre Schutz kamen weitere Geschwader des Basisschiffes angeflogen und nahmen angreifende Viper unter Beschuss. Die Rebellenschiffe bekamen nicht viel davon mit.
Sie kamen verzugslos durch und das war auch gut so. Wären sie in Kämpfe verwickelt worden, hätte Liyan große Probleme gehabt überhaupt auf das Zielschiff zu kommen, aufgrund des abgeschalteten IFF Signals.
Sie hätte es im Notfall einschlaten müssen und die Operation wäre damit gescheitert gewesen.

Aber dem war nicht so. Während die Viper die Raider II beschäftigten, setzten die Entermannschaften unter dem Schutz der Raketenbatterien des Basisschiffes zur Landung an.
Liyan konnte durch den Sehschlitz des Cockpits erkennen das alle Raider der Rebellen da waren und auf dem Schiff ein heidenloses Durcheinander herrschte. Das Basisschiff konnte nicht springen und hatte noch ein wichtiges Wiederauferstehungsschiff verloren. Für die Rebellen die beste Voraussetzungen. Denn so würde niemand nach den Raidern sehen.

"Liyan an alle Teams - es geht los!"

Liyan gab den Startbefehl für die Opreation. Während sie sich vermummte, öffnete eine andere Acht den Boden des Schweren Raiders und begann mit Schweißwerkzeug ein Loch in den Boden zu brennen. Simultan taten dies auch die anderen Teams auf den anderen Raidern. Diese hatten sich strategisch positioniert und konnten unterhalb des Hangarbodens in ein Versorgungsystem einschleusen. Es war groß genug um menschlichen Modellen Platz zu bieten und es führte sie zu fast jeden Punkt des Schiffes, bzw. weiteren Knotenpunkten.
Als die Acht den Boden durchhatte, schlüpfte sie hinein und überprüfte die Lage. Dann gab es ein kurzes Ok und Liyans Team stieg in das Versorgungssystem des Basisschiffes. Nachdem alle drin waren, öffneten die mitgeflogenen Centurions die Luke des Schweren Raiders und postierten sich vor dem Schiff, so wie es üblich war.

Zu diesem Zeitpunkt bewegten sich Liyans Elitekrieger in den dunklen und heißen Röhren des Systems. Ihr Ziel war die Brücke, während andere Teams ebenso wichtige Punkte wie Maschinenraum, den Hybridenraum, sekundäre Schadenskontrolle, und andere Schnittestellen waren.
In diesem System reichte es ein Nachtsichtgerät mit sich zu führen. denn es gab insgesamt 2 verschiedene Versorgungsysteme. Eines war zuständig für die reine Sauerstoffversorgung des Schiffes und der Crew, das in dem sich Liyan und die Teams befanden. Es waren normale Metallrohre gepaart mit organischen Teilen des Schiffes, welches u.a. den Sauerstoff produzierten. Das andere System war vollständig aus organischen Materialien. Es war für die Blutzuführung des Schiffes zuständig. Es war im Volumen kleiner und bot wenig Platz für "Fremdkörper". Aber es sollte ja auch nicht wie die Luftversorgungsysteme vom technischen Persnal gewartet werden.

Während Liyan sich noch im System fortbewegte, hatten andere Teams bereits ihren Punkt erreicht. Einer war der Raum des Hybriden. Eine Acht führte dieses Team an. Ihr Weg endete oberhalb des Raumes. Die Cylonin befahl die Lage aufzuklären und eine 2 öffnete leise mit Spezialwerkzeug die Deckenplatte. Er hob sie nur sachte an und schob einen dünnen Schlauch hindurch. Am vorderen Ende war eine Kameralinse und er konnte durch das hintere Ende durchsehen. Der Schlauch war beweglich und ließ nach belieben drehen und wenden.
Er spionierte hindurch während die anderen Rebellen ruhig an ihren Positionen verharrten: Sie atmenen alle ganz ruhig. Vollführten keine hastigen Bewegungen. Ein Moment der Anspannung entstand, die Ruhe vor dem Sturm. In ihren Gesichtern stand der Schweiß aufgrund des heißen Sauerstoffsystems des Schiffe - der eisernen Lunge.

" 6 leichte Tangos, 3 schwere Tangos. Zwei Leichte auf 4, ein Leichter auf 6, Zwei Leichte auf 10 und ein leichter Tango auf 12. Zwei schwere Tangos auf 11 und 1 und der letzte direkt 12 Becken! Leichte Tangos tragen alle Sekundärbewaffnung!"

Die anführende Acht verstand die Lage. Sie teilte ihr Team danach ein. Sie hatte insgesamt 6 Krieger zur Verfügung. 3 davon würden die Centurions angreifen, die restlichen 3 die leichten Tangos - die menschlichen Modelle.
Mit den Informationen wusste die Cylonin wo sie standen. Ihr Späher teilte den Raum in Uhrzeiten auf und die Blickrichtung des Anführers war die 12 Uhr Position.
Der Späher zog das Aufklärungsmittel wieder an. Sie machten ihre Waffen bereit und einige entnahmen kleine Kugeln aus ihren Westen. Sie waren entweder Blau der Rot gefärbt. Blaue Kugeln waren Nebelgranaten und Rote waren Schockgranaten. Doch die Schockgranaten waren mit Gummikugeln gefüllt und würden nach der Explosion sich rasend durch den Raum verteilen. Wenn sie ihr Ziel trafen, hier die menschlichen Modelle, würden sie nicht unbedingt tödlich wirken, sondern sie nur außer Gefecht setzen.

"Sprengmunition geladen, Sir!" meldete das Team, welche die Centurions angreifen würden.

"Einhaken!" befahl sie daraufhin.

In der Enge der Röhre befestigten sie oberhalb Haken und hakten sich mit einem Sicherungsseil ein. Anschließend befestigten sie Sprengmittel um die Decke nach unten hin weg zu sprengen. Eine knappe Sekunde später würden die Sprengmittel fallen und das Schwere Angriffsteam die Maschinen angreifen. Alles musste perfekt abgestimmt funktionieren.

"Wärmebrillen aufsetzen!"

Die Rebellen setzten ihre Wärmebrillen auf um im Rauch später die menschlichen Modelle zu erkennen. Dann stemmten sie sich mit Hände und Füße gegen die seitlichen Rohrwände. Die Cylonen unter ihnen hatten keine Ahnug was auf sie zukam. Denn kurz danach gab es einen ohrenbetäubenden Knall als die Sprengmittel gezündet wurden. Die Cylonen unter ihnen zuckten zusammen fielen teilweise zu Boden und hielten sich die Hände schützend über den Kopf. Die Maschinen blieben ruhiger und suchten die Quelle der Detonation. Aber sie sollten nicht die Gelegenheit bekommen eine Gegenwehr aufzubauen. Kurz darauf fielen schon die ersten Schüsse mit Sprengmunition. Sie durchschlugen die Panzerung der Centurions und explodierten dann von innen heraus. Mit dem Beschuss auf die Maschinen fielen die Granaten zu Boden. Als der Rauch der Explosion und der herabgefallenden Deckenteile sich auflösen wollte, wurde den geschockten Cylonen erneut die Sicht genommen. Weißer dichter Rauch stieg auf und durch den Rauch kamen auch die Gummigeschosse der Schockgranaten. Sie erwischten die noch stehenden Cylonen und fügten schwere Verletzungen zu.
Eine 5 starb sogar durch ein Gummigeschoss, als dieses durch den Augapfel eindrang und in sein Gehirn eindrang.
Wie in einem perfekten Ballett seilten sich die Cylonen im Zeitplan ab und erschossen die auf dem Boden befindlichen Cylonen. Durch ihre Wärmebildgeräten war ein leichtes die Cylonen aufzukären und zur Strecke zu bringen. Als die Cylonenrebellen am Boden aufsetzen, war auch schon alles vorbei. Der Boden war mit toten Cylonen übersät. Blut und Eingeweide verteilten sich in diesem sonst so sterilen Raum. Das Wasser der Hybriden färbte sich ebenfalls rot, da einer der Cylonen blutend in das Becken fiel. Die Centurions lagen zerstört am Boden. Die Elitekrieger machten sich los und schwärmten aus. Sie sicherten den Raum wie sie es tausende Male bereits geübt hatten. Als der Rauch sich verzog war das Ausmaß ihrer Handlung zu sehen. Nach dem plötzlichen Krach herrschte wieder Stille.

"Raum sichern!!" befahl die 8.

Es würde nicht lange dauern bis Verstärkung eintreffen würde.

"Team Raptor hat die Arche eingenommen!!" meldete die kommandierende Acht während ihr Team die Ausgänge sicherte.

Liyan hörte die Meldung über das Headset. Ihr Team war mittlerweile über der Kommandobrücke. Sie konnte durch ein kleines Loch die Modelle erkennen wie sie mit ihren Händen in der Kontaktflüssigkeit an den Pulten standen. Ihr Späher meldete derweil das sich insgesamt 12 Modelle und 4 Centurions unter ihnen befanden. Und natürlich wusste Liyan auch von den Wachen vor der Brücke. Sie hatte schließlich lange genug auf so einem Schiff gedient.
Liyan befahl das Team für einen Angriff ferig zu machen. Denn unten kam Bewegung rein. Der Angriff auf den Hybridenraum wurde gemeldet und somit war auch klar das Eindringlinge auf dem Schiff waren. Alles musste nun schell gehen. Das Team um Liyan machte sich so bereit wie das Team aus dem Hybridenraun. Ihre Ziele waren zugewiesen, die Mittel und Waffen bereit. Die Rebellenkommandeurin schloss kurz die Augen und schnaufte einmal tief durch. Danach schaltete sie ihre Wärmebildbrille ein und betätigte den Auslöser.

Die Cylonen auf der Brücke erschracken als Teile der Decke herunterbrach. Der Krach ließ sie zusammenzucken, verwirrte und verängstigte sie gleichermaßen. Die Rebellen begannen sofort zu schießen. Zwei Fünfen wurden am Pult direkt von den schweren Deckenteilen erschlagen. Bei einem wurde der Schädel eingeschlagen und dem anderen Fünfen bohrte sich ein Stück der Decke von oben durch den Kopf und spaltete den Cylonen nahezu in der Mitte.
Die Centurions konnten ihre Modelle nicht mhr beschützen. Sie fielen kurz nach dem Einbruch aus als sie mit Sprengmunition gezielt beschossen wurden.
Die Rebellen seilten sich im Schutze des Rauchs ab. Sie erkannten weitere Cylonen die etweder getroffen am Boden lagen oder benommen durch die Brücke irrten. Liyan gab den Befehl zu schießen und ihre Elitekrieger führten diesen auch sofort aus.
Durch ihre Wärmebildgeräten konnten sie nicht wirklich sehen wie ihre Kugeln die Körper der Cylonen durchdrangen, ihre Organe und Muskelgewebe zerfetzten. Sie sahen nur wie rot und orange leuchtende Körper zu Boden gingen oder am bodenliegend aufhörten sich zu bewegen.

Als das Spektakel vorbei war und der Rauch sich verzogen hatte, bekam Liyan auch von ihren restlichen Teams die Meldung das sie ihre Punkte eingenommen hatten, aber auf Widerstand trafen. Da kam nun der Zeitpunkt wo Liyan den zweiten Teil ihres Planes ausführen ließ. Sie befahl dem Team im Hybridenraum den zentralen Verteilerknoten zu öffnen und ein schnellwirkendes Gift in die Versorgungssyteme zu injizieren. Derweil sollte ihr IT-Spezialist die Centurios des Basisschiffes ausschalten.
Die Rebellen setzten daraufhin ihre Schutzmasken auf und schwärmten aus um die Brücke zu sichern. Eine Zwei arbeitete derweil am Pult für die Drohnensteuerung, also für die Centurions.

Während sie den Raum sicherten kam ein Besatzungsmitglied herein. Sie hatte blutverschmierte Hände und zitterte vor Angst. Es war eine Acht, die noch unter den Cylonen diente. Liyan sah wie sie auf sie zukam. Sie steuerte direkt auf die Kommandeurin zu.

"Wir haben sie getötet!!" sagte sie immer wieder mit stotternder Stimme.

Die Acht blieb weinend auf einmal stehen und blickte zu den Rebellen. Sie flehte gerettet zu werde. Derweil meldete sich ein anderer Posten. Eine mit blutverschmierte Sechs kam auf sie zu und bat ebenfalls um Asyl.

"Sir?" fragte eine Zwei verunsichert nach.

Denn er wusste nicht ob Liyan den Angriff noch abbrechen würde und das Gift die Überlebenden dennoch töten sollte.
Wie ein Häufchen Elend stand die Acht da und weinte verbittert. Sie hatte wohl nie zuvor getötet.
Das Team um Liyan wartete gespannt auf die Reaktion der Anführerin, da mittlerweile alle Teams von den blutverschmierten und verletzten Modellen berichteten.

"Nummer Zwei, Angriff abbrechen und das Schiff säubern lassen!" befahl Liyan schlussendlich.

Erleichtert nahm er den Befehl entgegen und befahl den Abbruch der Injizierung.

"Verluste?" fragte Liyan weiterhin.

"2 Verletzte, keine Verluste!"

"Gut, ruft die Chronos. Sagen sie ihr, die Rebellen haben soeben dem Feind ein Basisschiff geklaut. Sichere Koordinaten sollen sie uns geben. Wir springen damit nicht zur Basis. Anschließend benötigen wir weitere Teams zum Durchsuchen und säubern des Schiffes - und Sanitäter!!"

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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 25, 2009 12:55 pm

Neu Caprica

Nun hatte ihn Cassandra genau dort wo sie ihn haben wollte. Die Ratte hatte sich den Köder geschnappt und war in ihre teuflischen Falle geraten. Sie ahnte das Gaeta verunsichert war, aber bereit ihr ein wenig Vetrauen entgegenzubringen. Er ignorierte sogar eine Mail. Sie sah wie er kurz auf den Bildschirm sah und schnell wieder zu ihr. Er teilte ihr seine ganze Aufmerksamkeit. Und Cassandra könnte ihn nun lenken wie sie wollte - wenn sie es wollte. Aber sie wollte Gaetas anfängliches Vertrauen nicht gleich verpulvern. Er war kein Idiot, das heilt sie sich vor Augen. Denn der Schuss könnte bei ihm auch nach hinten losgehen. Nein, das Opfer sollte nur langsam und ohne Ahnung des bevorstehendes Todes sterben. Sie würde ihn einwickeln und ihn in Sicherheit wiegen. Sie würde jeglichen Verdacht von sich ablenken etwas ungutes tun zu wollen, ein falsches Spiel mit zu treiben.

Aber das gemeine daran war, dass das ehrliche Spiel ein falsches Spiel war. Es sollte für ihn so echt wie möglich sein und Cassandra würde ihmmal kleine und große Brocken hinwerfen. So würde er sich bestätigt fühlen gutes zu tun - gemeinsam mit einer Cylonin. Sie würde versuchen das er sie näher an sich heranließe, sowas wie eine freundschaftliche Basis aufzubauen in ihrer gemeinsamen Sache, gegen einen gemeinsamen Feind.

"Es wäre möglich mit der nächsten Eingabe, das ich da was tun kann. Aber ich bekomme nur Listen auf Papier, keine Datenträger - aus Sicherheitsgründen. Ich geb sie ein und vernichte mein Exemplar. Bei mir endet alles.

Ich könnte mit den Listen herkommen!"

Und da warf sie Felix ein weiteres Stück saftiges Fleisch vor die Füße. Das die Administration Paranoia in Sachen Sicherheit hatte war unlängst bekannt. Sie war in ihrer doppelten und dreifachen Absicherung unberechenbar. Denn es konnte immer wieder vorkommen das einer der Herren in den warmen Büros den Menschen aufs Dach steigen will und dann mal genauer hinsieht. Also konnte es gut möglich sein das die Abrechnungstelle nur Papierware bekommt um Manupuliationen vorzubeugen. Denn wenn etwas nicht stimmte, war der Schuldige sofort eingrenzbar. Das Risiko würde dabei diese Acht alleine tragen wenn sie sich erwischen ließen.
Und darauf spekulierte die Cylonin auch. Jeder halbwegs gescheite Mensch oder Cylon wüsste das mit solchen Papieren quer durch die Kolonie spazieren zu gehen kompletter Irsinn wäre. Die Gefahr verfolgt und dann erwischt zu werden wäre zu groß, denn was wollte eine kleine Bürotippse und Taschenrechner der Verteilungsbehörde so oft in der Colonial One?

Nun hoffte sie das er ihr die Rolle komplett abkaufte. Ein Naivchen aus der Rechnungsabteilung der Verteilungsbehörde - eine Cylonin, die nicht unbedingt ewas für Sicherheit übrig hatte oder Ahnung von solchen Sachen wie Überbringung von versteckten Nachrichten hatte. Sie hoffte das Felix zunächst einen neutralen Ort und später sogar das Risiko einginge sie zu sich in das Zelt zu holen.
Sie wusste das er als Soldat nicht das Risiko eingehen wollte erwischt zu werden. Cassandra war sich sicher das er diesmal das saftige Stück Fleisch nehmen wird, daran hatte sie keine Zweifel. Nur wie er es nahm war noch in seiner Hand.

Derweil blieb sie ihrer Rolle als schüchternes Ding treu. Aber sie wurde immer natürlicher, so das sie es Gaeta schwieriger machte durch ihr Netz hindurchzusehen. Er sollte das sehen was sie wollte und sie war auf dem besten Weg dahin.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 26, 2009 1:03 am

Präsident Baltar

Baltars Büro



Auch Caprica 6 leerte ihr Glas, während er auf seinen Assistenten wartete. In der Zwischenzeit kam eine eins herein und sah Baltar an seinem Schreibtisch sitzen. Baltar reagierte auf diesen und winkte ihn herbei. Dieser zog seine rechte Augenbraue hoch. „ Was bildet sich dieser Mensch nur ein?“ Dachte er und kam auf Baltar zu.
„ Wie gut, dass sie da sind Cavil, - ich darf sie doch Cavil nennen oder? Dieses Schriftstück ist für die NCP. Die können es vervielfältigen und an die Siedler verteilen.“
„ Ich bin nicht ihr Dienstbote Baltar.“
„ Ich dachte nur, wenn sie schon mal hier sind.“
„ Na schön, geben sie es her.“
Die eins nahm das Schriftstück an sich und las es.
„ Das gefällt mir. Das ist gut. Ich hoffe, dass die sich daran halten werden.“
Gaius vermied es, Cavil darauf hinzuweisen, dass dieses Schriftstück geradezu lächerlich war. Die Siedler würden es eher verbrennen und der Widerstand würde womöglich den Zettel umdrehen, um auf der leeren Fläche, ihre nächsten Anschläge zu planen.
Die eins machte sich sofort auf den Weg, während Gaius zufrieden grinste. Er hatte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen hatte er seinen Befehl eine Entscheidung zu fällen erfüllt und zum anderen ist er auf diese Weise, den lästigen Cavil fürs erste losgeworden.

Baltar hatte noch eine Copy des besagten Schriftstücks auf seinem Schreibtisch. Caprica 6 war beeindruckt davon, wie Baltar die eins so schnell los wurde. Dann las sie das Schriftstück noch einmal.

An die Siedler und Widerständler von Neu Caprica! Sie erhalten hiermit dieses Schriftstück. Sie können es verbrennen,
aber das würde zu nichts führen. Denn die Anschläge in der letzten Zeit, bringen nur noch mehr Leid. Die Anschläge sind nicht da,
um euch zu wärmen. Ihr solltet wissen, was ihr zu tun habt. Ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben. Die Besatzer, die Cylonen,
sind auf eurer Seite und wollen den ehrlichen Frieden mit euch. Aber ihr müsst euren Teil dazu beitragen und aufhören die Cylonen,
zu vernichten. Darum solltet ihr euch genau überlegen, ob ihr wirklich Sprengstoffe und Waffen sammeln soltet.
Es wäre äußerst dumm, denn die Cylonen sind in der Übermacht und auch ihre Geduld hat ein Ende.
Deshalb solltet ihr bald handeln.

Euer Präsident der 12 Colonien
Gaius Baltar

Caprica 6 kniff die Augen zusammen und schien verwirrt.
„ Gaius, ist das Zufall? Wenn ich nur jede zweite Zeile lese dann ...“
Baltar machte einen unschuldigen Gesichtsausdruck.
„ Na sowas, ist mir gar nicht aufgefallen.“
„ Du spielst ein gefährliches Spiel Gaius, wenn das herauskommt.“

Kurz danach kam Felix Gaeta herein.
„ Ah Gaeta, es ist nur der Bericht.“
Wortlos nahm er den Bericht und ging zurück. Unterwegs las er und schüttelte mehrmals den Kopf. Caprica 6 hielt immer noch das Schriftstück für die Siedler in der Hand und fing an etwas zu schwitzen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 26, 2009 1:46 am

Battlestar Pegasus

Admiral Adama dachte sich verhört zu haben - hatte er wirklich seinem XO "frei" gegeben. Auf was für einem Schiff war er den gelandet? War die Pegasus sowas wie ein Freizeitdampfer?
Schön das die Leute auf Neu Caprica sicher sein konnten das die Menschen hier genug Zeit bekamen um ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen zu können. Das die eignen Leute da unten starben schien auf der Pegasus vergessen worden zu sein.
Der Admiral selbst hatte sich nie Freizeit gegönnt, sondern arbeitete stets daran einen Plan zu entwickeln wie man die Menschen von Neu Caprica retten konnte. Auf der Galactica gab es solchen Luxus nicht.

"Du musst ja wissen wie du deinen Beitrag zur Rettung unserer Leute beisteuerst."

Der Satz des Admirals war ein versteckter Hinweis das ihm dies miesfiel das Lee einfach so seinem XO einen Freischein gegeben hatte. Der XO sollte, wie auf der Galactica, im CIC sein und den Commander des Schiffes unterstützen die Flotte zu schützen und die Menschen von Neu Caprica zu retten.
Aber er sagte es ihm nicht direkt, um ihn nicht vor seinen Leuten anzugreifen und über seinen Führungsstil zu debattieren.

Nein der Admiral war wegen etwas anderem hier. Es ging um Sharon Agathon, die Frau von seinem XO. Die Cylonin, die er als Mitglied der Kolonialen Flotte befördern wollte - wenn auch erst auf Probe. Er glaubte das Sharon eine wichtigen Part spielen könnte wenn es um die Befreiung ginge.

"Ich will deine Meinung hören, Commander. Ich will Sharon Agathon in den Dienst der Flotte beordern. Sie hat in der Vergangenheit stets bewiesen auf welcher Seite sie stand. Ich denke sie könnte ein wichtiges Mitglied werden - und an Boomers Stelle treten!"

Den Teil mit Boomer sprach Admiral Adama bewusst leiser aus. Er wusst das sein Sohn seine eigene Meinung über Boomer hatte und die Bilder aus dem CIC der Galactica noch lange nicht überwunden bzw. vergessen waren. Der Tag als Sharon Valerii auf seinen Vater geschossen hatte und ihn beinahe tötete.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Neu Caprica

Tyrol blieb beinahe der Kaffee im Halse stecken. Hatte er sich verhört oder verstand er das was der Colonel von ihm forderte.

"Ok, stellen wir eines mal klar. Das eine ließe sich bewerkstelligen. Es wird Monate dauern, das wissen sie aber bestimmt. Aber es ist durchaus möglich.

Aber, ich werde auf garkeinen Fall Cally mit diesem Ding - auch wenn nur zum Schein - betrügen! Sie waren es doch die uns damals auf der Galactica gedroht haben. Sie hatten damals was dagegen gehabt! Und wir wissen heute das sie eine von denen ist. Und sie hat auf den Alten Mann geschossen - oder haben sie das vergessen?

Und sie wollen das ich mit ihr in die Kiste steige um einen Vorteil für uns herauszuschlagen? Das kann nicht ihr ernst sein. Wir finden eine andere Lösung. Mag zwar dauern, aber keine zehn Pferde bringen mich dazu dieses Ding auch nur anzusehen ohne den Hals umzudrehen!!"

Der Chief wurde aufbrausend. Zeigte sogar in seiner Wut mit dem Finger auf den Colonel - etwas was der XO schon auf der Galactica nicht haben konnte. Tyrol hatte es wirklich nur als Scherz ausgesprochen und dachte nicht im Traum daran es wirklich in die Tat umzusetzen. Dieses Opfer wollte er nicht bringen.
Doch es schien als hätte der Colonel das wirklich ernst genommen und für bare Münze. Als hätte der ehemalige XO der Galactica bereits weiter gesponnen.

Es war allgemein bekannt das Boomer bis zum Schluss, bis Cally sie erschoss, am Chief hing. Und wenn sich dieses Tatsache nicht änderte in der Zwischenzeit? Der Widerstand hätte eine Quelle die bis in die höchste Ebene der Behörde reichte. Und alles was der Chief dafür tun müsste, wäre Boomer schöne Augen zu machen.
Und genau das fand Tyrol pervers daran.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 26, 2009 4:03 am

''Du willst einen Toaster in deine Crew - und die Flotte - einbinden?'', fragte Lee nach, nur um sicherzugehen, dass er sich nicht verhört hatte.
''Auch wenn sie in der Vergangenheit, bewiesen hat, dass sie auf unserer Seite steht, ändert das nichts daran, dass sie ein Cylon ist.
Ich schätze nicht, dass das eine gute Idee ist'', fuhr Lee fort.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 26, 2009 2:15 pm

Felix war nicht unzufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs und seine Reaktion auf Baltars Nachricht wirkte sich anscheinend sogar noch indirekt positiv aus. Nein, er traute der Cylonin nicht, dafür erschien ihm das Ganze dann doch zu verlockend. Andererseits konnte er sich nicht sicher sein, dass es wirklich nur ein Spiel seines Gegenübers war. Daher war er nicht sicher, welcher der beiden Typen sie nun war – Verräter der Cylonin oder geschickter Gegner? Auf unschöne Art erinnerte ihn das Ganze an Schach oder Poker und das gefiel ihm gar nicht, obwohl er sich in beiden Spielen gut machte.
Doch seine Vorsicht und Angst schlief nicht und er behielt ständig im Hinterkopf, dass all ihr Auftreten und das gesamte Angebot nur Teil des Spiels der Acht war, die ihn immer noch schüchtern und verängstigt ansah. Sicherlich wirkte sie nicht so, als würde sie ein solch niederträchtiges, hinterhältiges und – geniales Spiel spielen, doch der äußere Eindruck konnte täuschen. Vielleicht hatte er es auch nur mit einer besonders guten Schauspielerin der Modellreihe zu tun. Eigentlich wusste er wenig über sie und auch sie hatte keine Bestrebungen, das zu ändern. Im Gegensatz zu anderem war das natürlich nachvollziehbar, denn sie konnte unmöglich wissen, ob sie ihm trauen konnte.
Ohne ihm weitere Zeit zum Nachdenken zu lassen, fuhr sie fort und bot ihm an, ihm die Listen zu zeigen, damit sie die Änderungen gemeinsam planen und durchführen konnten. Dabei zeigte sie wieder, wie die Behörden der Besatzer im Bezug auf Sicherheit arbeiteten – seltsam und in gewisser Weise völlig absurd. Tatsächlich gab es Modelle, die weniger erfuhren als Gaeta, obwohl dieser ein Mensch war. Gleichzeitig gab es natürlich bei vielen Akten und Listen so viele Absicherungen, dass die Maschinen selbst längst den Überblick und jeglichen Blick für Effizienz verloren hatten. Andererseits funktionierte das System auf seine Weise und konnte Verfehlungen stets auf einen kleinen Personenkreis eingrenzen. Das wäre im aktuellen Fall eine Cylonin Modell Acht und zwar die, welche direkt vor ihm stand. Sie trug das Risiko bei diesen Operationen, zog andererseits ihn jedoch in sie hinein und das gleich auf zwei Arten. Zum einen war es das direkte Risiko, dass die Cylonen, wenn sie die Acht erwischten, auch gegen ihn Beweise fanden und zum anderen war es das indirekte Risiko mit der Cylonin auch die Informationen zu verlieren – und die Möglichkeiten, mit dem weiblichen Modell etwas für die Menschen zu erreichen. Letzteres galt natürlich nur, wenn sie es Ernst meinte, und da war er sich noch nicht sicher – noch längst nicht.
Mit diesen Gedanken kam auch wieder die alte Wahl zwischen zwei klar abgegrenzten Charakterisierungen, die er seiner Gesprächspartnerin zuordnen konnte. Einerseits war da das naive, schüchterne und ängstliche Wesen, das den Menschen helfen wollte und dafür viel riskierte, ohne sich wirklich über alle Umstände wie zum Beispiel Sicherheitsvorkehrungen Gedanken zu machen. Andererseits war da die kalte, berechnende Schauspielerin, die ihn und den Widerstand töten wollte, indem sie ihn als Informationsquelle nutzten. Aber wer dieser beiden Personen hatte er hier vor sich stehen und welche war gespielt beziehungsweise Paranoia?
Die Einsätze wurden immer höher, doch Felix konnte und wollte nicht aussteigen, also ging er mit und spielte den hohen Einsatz der Acht, indem er seinen eigenen erhöhte, dabei jedoch immer noch auf seine Reserven achtete.
„Das ist keine gute Idee, denn die Cylonen könnten Sie verfolgen, wenn Sie regelmäßig zur Colonial One kämen und dann würde das Ganze aufliegen und wir wären beide endgültig tot. Es wäre besser, wenn wir einen abgelegenen Platz nehmen könnten, den weder Cylonen noch Menschen aufsuchen.
Die Stadt ist klein und bereits einige Kilometer außerhalb hält sich selbst tagsüber kaum jemand auf. Das könnten wir ausnutzen – am Standrand liegt einer unserer Frachter, die Prometheus. Von uns Menschen will keiner etwas mit dem Schiff zu tun haben, zumal sie ihn eh nicht betreten dürfen, und Ihr Cylonen habt ohnehin kein Interesse an unseren Schiffen. Wenn man von dem Interesse absieht, uns von ihnen fernzuhalten.
Dazu sollten wir uns auch nicht allzu oft treffen; maximal einmal pro Woche gegen Abend an dem Frachter.“


___________________________________________________________________________________________

Das Basisschiff bot seine gesamten Reserven auf, um dem Kampfstern entgegentreten zu könnten, doch das half nicht mehr. Die Wracks der cylonischen Jäger trieben durch das Asteroidenfeld und die Raketen verglühten im Flakfeld des modernen Kampfsterns. Währenddessen verließen die Raptoren die Frachter wieder und nahmen Kurs auf die Störbojen, um sie nach Abschluss der Mission wieder einsammeln zu können. Die Frachter verließen das Kampfgebiet in der Zwischenzeit und begaben sich hinter der Chronos in Deckung, die die gesamte Passage mit ihrem Flakfeuer von dem Basisschiff abschnitt. Nur einzelne Raketen trafen die Panzerung des kolonialen Kampfschiffs und ließen Teile von ihm kurz erzittern, jedoch beunruhigte das an Bord niemanden; es war Teil ihres Berufs.
Zusammen mit der Jägerabwehr feuerten auch die schweren Railguns des Schiffs und zerstörten die Wracks von Wiederauferstehungs- und Frachtschiff bis zur völligen Unkenntlichkeit. Niemand würde erfahren, dass es koloniale Kampfverbände gewesen waren, die den Cylonen einen weiteren Schlag verpasst hatten. Doch noch war die Schlacht nicht beendet und die Crew des Basisschiffes intensivierte das Feuer auf Bans Schiff, der davon nichts hielt und Gegenmaßnahmen einleiten ließ. Er befahl, die Chronos wieder auf Angriffsfahrt zu bringen, um die Maschinen von den Vipern abzulenken, die in der Zwischenzeit die Waffen des Großkampfschiffs zerstören sollten, schließlich lagen die an der Außenseite.
Garbe für Garbe peitschte über die Außenwände des cylonischen Trägers, seit die Viper ihn erreicht hatten und die Chronos direkt vor dem Basisschiff lauerte und nur noch auf ein Signal wartete. Sie konnten nicht ewig auf Liyan warten und so befahlen sie den Angriff der Viper auf die Raketengeschütze des Basisschiffs, derer die Hälfte fast sofort ausfiel. Doch bevor Lunas Geschwader dem Schiff weitere Schäden zufügen konnten, fielen dessen Waffen aus und das Schiff stellte alle Aktivitäten ein, als wäre es tot. Daraufhin ließ Liyan der Chronos ihren Sieg über die Besatzung des Basisschiffs mitteilen und forderte sichere Koordinaten für die Beute an, neben Sicherungsteams und Sanitätern. Der Kampfstern hatte sich zu diesem Zeitpunkt gerade in Position begeben und machte sich zum Feuern bereit, als die Rebellen über Funk triumphierten. Ein Wende- und Bremsmanöver folgte, um nicht mit dem nun unbeweglichen Basisschiff zu kollidieren, während die Waffen abschalteten und in einen Ruhemodus gigngen-
Auf der Chronos gab es nur einige leicht Verletzte und wie selbstverständlich keine Toten. Schäden hatte der Kampfstern kaum – eigentlich gar keine genommen und die Frachter kamen mit der Mindestbesatzung problemlos in die Werft, von der man sie abholen konnte. Daher war es für Ban kein großes Problem, den Bitten Liyans nachzukommen und weiteres Personal zu entsenden. Zuerst jedoch ließ er die Störbojen einsammeln und die Raptor mit den Vipern zurückkehren. Daraufhin sprangen die Frachter und andere Raptoren, neun an der Zahl, näherten sich dem neuen Schiff der Rebellenflotte. Es dauerte nicht lange, bis die restlichen Raptoren und Viper gelandet waren, was den Sprung der Chronos selbst einleitete, nachdem man dem Basisschiff die erbetenen Koordinaten übermittelt hatte. Es handelte sich dabei um ein System jenseits der Red Line, das kein Leben bot oder beherbergen konnte, dafür aber einen Gasriesen beherbergte, der ein Schiff problemlos vor den feindlichen Sensoren schützen konnte.
Doch das war nicht das Ziel für die Chronos, welche zur Werft zurückkehrte, um dort die eigenen Marines wieder zu übernehmen und die erbeuteten Komponenten in die Kampfsterne zu integrieren. Schließlich waren dabei die Techniker beider Parteien wichtig, da die einen die Technik selbst kannten und andere die Technik der Kampfsterne, in die es eingebaut werden sollte. Nahe der Werft angekommen schickte man die obligatorische Liste mit den verbrauchten und benötigten Gütern an die Lagermeister der Werft und wartete auf die mit den erfragten Teilen ankommenden Shuttlen – wie es seit jeher funktionierte. In dieser Wartezeit landeten Raptoren und Shuttle mit den Marines, die man auf die ehemals cylonischen Frachtern geschickt hatten, auf dem Schiff, das für sie eine Art Heimat geworden war.
Die Frachter stellten im Übrigen keine Bedrohung mehr da, weil die Entermannschaften die Transpondercodes sowie die gesamte Kommunikation abgesehen von einem Kanal auf Kurzstrecke, der schon mit der Entfernung von der Werft blockiert wurde. So waren die Frachter nur noch eine Ansammlung von Ressourcen, die man bald demontieren würde.

Wenige Minuten zuvor landete Ellin Edgars an Bord des Raptors von Aubrey auf dem gekaperten Schiffs und stieg zusammen mit den Marines aus. Im Gegensatz zu diesen trug sie aber kein Gewehr, sondern nur eine Pistole, die jedoch konnte sie exzellent bedienen. Während sie ihre Sanitäter anwies, zuerst die Verletzten im Hangar zu versorgen, ging sie in den Kontrollraum des Schiffs und suchte nach Liyan persönlich – als offizielle Vertreterin der Flotte der Chronos. Immerhin war der Admiral bei der Werft und auf der Chronos beschäftigt und hatte gerade sie geschickt, um als Vertreterin der Menschen mit Liyan als Vertreterin der Rebellen zu reden.
„Die Sanitäter sind zusammen mit knapp achtzig Marines zur endgültigen Sicherung und Säuberung des Schiffs im Hangar und warten auf Anweisungen. An und für sich wären die Sanitäter schon längst auf dem Weg und im gesamten Schiff verteilt, aber ich halte es für unklug, die Sanitäter ohne Eskorte in einem Schiff zu verteilen, in dem Feind und Freund gleich sein beziehungsweise aussehen können.“


Zuletzt von Ban am Di Jan 27, 2009 6:58 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Jan 27, 2009 1:59 am

Cassandra war soweit zufrieden mit dem Verlauf des Gespräches. Sie blieb in ihrer Rolle um es für ihn schwieriger zu gestalten - jedenfalls für den Moment. Sie würde genauso wie er zuerst auf Distanz bleiben, nicht alles preisgeben, versuchen herauszufinden wer vor einem stand. War es der Feind in geschickter Verpackung oder ein Geschenk der Götter - eine unerwartete Verbündete. Er müsste sein Denken über die Cylonen ändern, seine Gesamtansicht neu ordnen. Und dazu wollte sie ihn bewegen. Langsam und mit Geduld. Den Gaeta könnte für sie zu einer wertvolleren Quelle werden als sie zunächst annahm.
So zeigte sie sich einverstanden mit der Prometheus. Aber es sollte nicht für immer der Treffpunkt sein. Dafür würde sie rechtzeitig sorgen.

"Übermorgen gibt es eine neue Verteilerliste. Ich würde morgen um 8 da sein. Ich bringe ihnen mit was ich habe. Okay?"

Dragon wollte nun den Sack zu machen. Felix in die Position zu zwingen auch aktiv handeln zu müssen. Denn nun würde sich herausstellen ob die Cylonin vor ihm log oder tatsächlich ihr Wort hielt. Es wäre der erste und richtige Vertrauensbeweis.
Die Cylonin könnte ihre Ehrlichkeit unter Beweis stellen, aber dennoch unter strenger Beobachtung Gaetas stehen. Das wusste sie und kalkulierte es mit ein. Doch was zählen würde, wären Auswirikungen. Er müsste einen Beweis haben das es auch so geschah wie es die Cylonin versprach. Und da hatte Cassandra schon eine passende Idee.

Bevor sie jedoch weiterplante, war alles von der nächsten Antwort Gaetas abhänging. Jetzt könnte er noch nein sagen und ihr das Vertrauen entziehen. Oder er nahm an und lieferte sich so unbewusst dem gefährlichsten Killer der Cylonen aus - nur um den Menschen auf Neu Caprica das Leben zu erleichtern und ihnen Gutes zukommen zu lassen.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Liyan übergab dem Führer der Marines einen Lageplan des Schiffes. Dort waren die Trupps der Elitekrieger eingezeichnet. Anhand der taktischen Symbole erleichterte Liyan dem weiblichen Marine das vorsichtige Annähern an die cylonischen Eliteeinheiten - bevor sie sich über den Haufen schossen.

"Meine Krieger wissen bescheid. Wir vermischen die Teams und meine Krieger gehen alle Decks mit ihnen durch. Diese Cylonin hier wird ihnen alles weitere zeigen. So wie es aussieht haben die Rebellen selbst hier verbündete Truppen.

Die Sanitäter sind vorallem für sie gedacht. Die Centurions wurden umprogrammiert. Da können wir uns bei der rebellierenden Besatzung bedanken. "

Liyan zeigte im Gespräch auf die blutverschmierte Acht. Sie würde die Soldaten durch die etwas unbekannteren Ecken führen und somit Verstecke für überlebende Cylonen aufdecken.
Weiterhin stellte sie Soldaten ab und umprogrammierte Centurios kamen hinzu. Sie halfen, weil ihnen in Aussicht gestellt wurde wie die Rebellencenturios anschließend frei zu sein.

"Ich glaube sie haben einen Job zu erledigen. Säubern sie mein neues Schiff von Ungeziefer!!" befahl Liyan in einem eiskalten Ton den Menschen und den eigenen Leuten.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Jan 27, 2009 7:38 am

Gaeta wusste, dass sich das Gespräch dem Ende zuneigte und so ließ er es ausklingen. Es war von Anfang bis Ende sehr rätselhaft geblieben und der ehemalige Lieutenant wusste nicht, wen er da nun vor sich hatte – ob die Acht Freund oder Feind war. Also musste er vorsichtig bleiben und jeden Schritt so genau wie möglich planen, denn ansonsten befand er sich in noch größerer Gefahr als sowieso schon. Vertrauen musste sich die Cylonin erarbeiten und das würde ein sehr langwieriger Prozess werden, weil ihn der Prozess, so lange er andauerte, zumindest in kleinem Umfang schützte und diesen Schutz wollte er keinesfalls missen. Dafür waren die Cylonen viel zu gefährlich und der Auftrag, den er sich selbst gegeben hatte, zu wichtig.
Seine Wahl war schließlich nicht zufällig auf die Prometheus gefallen – nein, dafür hatte er gute Gründe gehabt. Zum einen war das Schiff ziemlich düster, da die Energieversorgung des Frachters abgeschaltet worden war, und zum anderen war es so abgelegen und so perfekt für einen Hinterhalt geeignet, dass weder Mensch noch Maschine es betraten. Selbstverständlich wäre es für ihn kein Problem, die Energieversorgung zu reaktivieren, doch lag das nicht in seinem Interesse. Bisher diente ihm der Frachter von Zeit zu Zeit als Ort, um sich von Neu Caprica und all den dort herrschenden Schrecken zu erholen, und das würde sich auch jetzt nicht ändern. Felix kannte die Prometheus genau und wusste, in welchem Raum er gehen musste, um von außen nicht gesehen werden zu können, selbst wenn er zig Taschenlampen dort einschalten würde.
„Einverstanden, wir sehen uns dann“, antwortete Felix nun und spielte sich damit der Acht gewissermaßen in die Hände. Nun beziehungsweise am nächsten Abend um zwanzig Uhr würde er erfahren, was das für ihn hieß oder zumindest momentan für ihn hieß, denn wer wusste schon, was die Zukunft brachte? Auf der anderen Seite hieß dieses Treffen auch, dass er bald die Auswirkungen der im Gespräch behandelten Vorhaben sehen müsste. Wenn dem nicht so wäre, wusste er wenigstens, dass er einen Fehler gemacht hatte, und konnte noch versuchen, seinen Kopf auf die eine oder anderer Art aus der Schlinge zu ziehen.
Mit seiner Antwort hatte er sein Leben als Preis gesetzt und die Acht riskierte letztlich nicht viel weniger. Ob sie nur mit ihm spielte oder es Ernst meinte, würde die Maschinen im Nachhinein nicht interessieren. Natürlich würde sie überleben, wenn das hier ein Plan der Cylonen war, aber das bezweifelte er aus einem simplen Grund, nämlich dem, dass die Acht ihm bereits jetzt zu viele Informationen gegeben hatte, die er überprüfen und nutzen konnte. Ein solches Risiko gingen die Cylonen für gewöhnlich nicht ein und auch eine solche Raffinesse wäre ungewöhnlich, immerhin verfuhren die Maschinen bisher auf eine sehr viel einfachere Art und töteten oder folterten jeden, der auch nur in den Verdacht des Verrats oder Widerstands geriet.

_________________________________________________________________________________

Der Admiral überreichte Edgars eine Karte, auf der die Stellungen und Positionen der Teams um Liyan verzeichnet waren, damit man sich nicht wegen Verwechslungen gegenseitig erschoss. Dann erklärte die Rebellin ihr Vorgehen und erklärte, dass die Rebellen selbst auf diesem Schiff Verbündete hatten, die ihnen nun helfen würden, das Schiff von Cylonen zu säubern. Umprogrammierte Cylonen unterstützten dieses Vorhaben zusätzlich und nach einer kurzen Pause befahl Liyan dann den Menschen und ihren eigenen Leuten geradezu fanatisch, das Schiff endlich zu säubern.
Ellin bestätigte nur und ließ die Verwechslung geschehen, schließlich war das so abwegig nicht, denn sie trug die Uniform eines Marines mit den Rangabzeichen eines Majors anstelle ihres gewöhnlichen Aufzugs als Chefärztin der Chronos. Auch beherrschte sie den Umgang mit Handfeuerwaffen und konnte sich, wenn nötig, auch ohne Waffen zu Wehr setzen, wie es bei einem guten Viertel des medizinischen Personals nun einmal seit einiger Zeit war. Während der Zeit nach dem Fall der Kolonien hatten die Cylonen immer wieder versucht, den Kampfstern zu kapern, so dass das medizinische Personal oder, besser gesagt, ein bestimmter Teil desselben immer wieder in die Sektionen geschickt wurde, in denen gekämpft wurde. Als Reaktion darauf war Kampftraining für einen guten Teil des Sanitätspersonals in den Tagesplan aufgenommen worden, durchgeführt von den Marines oder erfahrenen Offizieren und Soldaten des Schiffes - das zugehörige Programm hatte in der vergangenen Zeit massiven Zuwachs gehabt und weit mehr als nur Sanitäter erreicht. Es waren inzwischen gute Teile des medizinischen Personals, die bei Einsätzen wie diesen eingesetzt wurden und werden konnten, weil sie sich selbst verteidigen konnten. Das galt allen voran und in besonderem Maße für Edgars, die die längste Zusatzausbildung dieser Art absolviert hatte - und in früheren Zeiten zwischenzeitlich in der Richtung ausgebildet worden war.
Daher entschied sie sich, die Marines selbst zu führen und erklärte das auch, als sie zurück im Hangar war. Von dort aus teilten sich die Teams auf und trafen sich mit den Teams der Rebellen, um sich neu aufzuteilen und die letzten Feinde auf dem übernommenen Schiff zu töten. Auf dem Weg erhielt sie bereits erste Erfolgsmeldungen, obwohl ihr Team noch keinen Feindkontakt hatte, dafür glaubte die Überläuferin, die sie führte, jedoch, dass sie die Position einer größeren Anzahl feindlicher Kämpfer kannte. Nach einem etwas längeren Marsch durch das Basisschiff blieb sie vor einer Kreuzung stehen und bedeutete den Menschen und Rebellen, dass hinter dem Schott, in das der Gang links von dem, auf dem sie sich befanden, eines der Widerstandsnester lag.
Die Führerin des Rebellentrupps bestätigte Ellin, was diese längst befürchtet hatte: außer diesem Eingang waren alle verriegelt. So entschied man sich zu einem radikaleren Vorgehen und wollte die Cylonen zuerst testen – einer der Soldaten aus Edgars’ Team meldete sich freiwillig und schlich in den Gang hinein. Es gab keine Reaktion auf der anderen Seite und daher kehrte der Mann wieder zurück und ging wieder hinter der Kreuzung in Deckung.
„Was jetzt?“, erkundigte sich eine der Rebellen bei den anderen Soldaten beider Seiten.
„Wir haben C6 dabei“, begann Ellin und winkte eine weibliche Soldatin des Teams zu sich. „Das platzieren wir auf dem Schott, indem Sie“, sie nickte der anderen Frau zu, „sich leise dem Schott nähern, denn dieses scheint sehr gut zu isolieren, und sich dann lautstark zurückziehen. Das muss aber schnell gehen, weil die Cylonen sie hören und das Schott öffnen werden, um Eindringlinge abzuwehren.“
„Ist nicht unriskant. Die könnten eben absichtlich nicht reagiert haben und mich gleich beim Betreten des Gangs erwischen… Andererseits wirkt das Schott recht dick und wird demnach sicherlich nach innen isolieren. Wenn ich also leise genug bin, bemerken die nichts, bis ich Krach mache, um aufzufallen, was die aber nicht wissen. – Ich bin dafür!“
Auch die Acht, die den anderen Trupp führte, nickte zustimmend und die für Sprengungen zuständige Soldatin schlich sich zu dem Schott und platzierte lautlos eine Ladung C6 mit Fernzünder an ihr. Dann rannte sie zurück, ließ ihre Schuhe absichtlich hart auf den Boden prallen, um den dabei entstehenden Klang zu intensivieren, und bog dann um die Ecke, als sich hinter ihr das Schott öffnete. Sie betätigte den Zünder und Staub und Rauch strömten aus dem Gang in Richtung der Menschen und Rebellen. Diese hatten jedoch bereits ihre Wärmebildbrillen aufgesetzt und verstärkten das Chaos, indem sie Rauchgranaten in den Raum warfen. Anschließend stürmten sie ihn und nahmen gezielt die verwirrten Modelle unter Feuer, die im Raum verteilt standen und sich hinter zu niedrigen Barrikaden versteckt hatten. Langsam verzog sich der Rauch und gab den Blick auf die Leichen frei, die den Boden dieses Raums ausfüllten.
Kein Cylon lebte noch in diesem Raum und die Acht, die den cylonischen Teil des Trupps führte, gab das sofort weiter. Dann durchsuchte der Trupp weiter das Schiff und suchte nach anderen Cylonen, die noch kämpfen wollten. So einfach, wie es gerade gewesen war, konnte es durchaus bleiben – koordinierten Widerstand schienen die Gegner nicht mehr leisten zu können.


Zuletzt von Ban am Mi Jul 20, 2011 6:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Di Jan 27, 2009 7:42 am

Battlestar Pegasus

Lee äußerte arge Bedenken im Bezug auf Helos Frau. Er traute ihr nicht, schon alleine aus dem Grund das sie ein Cylon war. Ihre lebenswichtige Hilfe in der Vergangenheit zählten hier nicht. Nur der eine Fakt war von Bedeutung - diese Sharon war ein Cylon!

Sein Vater wusste das diese Reaktion kam, hatte damit gerechnet. Deshalb wollte er auch die Meinung einholen um sich selbst sicher zu sein. Denn er sah in Sharon einen taktischen Vorteil, weniger ein neues Crewmitglied.
In der Vergangenheit führten Beide desöfteren Gespräche, ohne das Wissen seines Sohnes. Sie tauschten sich aus und Sharon fasste Vertrauen in den Alten Mann - wie einst Boomer.

"Vielleicht sollten wir mal davon absehen was sie ist. Sie könnte uns von wichtiger Bedeutung sein wenn wir die Menschen von Neu Caprica befreien wollen. Sie wäre uns nützlich. Hast du daran mal gedacht? Ich schon!"
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