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 Battlestar Galactica - Der Widerstand

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Niko



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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 10, 2009 4:55 am

Präsident Baltar
Baltars Büro


Felix Gaeta machte nun einen eher genervten Gesichtsausdruck, Baltar wusste nicht wieso. Doch dann zog Gaeta seine umgehängte Aktentasche hervor, die Baltar bisher noch nicht bemerkt hatte und kramte darin herum, bis er schließlich die Kopien der fraglichen Dokumente an eine unversehrte Kannte des Tisches ablegte. 'Ziemlich praktisch so eine Aktentasche' dachte Gaius zuerst. Als er aber die Kopien sah, war er zutiefst beschämt. Hatte Felix etwa schon mit so etwas gerechnet? War er Gaius Baltar inzwischen so unzuverlässig geworden? Gaeta reichte ihm einen Kugelschreiber, die er auch nahm und Unterzeichnete diese umgehend und wagte es nicht diese noch großartig durchzulesen. Er sah Gaeta in die Augen.
" Mir liegt das Wohl der Menschen und ihr Überleben sehr wohl am Herzen."
" Mir auch." Kam es jetzt von Caprica 6. Caprica 6 und Boomer hatten die Menschen es zu verdanken, dass die Siedler auf Neu Caprica nicht vollkommen vernichtet wurden. Sie waren es, die die anderen Cylonen überzeugen konnten einen Waffenstillstand in Erwägung zu ziehen um in Frieden zu leben. Leider funktionierte es nicht annähernd so, wie es sich die beiden vorgestellt hatten.
Baltar stand auf und übergab die Unterzeichneten Schriftstücke an Gaeta, der sie schnell an sich nahm. Als Gaeta auf dem Weg in sein Büro war rief ihm Baltar noch etwas nach, das ihm aufgefallen war.
" Mr. Gaeta! Ihr rechter Schuhbindel!" Er wollte noch hinzufügen 'Etwas mehr Disziplin bitte!' aber angesichts dessen was sich Gaius geleistet hatte, unterließ er es lieber.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 10, 2009 5:01 am

Battlestar Chronos
Rebellenwerft

Das Führungsduo des Kampfsterns hatte sich inzwischen zusammen mit Major Mike Donovan, taktischer und zweiter Offizier der Chronos, Major Miriallia „Luna“ Hawke, CAG, und Ellin Edgars, der Chefärztin, im Besprechungsraum eingefunden. Denn es gab ein neues Problem, das sich nicht nur gänzlich von den regulären Problemen unterschied, sondern auch noch Probleme innerhalb der menschlichen Crews heraufbeschwören könnte - und vermutlich auch würde. Es hatte einen Zwischenfall auf der Alderia gegeben, bei der eine humanoide Cylonin des Modells Acht mit einem Piloten der Chronos bei einem Schäferstündchen erwischt wurde. Das zwang die Führung der Menschen zum Handeln, während man bisher noch überlegt hatte, wie man gegen diese Entwicklung vorgehen sollte. Geschichten wie diese kursierten schon länger, doch in jüngster Zeit waren es immer mehr geworden und mit diesem Vorfall war es zum Eklat gekommen. Zwar wollten beide Seiten eine Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind, aber diese sollte möglichst professionell sein und eine solch intime Zusammenarbeit war nicht im Geringsten Teil dieses Plans.
Allerdings folgten zu viele aus den Crews nicht den Ideen ihrer Kommandeure, sondern ihren Hormonen und Gefühlen. Problematischerweise war die Führung der Rebellen, Admiral Liyan, nahezu handlungsunfähig, da sie selbst einen menschlichen Freund hatte, diesen liebte und mit ihm Kinder haben wollte. Dadurch war es ihr schon wegen ihrer eigenen Situation unmöglich, diese Beziehungen generell zu verbieten, wodurch sie ihre Leute nur in persönlichen Gesprächen dazu auffordern konnte, auf einem professionellen und beruflichen Niveau bei Kontakt mit den Menschen zu bleiben. Aber es war selbstverständlich, dass solche Aufforderung so ziemlich überhaupt keine Wirkung hatten, wenn es um die Gefühle und den Willen anderer Individuen ging und da unterschieden sich die Rebellen und die Menschen kaum. Da Liyan nun aber nicht handeln konnte, mussten es die Kolonialen an ihrer Stelle tun, wobei es natürlich auch hier Uneinigkeit gab, aber wenigstens die Führung der Flotte, die beiden Commander, Duncan und deren Führungscrew, waren sich größtenteils einig. Aber auch hier gab es einige Personen - wie zum Beispiel Master Chief Ivan Faggan, den Chief der Chronos, die selbst an diesem Prozess teilnahmen.
Das wesentliche Problem dieser Beziehungen lag an der Situation an sich, obwohl man sich verbündet hatte, waren längst nicht all die Taten, die beide Seiten in der Vergangenheit an der jeweils anderen begangen hatte, vergessen oder verziehen. Danach richteten sich auch Teile der Crews, wenn es um Beziehungen zwischen den beiden Parteien ging und daraus resultierte ein Krieg im Innern, in dem sich die, welche die Grauen durch die andere Partei nicht vergessen können, über die hermachen, die über all das Grauen hinweg sehen konnten und nun eine gemeinsame Zukunft suchen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Führung selbst gewisse Zweifel an einer solch tiefgreifenden Zusammenarbeit hatte, die zu gewissen Teilen auch in der Vergangenheit begründet waren.
"Wir müssen diese Beziehungen stoppen und verhindern, dass sich das weiter ausbreitet, das ist ja wohl klar", bekundete Donovan, der gegen jede Art intimer Beziehungen mit dem Feind schon aus Grundsatz war.
"Definitiv, aber wie stellen Sie sich das vor? Admiral Liyan kann ja nicht gerade viel machen, weil sie einen menschlichen Freund hatte, der hingerichtete wurde, zumindest hört man das von Zeit zu Zeit von den Rebellen", erklärte Ban und wartete auf weitere Vorschläge und Meinungen, bevor er seine geplante Vorgehensweise erläuterte.
"Wir verbieten es einfach aus Gründen der Zusammenarbeit, die durch solche Beziehungen wegen der zurückliegenden Ereignisse gefährdet wird."
"Dagegen lässt sich einfach argumentieren, Major Hawke. Man muss einfach nur behaupten, dass man diesen Hass nicht besser als durch eine auf Liebe begründete Beziehung abbauen kann, und schon ist man fein raus. Was dabei dann natürlich außer Acht gelassen wird, sind die eigenen Leute, die eventuell einen Hass gegen einen entwickeln könnten, weil dieser mit dem früheren Feind fraternisiert."
"Was schlagen Sie also vor, Doc?"
"Keine Ahnung. Wir könnten vielleicht noch die Geburt von Hybriden durch Zwangsabtreibung verhindern, aber das würde uns den Hass derer einbringen, die Kinder mit den Menschen beziehungsweise den Cylonen wollen. Dann hätten wir wieder den Effekt des Konfliktes oder Krieges im Innern."
"Zumal die Beziehung schon einige Zeit besteht, wenn sich die Beteiligten für ein Kind entscheiden."
"Wie auch immer - wir müssen diese Geschichten zum Schutz der Beteiligten begrenzen und möglichst beenden. Ansonsten bekommen wir es hier mit Übergriffen auf Menschen oder Cylonen durch ihre eigene Rasse zu tun, weil sich einzelne mit dem anderen Volk eingelassen haben.
Also argumentieren wir auf altbewährte Weise und zählen die Rebellen großzügig zu unserem Militär, was man aufgrund des Bündnisses und der Uniformen der Rebellen auch machen kann. Dann gilt das alte Prinzip, dass Beziehungen zwischen Soldaten und Offizieren die Entscheidungen derselben wegen ihrer persönlichen Gefühle beeinträchtigen könnten. Das wiederum ist für die gesamte Crew eines Schiffs oder sogar für alle Crews der Schiffe hier potentiell gefährlich und daher verboten."
"Daran werden sich natürlich alle halten..."
"Das ist das Problem. Natürlich wird das die meisten kaum beeindrucken und sie werden ihre Beziehungen schlicht und ergreifend insgeheim ausleben, aber ein effektiveres Vorgehen, was nicht direkt zu massiven Konflikten innerhalb der Crews führt, haben wir nicht. Außerdem können wir mit dem Paragraphen als Deckmantel wenigstens in privaten Gesprächen dagegen vorgehen."
"Das soll was bringen? Sie werden uns zuhören, bestätigen und sich noch am selben Abend mit ihrer Freundin oder ihrem Freund treffen und nicht mehr daran denken. Wollen Sie sie dann in die Brig sperren?"
"Ich befürchte, dass die Brig dafür reichlich unterdimensioniert sein wird", resignierte Kira Yamato, XO der Chronos.
"Wir können Sie nur auffordern, auf einem beruflichen Niveau zu bleiben oder auf dieses zurück zu kehren. Wenn wir Sie einsperren, haben wir bald Personalmangel, außerdem ist das auch keine Lösung, sondern schürt nur Hass", kommentierte Ellin den Vorschlag.
"Wie gesagt, das ist alles, was wir haben, mehr bleibt uns nicht."
"Na ja, die beste Alternative dürfte es wohl sein, also soll und muss es wohl so sein", stimmte Ellin zuerst zu, woraufhin Kira und Luna nickten.
"Es ist eigentlich zu wenig, aber auf Ausschreitungen auf den Schiffen kann ich auch verzichten - ich stimme zu", erklärte zuletzt Donovan.
Ban schloss die kurze Besprechung und verließ den Raum zuletzt, um seinen Chief aufzusuchen, bevor dieser auf die Alderia ging. Dort würde er zusammen mit dem Chief der Alderia, einer Cylonin namens Talea, an einer Konsole im CIC des neuen Kampfsterns arbeiten. Allerdings gab es gewisse Gerüchte über eine Beziehung zwischen den beiden Chiefs und Duncan konnte sich durchaus vorstellen, dass Faggan mit der Cylonin eine Beziehung hatte, die auch in das Privatleben beider reichte. Mit dem Piloten, den sie auf der Alderia erwischt hatten, hatte Duncan bereits am Morgen gesprochen und dem jungen Lieutenant geraten, die Beziehung auf das Berufliche zu beschränken. Denn er sah hier bereits gewisse Probleme und zwar die, welche er erwartet hatte: Der Lieutenant war der ehemalige Ausbilder der cylonischen Pilotin und aus der Ausbildung hatte sich eine Beziehung entwickelt. Sicherheitshalber hatte Ban zuerst überprüft, ob die Beziehung auf die Ausbildung Auswirkungen gehabt hatte, musste aber feststellen, dass dem nicht so war. Die Acht beherrschte ihre cylonische MkVII besser als andere Piloten, die ihre Ausbildung wie sie gerade hinter sich hatten, also konnte er hier auch nicht ansetzen.
Die Reaktion seines Untergebenen war wie erwartet ausgefallen und bestand aus einem fortwährenden zustimmenden Nicken und einem enttäuschten und verärgertem Gesichtsausdruck, als der Admiral ein Ende der Beziehung forderte. Duncan rechnete nicht wirklich damit, dass die Beziehung der beiden Piloten damit ein Ende fand, vielmehr befürchtete er, dass sie sich nur an Orte verlagern würde, an denen sie nicht entdeckt würden. Doch war dies auch kaum anders zu erwarten gewesen, immerhin war es Liebe zwischen den beiden und die hörte nicht auf, weil ein Vorgesetzter das so wollte.
Nun hoffte der junge Admiral, dass das Gespräch mit seinem Chief besser verlaufen würde, aber Glauben war etwas anderes. Als er den Hangar erreichte, sah er den Chief nahe eines Raptors, in den er gerade einsteigen wollte, um mit den benötigten Teilen zur Alderia zu fliegen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 10, 2009 6:18 am

Während Baltar die Listen und Berichte - natürlich ohne sie auch nur zu überfliegen - unterschrieb, merkte er an, dass ihm das Wohl der Menschen auf Neu Caprica am Herzen lag, was die Sechs, die mit im Raum war, sofort auch von sich behauptete. Gaeta wurde fast übel, als er das hörte, denn die Taten der Cylonen, die Baltar stets absegnete, waren für die Menschen das Urteil zu einem langsamen Tod. Es mochte ja sein, dass die Stimme und der Einfluss dieser Sechs hinter ihm und dieser einen Acht im Rat dafür sorgten, dass die Menschen nicht ausgerottet wurden, aber sie lebten dennoch kein würdiges Leben, sondern ein Sklavendasein auf einem kalten, unwirtlichen Planeten. Von Anfang an hatte die Kooperation nicht funktioniert und das hatte nicht an den Menschen gelegen, sondern an den Cylonen, die die Kontrolle an sich rissen, die Regierung unter Baltar zu einer Marionette machten und die Menschen zu ihren Sklaven erklärten. Damals hatten diese Sechs und die eine Acht versucht, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, doch war es nicht gelungen, weil die anderen Cylonen es schlichtweg nicht akzeptierten. Der Rollentausch gefiel den Cylonen zu sehr und sie wiederholten die Fehler der Menschen, die zum ersten Cylonenkrieg führten, indem sie die Menschen rigoros unterdrückten und ihnen keine Rechte zugestanden.
Gaeta hoffte auf die Richtigkeit der legendären Phrase: "All dieses geschah bereits. All dies wird wieder geschehen." Denn sie bedeutete Hoffnung für die Menschen, bedeutete, dass eines nicht allzu fernen Tages die Galactica und die Pegasus über dem Planeten erscheinen würden und einen erneuten Exodus einleiten würde. Dieser Moment war es, für den er in der Administration arbeitete und gleichzeitig den Widerstand mit Informationen versorgte. Dieser Moment war alles, was ihn davon abhielt, den Verräter Baltar zu töten und seine cylonische Gespielin gleich mit. Dieser Moment, diese Hoffnung erhielt ihn am Leben und gab ihm jeden Morgen die Kraft, seinen Dienst zu tun, den Hass seiner alten Kameraden zu ertragen und den Cylonen in die Augen zu sehen, wenn er ihnen ihre Berichte wiedergab, die Leid und Tod für die Menschen bedeuteten. Vielleicht dauerte es noch einen Monat, vielleicht auch zwei oder drei oder sogar noch länger, aber Adama würde kommen und er würde die Cylonen die Rache der Menschen spüren lassen und die Menschen befreien. Und an diesem Tag würde Felix Gaeta in den Himmel sehen und die brennenden Wracks und die in der Atmosphäre verglühenden Trümmer ihrer Basisschiffe begutachten, während er dem jammernden und um sein Leben flehenden Gaius Baltar eine Pistole vor den Kopf halten und dessen Leben beenden würde.
Aber noch war dieser Tag nicht gekommen und Gaeta war Baltars Assistent und ein treuer Diener der Cylonen und mit diesem Gedanken nahm er die Akten an sich und verließ das Büro des Präsidenten. Beim Hinausgehen rief ihm Baltar noch nach, dass die Schnürsenkel von Felix' rechtem Schuh nicht mehr geschlossen waren. Felix murmelte ein "Danke" und ging weiter zu seinem Quartier auf dem ehemaligen Linienschiff, dort legte er die Akten auf seinen Arbeitstisch und stellte die Aktentasche neben diesen. Er band seinen rechten Schuh wieder zu und zog seine Jacke an, dann nahm er die Akten wieder an sich und verließ die Colonial One in Richtung des Internierungslagers, in dem nicht nur Menschen gefangen halten wurden, sondern auch die Besatzer lebten.
Aufgrund der späten Stunde ging Felix aus Vorsicht jedoch nicht durch die Stadt, in der Mitglieder des Widerstandes nur auf Leute wie ihn warteten. Denn die Kollaborateure, ob nun NCP oder Administration, waren ein beliebtes Ziel und nicht wenige Mitarbeiter der NCP waren dem bereits zum Opfer gefallen - die meisten Mitglieder der Administration verließen die Colonial One nie und waren daher in Sicherheit. Die Cylonen versuchten schon seit Gründung der NCP, diese tödlichen Übergriffe auf ihre Diener zu unterbinden, hatten dabei aber - zu Gaetas Zufriedenheit - keinen Erfolg und konnten meist nur im Nachhinein den Tod der Person vermerken, weil die Leiche verschwunden war. Daher wählte er den Umweg über das freie Land vor der Stadt, auf dem man ihn wegen der Dunkelheit längst nicht mehr erkennen konnte. Irgendwann musste er dennoch wieder die Stadt betreten und schlich mit aufgezogener Kapuze durch die Wege der Stadt - das war längst Gewohnheit geworden und er beherrschte den Weg und das Schleichen inzwischen nahezu perfekt, so dass er nie auch nur bemerkt, geschweige denn erkannt wurde.
Die beiden NCP-Wachen am Eingang erkannten den Mann, der vor ihnen stand, sofort und ließen ihn das düstere Gebäude betreten, in dem er sich inzwischen fast schon blind zurecht fand. Jedes Mal aufs Neue umging er die Zellenblöcke, um nicht an die gefangenen Menschen denken zu müssen, die er einfach nicht befreien konnte. Nach einem kurzen Marsch durch die Einrichtung fand er sich vor dem Quartier einer Cavil-Kopie wieder, eben dieser musste er Listen und Berichte mit der Unterschrift des Präsidenten geben. Felix nahm seine Aktentasche in die Hand und holte die relevanten Akten heraus, dann klopfte er an die Tür des Cylonen. Dieser fragte, wer an der Tür sei, und Gaeta nannte seinen Namen, woraufhin sich die Tür öffnete und der wie ein älterer Mann aussehende Cylon in dieser erschien und grimmig die Papiere verlangte. Gaeta entschuldigte die Verspätung und begründete sie mit einem Computerfehler, den er kurz und knapp, aber dennoch adäquat und logisch nachvollziehbar erläuterte. Der Cylon glaubte Gaeta seine Entschuldigung und nahm die Papiere entgegen. Dann las er sie durch, segnete sie ab und schickte Gaeta zurück in sein Büro, was dieser nur zu gerne tat.
Zurück nahm er den gleichen Weg wie hin und wurde erneut nicht bemerkt; in seinem Quartier zog er nur die Jacke aus und legte die Aktentasche beiseite, dann holte er den Datenträger aus dem Versteck und arbeitete an dem Code weiter. Jede Minute, die die Cylonen länger auf Neu Caprica bedeutete Leid und Tod für die Menschen, also galt es, die Befreiung der Menschen so schnell wie möglich zu ermöglichen, und dafür brauchten sie nun einmal den Störcode.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 10, 2009 7:35 am

Präsident Baltar
Baltars Büro



Nachdem Gaeta gegangen war wollte Caprica 6 von Gaius genau wissen was vorgefallen war. Er entschied sich ehrlich zu sein und erzählte ihr alles. Sie legte ein leichtes lächeln auf.
" Gaius das hätte jedem passieren können. Du hattest nur zwei linke Hände wie so oft."
" Ich hab nicht zwei linke Hände. Immerhin bin ich einer der führendsten Wissenschaftler."
" Das wärst du gewesen wenn ich dir hätte nicht helfen müssen damals."
" Deine Hilfe damals ..."
" Brachte dir Anerkennung und Ruhm ein. Allerdings muss ich zugeben, dass du mit dem Cylonendetektor, den du allein zustande gebracht hast, erstaunliche Fähigkeiten bewiesen hast."
" Eben und deshalb habe ich es auch verdient respektiert zu werden." Baltar wollte und konnte nicht zugeben, dass es die Imaginäre 6 war, die ihm bei jener Errungenschaft entscheidend geholfen hatte. Wie aufs Stichwort erschien besagte aus dem nichts hinter Baltar und legte ihren Arm um ihn. Er zuckte für einen Moment zusammen. Caprica 6 antwortete.
" Ich respektiere dich Gaius und ich liebe dich." Mit diesen Worten verließ sie ihn.
Gaius Baltar hatte es leicht mit Caprica 6, nicht jedoch mit der in seinem Kopf. Die Imaginäre 6, die immer noch ihren rechten Arm um Baltars Schulter hatte, zog diesen langsam zurück. Dann packte sie mit der anderen Hand von hinten seinen Kopf und schlug ihn auf die Tischplatte. Baltar nahm seinen Kopf wieder hoch und die Tropfen des verschütteten Whiskeys rannen von seiner höllisch schmerzenden Stirn hinunter.
" WACH ENDLICH AUF GAIUS! Du bist kein Präsident mehr, noch nicht einmal ein Mann mehr. Du bist ein Jammerlappen geworden. Wie kannst du es diesem Gaeta nur zulassen dass er dich so herablassend behandelt. Wovor hast du ständig so viel Angst?" Gaius rieb sich die Stirn.
" Ähm Angst?" Eine schallende Ohrfeige war die Folge.
" Du hast doch vor jedem und allem Angst. Wann wirst du endlich Gott vertrauen? Er hat einen Göttlichen Plan für dich, aber du musst dich ihm hingeben. Wenn du tust was ich dir sage und Gott vertraust kann dir niemand was anhaben. Begrab deine Zweifel denn zweifeln ist Sünde und bestärke deinen Glauben denn glauben ist die Erlösung. Beweis endlich, dass du zurecht der Präsiden bist." Caprica 6 drehte Baltars Stuhl um so dass sie ihm in die Augen blicken konnte. Sie ging mit ihrem Kopf ganz nah an seinen und kurz bevor es zu einem leidenschaftlichen Kuss kommen konnte fuhr sie fort.
" Bring erst mal die Sauerei auf deinem Schreibtisch in Ordnung!"
Baltar wandte seinen Blick noch einmal zurück auf besagten Tisch. Als er sich wieder zu seiner Imaginären 6 umsah, war diese ebenso wieder verschwunden, wie sie erschienen war. Baltar begann erst mal ordentlich aufzuräumen. Ebenso zog er den Whiskey aus dem Eimer, reinigte die Flasche außen und stellte ihn wieder in den Kühlschrank zurück. Dann nahm er einen feuchten Lappen und reinigte den inzwischen aufgeräumten Schreibtisch. Plötzlich stockte er sichtlich überrascht. Ein gelber Fleck kam zutage. Er konnte sich das nicht erklären.
" Was ist das?"
" Das ist die Farbe der Tischoberfläche." Die Imaginäre 6 war erneut erschienen.
" Ich wusste gar nicht das die Tischplatte gelb ist. Ich dachte der Tisch ist schwarz."
" Nur nicht aufhören Gaius." Er tat wie ihm geheißen und nach geraumer Zeit, in der 6 ihn grinsend beobachtete sah der Tisch bald wieder wie neu aus. Anschließend wurde er auch schon von seiner Imaginären 6 belohnt indem sie ihn leidenschaftlich Küsste. Das ganze ging noch so lange, bis er sich erschöpft schlafen legte. Ein neuer Tag würde auf ihn warten.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 11, 2009 11:42 am

Die Nacht über der Kolonie war düster. Die Kälte wurde erdrückender, je später es wurde. Während die Menschen in den Zelten langsam zu Bett gingen, wurde es vor der Besatzungsbehörde hektischer. Maskierte Männer stiegen in Lkw's. Es waren Angehörige der NCP, die wieder die Nacht nutzen würden um eventuelle Widerständler aus ihren Zelten zu entführen und zu verhören. Der Oberbefehl lag wie immer bei einen der Einsen, der im vordersten Lkw saß. Er sah in den Rückspiegel wie die Männer und Frauen der NCP auf die überplanten Ladeflächen der Fahrzeuge stiegen. Das Aufstampfen der Militärstiefeln war deutlich vorne im Führerhaus zu hören. Die Gummisohlen verursachten dumpfe Geräusche auf dem grünlackierten Metall der Ladeflächen und ein rutschen auf den Holzbänken ein vertrautes Zischgeräusch. Als es auf seinem LKw leiser wurde, wusste die 1 das die in Schwarz gekleideten und maskierten NCP Angehörige aufgesessen haben und auf den Abmarsch warteten. Sie waren bereit ihres Gleichen schlimme Dinge anzutun, nur um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten. Manche hatten Skrupel davor. Aber sie verstanden es als einen Dienst an der Menschheit. Sie würden Ordnung und Sicherheit in die Kolonie bringen und verstanden nicht warum die Menschen sie dafür hassten.
Die NCP war soweit. Ein kurzer Funkspruch und insgesamt 3 Lastkraftwagen verließen den Hof. Die Wachen öffneten leise die Tore und der nächtliche Raubzug konnte begonnen.

Doch nicht nur die NCP ging auf die Jagd. Im Schutze der Dunkelheit verschwand ein Schatten über die Mauern der Behörde. Eine in komplett Schwarz gehüllte Dragon schlich durch die dunklen Gassen wie eine Katze auf Beutezug. Um ihre Idendität zu wahren war sie ebenfalls maskiert und nutzte dunkle Tarnschminke zusätzlich um ihre Haut um die Augen abzutarnen. An ihrem Kampfanzug trug sie an Beinen und Armen mehrere kleine Kampfmesser mit sehr scharfen und dunklen Klingen. Zusätzlich 2 Beinholster mit jeweils schallgedämpften 9mm Pistolen. In ihrer enganliegenden Kampfweste verfügte sie ebenfalls über eine versteckte 9mm für den Notfall und Sprengsätze, wie auch weitere Messer. Auf dem Rücken trug sie eine Langwaffe, eine schallgedämpfte Maschinenpistole samt Reflexvisier, einem Aufsatz für Leuchtmittel und Laserpointer.

Gezielt ging sie richtung Osten. Einer ihrer Kontakte berichtete das Widerständler einen verstecktes Waffendepot außerhalb der Kolonie hatte. Dragon wollte dieses Versteck ausheben und dem Widerstand einen erneuten Dämpfer verpassen.
Vorbei an den schlafenden Menschen in ihren Zelten verschmelzte die Profikillerin mit der Dunkelheit. Auf leisen Sohlen schwebte sie förmlich über den matschigen Untergrund in den Gassen von Neu Caprica. Keine Seele durfte nach 22 Uhr auf den Strassen sein, was einen erheblichen Vorteil für verdeckte Operationen hatte.
Die Nummer 8 war ca. 30 Minuten zu Fuß unterwegs. Sie ging zu den Felsformationen in der Nähe des Flusses. Dort in der Nähe hatte sie zuletzt erst 4 Widerständler gestellt. Sie wusste noch genau die Stelle wo sie die Männer brutal niederstreckte und anschließend die Hälse aufschnitt, um sie kopfüber aufzuhängen und ausbluten zu lassen.

Die speziell angefertigten Kampfstiefel dämpften ihre schnellen Schritte ab. Sie war kaum zu hören, solange sie vorsichtig blieb. Nach weiteren 10 Minuten hörte sie Stimmen. Sie waren nur schwach zu hören da sie flüsterten.
Cassandra hielt inne und lauschte in die Dunkelheit hinein. Sie vernahm 6 Männer und 3 Frauen. Sie versuchten nicht aufzufallen, aber Dragon hatte ihre Spur aufgenommen. Sie folgte einem schmalen, kaum einsehbaren Pfad inmitten der Felsformation. Der führte sie weiter nördlich. Plötzlich ging sie in Deckung und legte sich flach auf den Boden. Sie hörte Schritte von schwerem Scuhwerk. Es hörte sich wie Arbeiterstiefel an.
Wie eine Raubkatze legte sich die Profikillerin auf die Lauer. Kontrollierte ihren Atemaustoß um nicht durch den erkalteten Hauch ihres Atems aufzufallen. Ihr Herschlag blieb normal und ihr Puls regte sich kaum. Sie blieb die Ruhe selbst. Denn nicht weit von ihr warteten die nächsten 9 Opfer.

"Legt noch ein paar Steine drauf. Die Toaster sollen sie nicht sofort finden wenn sie hier entlang kommen sollten." befahl einer der Männer.

Nun hörte sie wie Steine verschoben wurden. Sie hörte diese typische Klicken wenn Steine aufeinandergestapelt wurden.

"Die werden sich noch wundern! Die Schweine kriegen das alles zurückgezahlt. Sie haben meine Frau in einem ihren Kerkern, wisst ihr!!"

"Keine Sorge, Lucius. Wir holen sie daraus. Und jetzt, versiegelt die eine Kiste noch und dann lasst uns gehen bevor uns noch ein paar Blechköpfe sehen!!"

Cassandra hörte wie 2 Personen sich wegbewegten . Sie gingen unterhalb von ihr vorbei. Langsam und leise zog sie aus ihren Beinhalftern 2 Messer hervor. Sie schloss die Augen und verfolgte innerlich die Schritte. Sie stellte sich ihre Opfer vor.
Einen kurzen Augenblick später öffnete sie die Augen und verfolgte die Ziele. Sie bemerkten nicht einmal das Unheil, welches ihn gleich widerfuhr. Die Cylonin gingt geduckt und hatte die Männer im Blickfeld. Ein großer Blonder und ein etwas zu kurz geratener Schwarzhaariger. Sie suchten die Umgebung nach Cylonen ab und ahnten nicht einmal wie nahe sie ihnen war.

Wenige Meter vor ihr blieben sie stehen. Sie waren bewaffnet. Hatten jeweils eine Militärpistole der Kolonialflotte dabei. Sie sah sie vor sich im seitlichen Profil und vermutete auf Anhieb ehemalige Soldaten.
Ganz vorsichtige näherte sie sich von eine Position oberhalb der beiden Männer. Sie konnte den kalten Hauch sehen, der von den Männern aufstieg.
Plötzlich blieb sie stehen. Sie trat auf einen lockeren Stein, der unter ihrem Schuh zerbröselte. Wenn sie Pech hatte wurde nun ihre Position verraten.

"Hast du das gehört?" fragte der Größere.

Er wollte sich schon umdrehen und ihre Richtug sehen, da zischte etwas durch die düstere Nacht und rammte mit voller Wucht in dessen Hals. Er ließ vor Schreck die Waffe fallen und fasste sich an den Hals. Sein Kamerad bekam zunächst nichts mit, erst als der Blonde anfing zu röcheln und die Waffe fallen gelassen hatte.

"Jake! Was ist los?"

Wie ein nasser Sack fiel der Blode auf den Boden und sein Blut floss auf den kalten Steinboden. Der Schwarzhaarige Mann konnte ihn nicht mehr auffangen. Sah mit Entsetzen zu Boden und konnte nicht realisieren was da eben geschah. Er kniete zu ihm herunter und tastete seinen Körper ab. Im oberen Bereich bemerkte er etwas warmes, was aus seinen Körper floss. Er brauchte nicht lange um zu erstehen was das war. Er nahm eine Taschenlampe und schaltete sie ein. Er leuchtete auf seine Hand und erschrak als sie in Blut getränkt war. Es zu sehen war für ihn noch schlimmer als es zu fühlen und nur eine Ahnung zu haben es wäre Blut.
Sein Herz begann nun zu rasen. Er atmete schneller und überstürzte sich hierbei fast. So sehr jagte ihm das Blut einen Schrecken ein. Nun sah er sich um. Leuchtete auf den Flecken über ihnen, dort wo Cassandra einen Augenblick vorher stand. Als er nichts sah, stand er panisch auf und wollte zurück. Er wollte seine Leute warnen und dort Schutz suchen vor dem Unbekannten, welches seinen Freund auf dem Gewissen hatte.
Jedoch kam er nicht weit. Er verspürte einen heftigen Schmerz auf seiner Stirn. Seine Schritte wurden langsamer und sein Körper wankte. Mit jedem Schritt wurde sein Körper schwerer und er konnte auf einmal sich selbst im innern atmen hören.

Als etwas feuchtes auf seine Nasenspitze tropfte bekam er noch mehr Angst. Er hatte eine Vermutung, aber wollte nicht nachsehen. Er hatte Angst das er Recht hatte. Dennoch siegte die menschliche Neugier. Er fasste an seine Stirn und bemerkte eine nahezu kreisrunde Öffnung. Sie war feucht und ihre Ränder waren noch etwas feucht. Dann fasste er an seinen Hinterkopf und bemerkte ebenfall eine kreisrunde Öffnung.
Der junge Mann wurde ganz schwach und fiel auf die Knie. Er wusste das diese Verletzung ein Kopfschuss war. Ein präzise durchgeführter Kopfschuss. Sein Blick wurde nun verschwommener. Das Leben entwich aus und stieg wie der erkaltete Atem in die dunkle Nacht auf. Cassandras Schritte hörte er nur noch sehr schwach.
Sie kam zu ihm und legte ihre Maschinenpistole zur Seite. Sie kniete und sah in seine sterbenden Augen. Nun konnte Dragon genauer sehen wenn sie tötete. Es war fast noch ein Kind. Sie schätzte ihn auf 17 Jahre und keinen Tag älter.
Der junge Mann sah sie an und lächelte im Augenblick seines Todes. Er wollte vor ihr ohne Angst sterben. Aber diese holte ihn kurz daraufhin wieder ein. Das Lächeln verwandelte sich in Trauer und Tränen. Er sah sie an und würde sie anflehen sein Leben nicht zu beenden.

Dragon streichelte über seine Wangen. Sie fühlte sowas wie Mitleid. Das war kein Soldat denn sie tötete. Das war noch ein halbes Kind. Und deshalb verfluchte sie die Menschen, die nun Kinder gegen die Cylonen kämpfen ließen. Und so nahm sie ihr Lieblingskampfmesser und wollte ihm die letzte Ehre erweisen. Der Junge weinte während sein Körper die Funktionen aufgab. Cassandra beschleunigte alles und schnitt ihm die Kehle durch. Der Junge röchelte und sein Blut lief an ihm herunter. Sein Kampf dauerte nur wenige Sekunden und brach dann tot zusammen.

Dragon schloss zu guter Letzt seine Augen und nahm ihre Waffe auf. Sie ging nun zu den anderen Menschen und würde sie dafür bestrafen Kinder in den Kampf zu schicken. Sie eilte hinunter zu ihrem Waffenversteck und diesmal sollte er schnell gehen.
Am Versteck angekommen eröffente sie ohne Vorwarnung das Feuer. Die Menschen sahen sie nicht kommen und spürten nur den Hass, den sie auf sie niederkommen ließ. Die Kugeln der Maschinenpistole durchdrangen die Körper der Menschen. Die hellen Kalksteine wurden durch das spritzenden Blut rotgefärbt.
Mit gezielten Feuerstößen schaltete sie schnell alle 4 Männer und 2 Frauen aus. Sie fielen wie Dominosteine um.

Der Verschlussfanghebel blieb hinten als die letzte Patrone verschossen wurde und routiniert wechselte Cassandra das Magazin. Sie lud die Waffe fertig und richtete den Lauf auf die letzte Frau. Sie hatte Angst und lag auf dem Boden vor Cassandra. Sie hielt eine Waffe, eine Pistole, in der Hand und zielte zitternd auf sie. Sie fürchtete sich vor ihr, das war Cassandra klar. Als der Cylonin klar war das die Frau zuviel Angst hatte um abzudrücken, wollte sie dem Leid der Frau ein Ende setzen. Dragon wollte abkrümmen als eine weitere Person kam. Sie versteckte sich hinter einem Vorsprung beim Versteck. Es war ein kleiner Junge, ca 9 Jahre alt. Er trug alte und vorallem zu große Winterkleidung. Sein Gesicht war dreckig und verheult.
Die Frau warf die Pistole zur Seite und nahm den Jungen an sich. Sie wollte ihn vor Dragon schützen.
Es war seine Mutter, soviel stand fest. Aber was suchte das Kind an solch einen Ort?
Die Frau hob die Hand. Sie wollte etwas sagen.

"Bitte, lass wenigstens den Jungen gehen!"

Cassandra sah die Angst um das Kind in den Augen und dem Gesicht der Frau. Es war ihr ernst. Sie würde ihr Leben für seines geben. Immer noch mit der Waffe auf die Menschen gerichtet überlegte was sie tun sollte. Es waren Feinde der Cylonen und sie hatte einen Auftrag. Noch nie hatte sie einen Auftrag nicht zu Ende geführt. Wenn sie sie gehen lassen würde, würden die Menschen von Dragon wissen. Jemand hätte überlebt und könnte zumindest die Statur beschreiben. Würde sie nur den Jungen ziehen lassen, hätte er viel zu sehr Angst zu reden. Angst davor das ihm dasselbe Schicksal ereilen würde.

"Nimm den Jungen und geh. Wenn du redest, werde ich dich finden und den Jungen vor deinen Augen erschießen!!"

Dragon glaubte selbst nichtt was sie da eben sagte. Sie hatte ihren Auftrag nicht beendet, ihr Ziel nicht erreicht. Sie brach ihre eigene Regeln.

"Danke!!" sagte die Frau und nahm den Jungen an sich.

Als sie gehen wollten kam eine 7 um die Ecke. Er hatte die Toten gefunden und hörte dann die Schüsse. Er sah was geschehen sein musste und das es noch Überlebende gab. Das dieser Cylon nun kam war Dragon überhaupt nicht recht. Aber er war sehr zufrieden mit ihrer Arbeit.

"Gut gemacht, Dragon. Ich schaff die Frau in die Behörde. Erschieß das Kind und zerstöre das Lager. Das wird den Menschen eine Lehre sein!!"

Ängstlich und zitternd nahm die Frau das Kind an sich. Sie wollte noch sagen das sie eben noch gehen durften. Aber vor Angst bekam sie kein Wort heraus und schloss die Augen. Sie erwartete jeden Moment den finalen Schuss. Und den hörte sie dann auch.
Doch der galt nicht ihr. Sie hörte das dumpfen aufprallen eines Körpers. Als sie die Augen öffnete lag die Sieben vor ihr auf dem kalten Steinboden. Die maskierte Cylonin steckte die Waffe ein, die sie benutzt hatte um der Sieben ein Loch zwischen den Augen zu verpassen. Sie deutete anschließend durch eine Kopfbewegung an das sie sofort verschwinden sollte, bevor Cassandra es sich anders überlegte.

Die Frau zögerte nicht lange und ging. Im Arm hielt sie ihren Sohn ganz fest und wollte ihn nie wieder loslassen.
Dieser blickte beim Abgang zu Cassandra bevor sie in der Nacht verschwandn.
Die Cylonen nahm den toten Körper des anderen Cylonen und schleifte diesen zu Waffenversteck. Sie spickte ihn mit dem mitgeführten Sprengstoff.
Nachdem der Zünder scharfgemacht wurde und die Fernbedienung bereit war, suchte Cassandra einen sicheren Ort auf und löste die Sprengung aus. Es war ein lauter Knall und eine kleine Feuersäule zu sehen bevor die Nacht wieder ruhig und schwarz wurde.

"Niemand sagt mir was ich zu tun habe!!" sagte sie spöttisch und verschwand in der Nacht wieder.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 11, 2009 12:05 pm

"Faggan, einen Augenblick", rief Duncan über das Handardeck, woraufhin der Angesprochene sich umdrehte und zu seinem Admiral eilte, um vor diesem zu salutieren.
"Chief, ich nehme an, dass auch Sie von dem Vorfall an Bord der Alderia gehört haben?"
"Sie meinen die Aktion mit dem Paar auf der Alderia, das sich hat erwischen lassen?"
"Auch wenn ich es anders umschrieben hätte, ja, das meine ich."
"Dürfte ich dann auch wissen, was das mit mir zu tun hat?"
"Nun, ich habe schon von mehreren Stellen gehört, dass Sie und der Chief der Alderia viel Zeit miteinander verbringen. Ich bin mir sehr wohl des Umstandes bewusst, dass Sie aufgrund des engen Zeitplans zur Fertigstellung der Kampfsterne mit den Rebellen und folglich auch und vor allem mit dem Chief der Alderia arbeiten müssen. Aber die - ich nenne sie mal - Gerüchte besagen, dass die Beziehung über das Professionelle hinausgeht, Chief, und das wird nicht geduldet. Denn, wie Ihnen sicherlich bekannt sein sollte, verbietet das Gesetz der Kolonialflotte intime Beziehungen zwischen Soldaten und Offizieren, da solche Beziehungen oder Verhältnisse die Entscheidungen des beteiligten Personals beeinflussen können und somit eine Gefahr für die Crew eines ganzen Schiffs oder sogar für die Crews des gesamten Verbandes darstellen können."
"Unsere Beziehung ist rein beruflicher Natur, Sir."
"Mehr wird auch nicht geduldet."
"In Anbetracht der geringen Anzahl an Überlebenden sollte man diese Bestimmung dennoch überdenken, meinen Sie nicht, Sir?"
"Nein, denn die möglichen Konsequenzen könnten den Tod aller Menschen bedeuten und dann hat eine zuvor gesteigerte Geburtenrate keinen Sinn mehr. Außerdem sind Hybriden keine reinen Menschen mehr und die Eltern werden unter ihrem Volk nicht nur Freunde und Wohlgesonnene haben, was sich auch auf die Kinder auswirken wird. Diese Gefahr ist zu groß, als dass man sie einfach ignorieren könnte, daher will ich dieses Problem möglichst umgehen."
"Verstehe - aber, wie bereits gesagt, ist unsere Beziehung rein beruflich."
"Das erwarte ich auch", antwortete Duncan und wusste in diesem Moment, dass sie es nicht war, aber mehr konnte er nicht machen - schon gar nicht ohne Beweise.
"Sonst noch etwas, Sir?"
"Ja, werden die Schiffe pünktlich fertig gestellt sein?"
"Es ist ein enger Zeitplan, aber ich denke, dass wir ihn einhalten können - solange ich in den nächsten sieben Tagen von Ihnen den Plan für die Wiederauferstehungsräume auf der Alderia und der Phönix erhalte."
"Ich habe den Raum bereits fertig, muss aber noch an der Aufstellung arbeiten, um die Effizienz auf das nötige Niveau zu steigern."
"Also nur noch die Feinarbeit?"
"Exakt und das schaffe ich in sieben Tagen. Nun denn, denken Sie an das Gesagte, Chief, und machen Sie die Schiffe einsatzbereit, es könnte sein, dass wir sie bald brauchen."
"Aye, Sir."
Der Chief ging zurück zum Raptor und ließ diesen schnellstmöglich starten - die Worte des Admirals hatte er zwar im Kopf, doch interessierte ihn das wenig. Man durfte halt nur nicht mehr dumm genug sein, sich erwischen zu lassen, aber im Geheimen konnte man so weitermachen wie zuvor. Dagegen konnte Duncan nichts unternehmen, wie sollte er auch?
Duncan war sich der Tatsache bewusst, dass sein Chief wegen des Gespräches keine Beziehung beenden würde, doch konnte er auch nicht einfach ein Verbot für Beziehungen erlassen und sich um die Durchführung und Beachtung desselben nicht scheren. Das passte nicht zusammen, also musste er sich inzwischen schon das zweite Gespräch dieser Art antun und weitere würden folgen, obwohl er sich der Sinnlosigkeit dieser Gespräche bewusst war - sie brachten halt nur wenig, waren aber dennoch nötig.
Nach dieser Diskussion entschied er sich für eine Pause, zumindest für eine Pause von seinem Dienst. Diese führte ihn zur Trainingshalle seines Kampfsterns, in der er seit dem Angriff der Cylonen täglich anzutreffen war; nicht um etwa Hass oder Wut auf Geräte anstatt Feind und Freund abzulassen, sondern um nachzuholen und auf andere Gedanken zu kommen, eine Ablenkung. Das war wesentlich besser - auch und erst recht für seine Fitness und seine Nahkampffähigkeiten -, als die ansonsten entstehenden Ungleichgewichte vorCrew oder Verbündeten zu zeigen. Den Feinden eine Schwäche, welcher Art auch immer zu offenbaren, wäre noch schädlicher - selbst wenn sie, die Schwäche, als Wut oder Hass gedeutet würde, eine verbreitete Quelle von Fehlern in Strategien und Gefechtsplanungen. Ablenkung dieser Form war die mit Abstand beste Möglichkeit, im Dienst ruhig, besonnen, leistungsfähig und strategisch zu bleiben, also wandte er sie auch an und war jeden Tag mindestens eine Stunde im Fitnesraum, meistens mehr. Auch konnte so der Aufbau von Wut, Hass oder Zorn vermieden worden, denn er entlud sich zu schnell im Sport - trotz all der Gründe: Über die Rebellen erhielten sie eine Vielzahl von Berichten aus der Menschenkolonie und sie alle berichteten vom Leid, von der Unterdrückung und von der Tötung der menschlichen Bevölkerung. Dazu kam, dass er nichts tun konnte und dennoch diese Berichte lesen musste oder las.


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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   So Jan 11, 2009 12:07 pm

Modell 1
Basisschiff 0352
Sektor NCD 724
Cylonischer Außenposten 92

Er saß auf einem recht spartanischem Stuhl in seinem Büro ,es war abgedunkelt nur die Monitore hinter ihm erhellten denn Raum leicht und gaben denn Status seines Schiffes wieder. Seine Hand lag im Wasserbad seiner Konsole vor ihm ,in seinem Geist ging er die Berichte der Flotte durch ,der Krieg war seit fast 1 ½ Jahren vorbei und trotzdem noch immer nicht gewonnen. Immer wieder verloren sie Schiffe mittlerweile schon mehr Basisschiffe als in der kurzen Offensive gegen die Kolonien. Immer wieder verloren sie denn Kontakt zu einzelnen Schiffen oder ganzen Flottenverbänden. Darunter auch die 7 Flotte Befehligt von einem seiner Brüder kein Cylon hat denn Angriff überlebt um davon zu berichten. Kein Auferstehungsschiff war in Reichweite als die Flotte ihr eigenes verloren hatte. Das letzte was man hörte war ein verstümmeltes Notsignal eines Hybriden dessen Schiff schon am auseinander brechen war. Sein Schiff reagierte auf denn Notruf konnte aber nach dem Sprung nur die Überreste der Flotte finden jedoch keine Überlebenden. Dieses Bild noch immer im Kopf überflog er einige weitere Berichte über denn Verlust eines Versorgungs Konvois in der nähe der Zerstörten Kolonien. Außerdem einige Berichte über die ständigen Verluste und Angriffe auf die Cylonen auf Neu Caprica ,er war von Anfang an dagegen gewesen ,dieses Experiment wie er es nannte war von vornherein zum scheitern verurteilt seiner Meinung nach sollte man denn Planeten auslöschen und dann die Galactica finden und auch zerstören. Aber er und seine Reihe waren überstimmt worden also musste er sich fügen.
Ein Monitor hinter ihm wechselte plötzlich sein monotones Programm und zeigte ein anderes 1er Modell.
Störe ich dich bei irgendetwas ? Fragte er in gelangweilten Tonfall.
Ohne eine Spur von Überraschung zog er seine Hand aus dem Wasserbad und wandte sich dem Bildschirm hinter ihm zu.
Nein tust du nicht ,habt ihr eine Entscheidung getroffen ?
Ja wir unterstellen dir 8 Basisschiffe und 2 Auferstehungsschiffe ,dein Auftrag wird sein finde die Rebellen und bewege sie zur Rückkehr gelingt dir dies nicht Zerstöre ihre Schiffe und halte sie in denn Speichern deine Auferstehungsschiffe.
Er zog eine Augen braue nach oben und zeigte ein leichtes spöttisches Lächeln.
Was ich soll sie zur Rückkehr bewegen ? Wie stellt ihr euch das vor ? Sie Modelle auf diesen Schiffen haben ihre Entscheidung getroffen und haben bereits viele von uns Getötet Bruder ,wirklich getötet !
Das wissen wir auch glaub mir aber die 8er und 6er sind der Meinung das wir ihnen eine weitere Chance geben sollten immer hin seien wir ja jetzt Quasi unter neuem Management.
Auch er Lächelte Spöttisch und der Hohn in seinem Ton war nicht zu überhören.
1 hatte mittlerweile seinen Kopf auf seinen Arm gestützt und Lachte laut auf.
Ja natürlich sind wir das ,die 8er und 6er werden schon noch sehen was sie davon haben werden. Schickt die Schiffe zu meiner Position ich werde mich so bald wie möglich auf denn weg machen.
Natürlich Bruder sie sind schon unterwegs.
Ich danke dir.
Der Bildschirm wechselte wieder zu seinem üblichen Programm und 1 sah eine weile denn sich ständig Wiederhollenden Informationen über sein Schiff zu. Er war in seinen Gedanken versunken ,wie zum Henker sollte er es schaffen einen Haufen ,in seinen Augen ,verrückt gewordenen 6ern ,8ern und 5ern wieder zu ihrem Volk zurück zu kehren und diesen sinnlosen Kampf untereinander einzustellen. Noch dazu hatten sie 7 Schiffe und er nur 9 ,das würde sie auf jeden Fall nicht davon abhalten einfach das Feuer zu eröffnen wenn er sie finden sollte ,wie auch ihn würde es auch nicht abhalten.
Seid der kleinen Rebellion hatte er ein ungutes Gefühl was die 6er 8er und 5er auf seinem Schiff angeht. Aber einfach von Bord werfen konnte er sie nicht also musste er sich auch damit abfinden ,vorerst zumindest.
Eine 3 kam in sein Büro.
Die Vorräte sind an Bord und der Hybrid hat die Schiffsdiagnose abgeschlossen.
Sehr gut 3, ich möchte das du eine Staffel von Raidern auf Erkundung´ Mission schickst ,sage ihnen sie sollen in der Nähe der Kolonien nach denn Rebellen suchen ,wenn sie sie finden sofort zu uns zurück Springen und Meldung erstatten auf keinen Fall sind Kampfhandlungen zu Provozieren noch nicht.
Dann ist es wahr wir sollen sie also suchen und Zerstören ? 1 stand auf und ging um seinen Schreibtisch herum auf sie zu ,wieder lächelte er.
Nein nein 3 nicht zerstören „seine Stimme triefte geradezu vor Sarkasmus“ wir sollen sie finden und zur Rückkehr bewegen.
Er setzte das Wort Rückkehr mit denn Fingern in anführungszeichen und wandte sich wieder von der Besorgt blickenden 3 ab.
Aber Gott wird uns nicht verzeihen wenn wir sie einfach umbringen ! Sagte sie in entrüstetem Ton und trat ein paar schritte auf ihn zu. Sein lachen halte durch denn langen Raum.
Gott ? Sie hat es auch nicht interessiert als sie unsere Brüder und Schwestern bei Rodelian getötet haben ,was Gott dazu sagen würde ! Nein sie haben die ganze 7 Flotte vernichtet und Hundetausende in denn Tot geschickt ! Was glaubst du wird euer Gott dazu sagen ?
Es ist genauso auch dein Gott ! Sagte sie leicht in die Defensive gedrängt wohl wissend das dies ein schwaches Argument gegen über einem 1er war. Seine Reihe hatte nie viel für denn Religiösen Quatsch der anderen übrig. Sie haben ihren Glauben all zeit nur belächelt und sich lieber der nüchternen Wahrheit der Logik und ihrer Auffassung der Vernunft hingegeben. Der Blick denn er der 3 versetze brachte sie dann zum schweigen.
Und jetzt schick Bitte die Jäger los wir werden bald Verstärkung erhalten ,ich möchte diese leidige Angelegenheit so schnell wie möglich hinter mich bringen !
Mit einem Fingerzeig zeigte er der 3 das sie entlassen war. Diese verstand und ging ,während er sich wieder in seinen Stuhl sinken lies und seine Hand wieder im Wasserbad verschwand.
Sein Schiff umkreiste immer noch denn Cylonen Außenposten ,in einem hohen Orbit über der Basis auf dem alten Mond. Die Basis war schwer Bewaffnet neben mehreren Raketenwerfern und Startsilos für schwere Raketen waren auch ständig 4 Raider Geschwader auf der Basis stationiert die eine vorgeschobene Verteidigungsstellung eines großen Werft komplexes der Cylonen war.
Die schweren Verteidigungs Maßnahmen um die Werft herum waren eigentlich nicht nötig nie hatte ein Koloniales Schiff dieses System auch nur entdeckt geschweige denn ist es hier her gesprungen. Doch nun mit der neuen Bedrohung durch die Rebellen und ihre kleine Flotte war es doch gut all diese Maßnahmen ergriffen zu haben.
In seinem Geist rief er die Karte dieses und der angrenzenden Sektoren auf ,auf der suche nach einem möglichen Standort der Rebellen Flotte ,es gab hinweise auf einen Überlebenden Kampfstern der sich in der nähe der Kolonien herum trieb aber das würden sie auf keinen Fall tun dachte er bei sich. Die Menschen würden das schon allein unmöglich machen.
Nach einiger Zeit kam er zu dem Schluss das es wahrscheinlich ist das die Rebellen versuchen könnten Neu Caprica und das Experiment von Caprica 6 und Boomer angreifen könnten ,um die Menschen zu befreien.
Oder sie könnten in denn alten Kolonien nach überlebenden zu suchen ,wo sollte er zu erst hin ,Neu Caprica lag immerhin 8 Sprünge entfernt von denn Kolonien sollte er seine Flotte wirklich so auseinander reisen ?
Er stand kurz entschlossen auf und Verlies sein Büro ,sein Schiff sah nicht anders aus als alle anderen Basisschiffe ,die Wände der Korridore waren Grau mit Rechteckigen Lichtern überseht ,andere Modelle und einige Centurios gingen durch die schier endlosen Gänge des Schiffes ,er kam am Raum des Hybriden vorbei und erspähte 2 6er und einen 5er die dem Hybriden bei seinem üblichen ,in seinen Augen sinnlosen gebrabbel ,zuhörten und zweifellos wieder irgendeinen tieferen Sinn darin entdeckt haben wollen.
Er kam auf die Brücke einige 3er und eine 8 standen an der Zentralen Konsole und ihrem glasigen Blick nach waren sie gerade ins Netzwerk des Schiffes eingeklinkt an denn Wänden und einigen Konsolen standen 5er und 6er und ein paar andere 1er herum einige eingeklinkt andere nicht. Er ging zur Zentralen Konsole und legte seine immer noch nasse Hand in das dunkle Zugangsfeld welches aufleuchtete und einen rötlichen Schein in sein Gesicht warf. Die anderen blickten auf und sahen ihn fragend an.
Sprung ! Schalte es durch das ganze Schiff.
Das Basisschiff verschwand aus dem Orbit des Mondes und tauchte 1,5 SQ´s entfernt von Caprica wieder auf ,sofort strömten Raider aus ihren Start buchten und verteilten sich rund um das Schiff.
1 nahm seine Hand wieder aus dem Wasserbad und griff sich ein Handtuch ,es war zwar keinesfalls kalt auf dem Schiff jedoch mochte er es nicht unbedingt ständig eine nasse Hand zu haben. Die anderen Modelle sahen ihn immer noch fragend an.
Last die Jäger das ganze Koloniale System absuchen ! Keinen Feindkontakt wenn sie was finden solle sie zurückkehren und berichten !
Wie du Befiehlst. Sagte eine 6 mit deutlichem Unbehagen in der stimme ,einer seiner Brüder kam auf ihn zu und senkte seine Stimme so das nur er ihn hören konnte.
Hör zu ich weiß sie haben dir das Kommando übertragen und so aber ich denke doch das wir anderen wissen sollten was du vor hast.
Was sollte ich deiner Meinung nach vor haben ? Ich suche die Rebellen und wenn ich sie gefunden habe werde ich versuchen sie zur Rückkehr zu bewegen !
So und wie willst du das machen ? Die Belustigung in seiner stimme war nicht zu überhören.
Indem ich ihre Schiffe Kampfunfähig mache und sie zur Heimatwelt schleppen lasse wenn es denn sein muss !
Das könnte funktionieren ! Sagte der andere 1er und verließ lachend die Brücke.
Die 3er 6er und 8er allerdings sahen mehr als Beunruhigt aus und steckten sofort wieder die Köpfe zusammen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 12, 2009 4:39 am

"Wie die Ratten." Tigh lachte dreckig auf. "Wie Ratten müssen wir uns in Erdlöchern verstecken. Aber auch Ratten können böse zubeißen und Infektionen auslösen. Und irgendwann stirbt der Gebissene."
Saul machte die Gläser reihum wieder voll.
"Den Ausflug verschieben wir, es ist schon zu spät. Und das muss nicht sein, dass Sie wegen so ner Lappalie in den Knast kommen. Glauben Sie mir, Chief, Anders, da wollen Sie nicht wirklich hin." Er blickte zu Boden, nahm sein Glas und leerte es wieder in einem Zug. Mehr zu sich selbst als zu den anderen flüsterte er: "Das wollen Sie wirklich nicht..."
Er räusperte sich, sein Hals war rau. Wahrscheinlich hatte er sich in diesem Loch auch noch eine Erkältung eingefangen.
"Wo waren wir? Ach ja - Wie können wir den Toastern am Besten in den Arsch treten...?"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mo Jan 12, 2009 4:56 am

"Es ist wirklich spät. Cally macht sich bestimmt Sorgen. Sir, wir sollten...."


Die Unterredung wurde durch eine laute Explosion unweit der Kolonie unterbrochen. Galan und Sam sahen sich an. War das eine geplante Aktion des Widerstandes? Sie brauchten nicht ihre Münder zu öffnen um ein Wort zu sagen. Sie wussten auch so schon was der Gegenüber sagen wollte.
Egal was es war, es war nicht der Widerstand.

Sam ging an die Öffnung des Zeltes und hörte die Lkw's anrollen. Er wusste wer es war und gab Galen ein Handzeichen zum löschen des Lichts. Blitzschnell reagierte er und löschte die Lichter. War es wirklich schon so spät geworden?

"Sie ziehen ab. Sie haben wohl schon die Leute geholt!" sagte Sam.

"Bei den Göttern - CALLY!!!"

Wie von einer Tarantel gebissen rannte Galen aus dem Zelt. Sam hatte noch versucht ihn aufzuhalten, damit er nicht in die Hände der NCP oder der Cylonen lief. Doch einen besorgten Ehemann konnte er nicht aufhalten. So rannte Galen durch die Nacht. Der Schlamm auf den Straßen zwischen den Zelten spritze bei jedem Schritt und haftete an seinen Schuhen und Hosenbeinen. Sam hatte sich bei Tigh für das abrubte Ende des Gespräches entschuldigt und rannte Galen nach.
Er folgte ihm durch die schwarze Nacht. Galen hatte bereits einen riesen Vorsprung erlaufen und Sam hatte Angst das man Tyrol erwischte. Denn er hörte und sah ihn nicht mehr.

Um keine Aufmerksamkeit zu erregen verlangsamte Sam das Tempo und schlich wie ein Dieb, der gerade auf Beutezug war und sein Diebesgut vor der Polizei verstecken wollte, zwischen den Zelten bis er zu Galens Zelt kam.

Er hörte keinen Mucks und befürchtete das Schlimmste. Nur schwer konnte er seine Atmung und Puls wieder nach unten drosseln als er das Zelt betrat. Keuchend fand der Galen Tyrol vor dem Bett seiner Frau stehen. Sie schlief und hielt den kleinen Nicolas im Arm.
Sam legte seine Hand auf Galens Schulter. Sie hatten Glück gehabt - dieses mal. Der Chief berührte die Hand von Sam leicht und deutete durch ein leichtes klopfen auf den Handrücken das Sam wieder gehen konnte, um im Zelt zu sein falls die Cylonen Stichproben noch taten. Hier war alles in Ordnung für den Moment.

Wortlos verließ Anders das Zelt. Der Chief setzte sich erleichtert an das Bett seiner Frau und küsste sie auf die Stirn. Er vergoss dabei 1 Träne und war heilfroh das seienr kleinen Familie nichts geschah. Denn er hätte nicht gewusst was er getan hätte, falls die Cylonen seine Familie geholt hätten.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 14, 2009 4:47 am

Nach acht Stunden Pilotenausbildung hatte sich Major Hawke zuerst eine kürzere Pause erlaubt, um sich dann ins CIC zu begeben, um neue Informationen zu erhalten und sich mit ihren Freunden zu unterhalten. Daraus war aber nicht viel geworden, als sie ankam, war Ban nicht anwesend - seine Schicht bereits seit vier Stunden beendet - und Kira in einen Bericht, den sie von den Rebellen erhalten hatten, vertieft. In dem Bericht ging es um die cylonischen Aktivitäten bezüglich der Jagd auf die Rebellen und die Besatzung von Neu Caprica - die Pläne erhielten sie regelmäßig von Agenten der Rebellen innerhalb der cylonischen Flotte. Eigentlich waren die erwähnten Operationen und Vorgänge weder außergewöhnlich noch vom besonderem Interesse, wenn man von einer Meldung absah. Denn diese besagte, dass die Cylonen sich zum Handeln gegen die Rebellen entschlossen hatten, was die Entsendung von neun Basisschiffen und zwei Wiederauferstehungsschiffen rechtfertigte. Primärziel dieser Kampfgruppe war es, die Rebellen wieder in die cylonische Gesellschaft einzugliedern, obwohl das faktisch zwecklos war, schließlich hatten sich Liyan und die ihren gegen ihre Familie - ihr Volk entschieden. Die Meldung kam von einer Agentin den Rebellen auf einem dieser neun Basisschiffe, was den Menschen und den Rebellen zumindest sporadische Informationen über die Verfolgerflotte garantierte.
Wesentlicher war es jedoch, dass auch Ban darüber in Kenntnis gesetzt wurde, und Luna hatte sich von Kira die Aufgabe geben lassen, schließlich hatte der das Kommando, während Ban wie Luna selbst bereits Schichtende hatte. Auch wusste sie bereits, wo der Admiral sich aufhalten würde, denn die drei waren Freunde und es war ohnehin kein Geheimnis, dass Ban täglich längere Zeit in einem der Trainingsräume zugegen war. Es war auch keine große Schwierigkeit, den richtigen Raum auszumachen, und so hatte sie Ban schnell gefunden. Sie betrat den Raum durch einen Eingang, den Ban, der gerade Pause machte, einsehen konnte, weshalb er aufstand und auf sie zuging.
"Was gibt es, Luna?"
"Neuigkeiten von den Agenten der Rebellen - Die Cylonen gehen jetzt gegen uns vor, neun Basisschiffe und zwei Wiederauferstehungsschiffe unter der Führung einer Kopie des Modells Eins."
"Welch gefährliche Größe, damit ist bewiesen, dass sie sich des Bündnisses und der daraus resultierenden Anwesenheit der Chronos noch immer nicht bewusst sind. Woher haben wir die Informationen - reguläre Quelle oder einen Agenten an Bord eines der Schiffe?"
"Letzteres, einer der Offiziere eines der Basestars unterstützt uns mit Informationen, zumindest sporadisch. Theoretisch könnten wir diese Schiffe jederzeit vernichten...."
"Das halte ich für keine gute Idee, da bei sieben Basisschiffen die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist, dass zumindest ein Raider entkommt und dann von dem Bündnis zwischen den Rebellen und uns berichtet. Außerdem würde die Vernichtung dieses Verbands die Entsendung eines weiteren nach sich ziehen und wir wären dann an die Kolonien gebunden und könnten nicht nach Neu Caprica."
"Auf der anderen Seite wäre die Zerstörung von neun Basisschiffen für die Cylonen eine Katastrophe - die Rebellion war für sie bisher bereits kostspielig genug."
"Sicher, die Verluste der Cylonen sind hoch, weil ein einziger Rebell und das Wiederauferstehungsschiff der Rebellen in Reichweite ausreichen, um ein Basisschiff zu vernichten, weil wir die Cylonen immer wieder überraschen können und weil wir sie immer wieder von ihrer Versorgung abschneiden. Aber das hat alles noch nicht die nötigen Dimensionen, zwar hat der Feind massive Verluste, doch sind seine eigenen Verbände noch immer groß genug, um das auszugleichen."
"Stimmt, aber wir haben bald gute Chancen, ihnen einen kritischen Schlag nach dem anderen zu versetzen. Die rechnen weder mit der Chronos noch mit der Avenger, der Phoenix und der Alderia."
"Das kann auch gerne noch so bleiben - diese Schiffe sind unsere Trumpfkarten, wenn wir den Cylonen bereits in zwei Wochen demonstrieren, welche Feuerkraft wir dann haben werden, verspielen wir für künftige Schlachten unseren wichtigsten Vorteil. Gleiches gilt für unser Bündnis und somit für gemeinsame Operationen von uns mit den Rebellen, bei denen der Feind eine Überlebenschance hat - am besten halten wir das Überleben der Chronos auch weiterhin so gut wie möglich versteckt."
"Klingt nicht falsch, aber ich würde mich doch gerne für unsere Flucht revanchieren."
"Wir werden unsere Rache wohl nie befriedigen können, dennoch oder gerade deshalb denke ich, dass die Cylonen bereits im nötigen Maße gezahlt haben - zumindest so weit, dass wir nicht zu solchen Taten greifen müssen. Auf unserer Flucht haben die Cylonen bereits mehr als zwölf Basisschiffe verloren, noch wesentlich mehr im Verlauf der Rebellion und auch hier haben wir einen gewissen Anteil. Dazu kommen all die Versorgungs- und Wiederauferstehungsschiffe, die in derselben Zeit gefallen sind, und die Basisschiffe, die Rebellen von innen heraus gesprengt haben."
Diese Sprengungen waren eine effektive Waffe des Bündnisses, zumal sie auch relativ ungefährlich für den Angreifer waren. Man nahm Kontakt zu einem Spion an Bord eines Basisschiffes auf und erläuterte ihm die ungefähre Situation - er solle sich zu einer zuvor festgelegten Zeit eine Bombe an einer der Nuklearwaffen des Schiffs anbringen, um die Sprengladungen der nuklearen Waffe zur Explosion zu bringen und so die Nuklearwaffe zu zünden. Der Saboteur starb selbstverständlich bei diesem Versuch, aber hier zahlte sich die Wiedergeburt aus, die Cylonen erleben konnten. Damit das möglich war, brachte man das Wiederauferstehungsschiff der Rebellen in Empfangsreichweite zu der Saboteurin in Stellung und wartete bis zum vereinbarten Zeitpunkt. Dabei wurden die Empfangssysteme so eingestellt, dass nur eine möglichst stark begrenzte Einheit an Cylonen Daten an das Wiederauferstehungsschiff senden konnte, die auch gelesen werden konnten. Wegen der schwachen bis gar nicht existenten Panzerung dieser Schiffe konnte man sie selbst auf so eine eigentlich ungefährliche Mission nicht ohne Schnutz schicken. Jedoch waren die Missionen viel zu wichtig und versprachen zu viel Erfolg, als dass man sie deshalb irnorieren konnten, also schickte man die Chronos als Eskorte mit dem Wiederauferstehungsschiff.
"Hast nicht Unrecht, ist wohl besser so."
"Außerdem müssten wir solche Angriffe sowieso vorher mit den Rebellen abklären. Das werden wir mit Sicherheit auch tun und die Cylonen werden weiterhin die Folgen ihrer Handlungen spüren, aber nicht jetzt."
"Dann soll es so sein - und du solltest dich mal etwas ausruhen, so lange ist es bis zu deiner nächsten Schicht nicht mehr."
"Zu deiner dann sicherlich auch nicht, Luna."
"Stimmt", gähnte sie und verabschiedete sich dann von ihm, um sich zu erholen, während er noch zurückblieb, um das Training für heute abzuschließen.


Zuletzt von Ban am Mi Jul 20, 2011 5:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 14, 2009 6:20 am

Modell 1
Basisschiff 0352
Koloniales System
1,5 SQ´s Entfernt von Caprica

Mit einigem Argwohn beobachtete er die 3er ,6er und 8er auf der Brücke einige steckten immer noch die Köpfe zusammen ,seid der kleinen Rebellion von dieser durchgeknallten 6 die sich ja unbedingt in einen Menschen verlieben musste. Denn noch konnte er sie schlecht einfach von seinem Schiff werfen ,auch wenn er es gern wollte. Er hatte ihnen schon denn Zutritt zu Schlüssel Bereichen des Schiffes verwehrt was sie mit einigem Murren auch hingenommen haben aber trotzdem würde er sich wohler fühlen wenn sie einfach von Schiff verschwinden würden. Er Verlies wieder die Brücke und machte sich auf dem weg zu einem der Munitionslager des Schiffes. Auf dem nicht kurzen weg dorthin kam er wieder am Raum des Hybriden vorbei die 2 6er und der 2er waren immer noch da und lauschten dem Sinnlosen gebrabbel des Hybriden. Er stellte sich in die Tür und sah ihnen zu ohne das sie ihn bemerkten.
... ich sterbe in 1000 Lichtjahren ,danke ,Befehl denn unteren Sensor zu Reparieren ,die Masse wird zum Ursprung zurückkehren und somit wird das gleich Gewicht wieder hergestellt ,sie wird ein mit dem Ursprung ... FTL System Check ,Funktionen innerhalb der Parameter ,ich sterbe in 1000 Lichtjahren danke ...
Wie könnt ihr nur annehmen das dies mehr ist als das Geschwätz eines durchgedrehten Hybriden ? sagte er plötzlich in denn Raum hinein und die anderen drehten sich erstaunt um.
Was der Hybrid sagt hat einen Sinn für diejenigen die die Erleuchtung suchen.
Ach wirklich 5 du und deine Reihe ihr seid ja schon immer davon überzeugt gewesen das es so etwas wie die Erleuchtung für uns Maschinen gibt.
Wir sind keine Maschinen ,wir sind Menschen ,zumindest sind wir nah dran. - hängte die 6 noch schnell hinten dran als sie seinen belustigten Gesichtsausdruck wahrnahm.
6 ich bitte dich wir sind Maschinen zwar aus Fleisch und Blut aber dennoch Maschinen ,Kopien von denn ersten unserer Reihen es gibt Millionen von jedem von uns.
Trotzdem -sagte sie mit einigem Trotz in der stimme- wir sind Menschen wir können fühlen und denken auch handeln wie sie.
Ja das stimmt das tun wir tatsächlich ,wir bringen uns neuerdings auch gegenseitig um.
Stille breitet sich im Raum aus ,nur das Geschwätz des Hybriden durch drang es ,dem jetzt doch keiner mehr zuhörte.
Wir -er entschloss sich die Stille zu durchbrechen- werden ihnen immer ähnlicher und das sie so viele von euch unterstützen wo ihr doch so an Gott glauben wollt und Gewalt verabscheut ist doch sehr interessant.
Wieder hatte er ein lächeln im Gesicht die anderen blieben still ,sahen sich nur untereinander an ,er jedoch hatte ihnen nichts mehr zu sagen und Verlies denn Raum machte sich wieder auf dem weg zum Munitionslager.
Schon kurz nach der Rebellion hatte er die Lager des Schiffes von denn Centurios bewachen lassen und keinem der 3er ,6er oder 8er mehr Zugang dazu gestattet. Zu groß war ihm die Gefahr das sein Schiff sich plötzlich unter seinen Füßen auflösen könnte. Der Hybride war seiner Meinung nach sicher da sie ihm so gern zuhörten ,jedoch hatte er es für besser befunden 4 Centurios denn Hybriden beschützen zu lassen ,man weiß ja nie auf was für Ideen sie kommen würden.
Er kam um eine ecke und vor ihm standen 2 Centurios ihre Waffen im Anschlag sie sahen ihn argwöhnisch an.
Öffnen ! Sagte er nur während er weiter auf sie zu kam ,sie sahen sich kurz an und traten dann zur seite die Tür hinter ihnen fuhr nach oben und gab denn weg in das Lager frei. Es war ein großer länglicher Raum unzählige Raketen und Munition´s Kisten für die Raider wahren hier gestapelt ,seid der Rebellion waren ihr nur noch 1er und 4er beschäftigt mit der Wartung und Überwachung der Raketen. 1 sah einen Bruder vor einem Stapel Raketen stehen und mit etwas oder jemanden sprechen. Er beachtete es nicht weiter.
Nah wie sieht es auch Bruder ?
Ah ja ganz gut bis jetzt ,unsere Munitionslager sind voll und die Waffen voll funktionsfähig ,wir haben auch einige der neuen Experimentellen Raketen geliefert bekommen ,mit denen kannst du sogar reden ,musst dir mal Anhören was die so sagen sehr witzig. -er lachte und schüttelte denn Kopf.
Ah da haben die 6er und 2er dann wieder etwas gefunden dem sie zuhören können um denn Sinn des Universums zu erkunden.
Sie lachten beide ,ein 4er der an ihnen vorbei ging lächelte auch aber hielt es wohl für unter seiner würde sich genau so gehen zu lassen wie die beiden 1er.
Und ihr kommt klar ohne die Hilfe der anderen ? Ich möchte sie nur ungern wieder hier rein lassen nachdem was in letzter zeit passiert ist.
Ja wir sind Kampfbereit ,und ich denke immer noch du solltest die anderen kurzerhand von Schiff werfen.
1 sah seinen Bruder ernst an wie oft hatte er mit dem Gedanken gespielt.
Ja ich verstehe was du meinst Bruder aber wenn ich das tun würde wären wir stark unterbesetzt und ich kann nicht einfach alle 5er ,6er und 8er von Schiff werfen ,und wenn es nur ist damit man ab und zu mal was schönes zum anschauen hat ,oder was zum Lachen. Ich weiß nicht ich glaube die Moral an Bord würde einen schweren schlag bekommen wenn die 5er nicht mehr hier wären und ihren Religiösem Quatsch überall raus posaunen.
Beide Lachten wieder ,über ihnen fuhr ein Kran hinweg und griff sich einige Munition´s Kisten und legte sie auf ein Förderband das sie aus dem Raum brachte in Richtung der oberen Jäger bucht 2.
Wie den auch sei -sagte 1 und wurde wieder Ernst- ich will das du mit einem Schweren Jäger startest und die 3 Monde um Arilon kontrollierst ,dort gibt es viele Sensor Schatten da können sich Liyan verkrochen haben.
Aha und warum schickst du ausgerechnet mich Bruder? Versteh mich nicht falsch ich fühle mich geehrt das du so viel Vertrauen in meine Fähigkeiten hast aber warum ich ?
Du hast die selben Fähigkeiten wie ich Bruder aber ich kann denn anderen Modellen nicht mehr wirklich vertrauen.
Also haben die Rebellen es wirklich geschafft und zu spalten können wir nun wirklich nur noch unseren eigenen Modellen vertrauen ?
Nun Bruder es scheint fast so du wolltest sie gleich von Schiff werfen ,ich verteile nur die Aufgaben etwas anders.
Hoffen wir das wir das nicht bereuen müssen.
Ja Bruder das Hoffen wir alle. -sie lächelten sich an und 1 schnaubte leicht verächtlich und sah zu wie sein Bruder sich auf dem weg zum Haupthangar machte.
Und glaub nicht alles was die hier sagen !-rief er noch zurück bevor er verschwand.
1 sah ihm nach und war schon wieder in Gedanken versunken hatte er recht spielte er denn Rebellen gerade direkt in die Hände.
Ich möchte etwas Zerstören wann werde ich endlich abgeschossen ?
1 sah sich um kein anderer war mehr im Raum ,sein blick wanderte an dem Regal neben ihm herunter wo einige Raketen Gestapelt waren.
Sei ruhig du wirst schon früh genug etwas vor denn Sprengkopf bekommen !
Jetzt war er verwirrt sein verdutzter Gesichtsausdruck machte das nur noch deutlicher. Ihm viel das rötliche schimmern der Raketen ins Auge und er faste sich schnell wieder und schüttelte denn Kopf.
Was ist denen nur eingefallen als sie euch ein Bewusstsein gegeben haben. -sagte er wandte sich wieder ab und Verlies denn Raum die empörten rufe der Raketen hinter sich ignorierend.
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Niko



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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 15, 2009 12:43 am

Präsident Baltar
Baltars Schlafzimmer



Baltar ahnte nicht welch ereignisreiche Nacht Neu Caprica hinter sich hatte. Das Gemetzel deren Opfer einige Widerständler waren, gefolgt von einer Explosion, hatten Gaius nicht um seinen Schlaf gebracht. Stattdessen träumte er davon, dass die Cylonen ihn gebührend respektieren würden, die Besatzung deutlich lockern und den Siedlern echte Freiheiten zugestehen würden. Das er Gaius Baltar einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hätte und in Zukunft der Beliebteste Held Neu Capricas sei. Doch sein Traum fand ein jähes Ende. Er hörte ein klatschendes Geräusch, welches sich auf seiner rechten Wange unangenehm anfühlte.

„Aufwachen Gaius!“ Baltars imaginäre 6 hatte ihm eine Ohrfeige gegeben und grinste ihn an.
„Wie kannst du es wagen, ich bin der ...“ Gaius verschlafene Antwort, wurde von der imaginären 6 unterbrochen.
„Träumer des Jahres? Steh endlich auf, du hast heute noch einiges zu tun Gaius.“
„ Ach ja? Was hab ich hier als Präsident schon zu tun Unterlagen unterzeichnen, äh den Schreibtisch hab ich gestern schon gereinigt, lass mich raten, heute bin ich mit der Kehrwoche dran stimmt´s?“
„ Auf dich warten sehr viel ernsthaftere Dinge!“ Mit diesen Worten verschwand sie mal wieder.

Baltar regte und streckte sich etwas und machte sich auf den Weg ins Badezimmer, wo er sich frisch machte und sich neu einkleidete. Anschließend kehrte er in sein Büro zurück, indem bereits 2 Einsen, 2 Fünfer, eine drei und Caprica 6 warteten. Eine Cavil Kopie begrüßte Gaius herzlich.
„ Ah Gaius Baltar! Heute ist ein schöner Tag.“ Cavil schien auf unheimliche Art vergnügt zu sein.
„ Warum so gut gelaunt? Haben sich die Widerständler ergeben?“ Baltar ahnte, dass Cavils gute Laune für ihn einen schwierigen Tag bedeuten konnte.
„ Nah dran, noch nicht, aber es wird nicht mehr lange dauern. Die Widerständler bekamen eine deutliche Antwort auf ihre Sabotagen.“ Gaius schüttelte den Kopf.
„ Ich finde dennoch, dass ihr den Siedlern mehr Freiheiten zugestehen solltet, ...“ Baltar wurde von einer 5 unterbrochen.
„ Wir haben denen schon viel zu viel Freiheiten zugestanden ... „ Die andere 5 vervollständigte den angefangenen Satz seines Bruders.
„ jetzt wird es Zeit, dass wir ihnen klar machen, welche Rolle sie hier spielen.“ Baltar setzte sich inzwischen an seinen Schreibtisch, auf dem bereits ein ungenauer Bericht lag indem das Gemetzel der letzten Nacht durch einen Killercylon aufgeführt war. Dieser Bericht hatte nur ein Ziel, Baltar zu demoralisieren. Er las den Bericht und wurde blass.
„ Ich bin nicht mit dem Widerstand einverstanden, aber auch nicht mit dem Killercylon, Dragon richtig? Wir sollten uns mehr um Frieden bemühen.“ Eine der Einsen grinste Baltar daraufhin nur spöttisch an.
„ Aber genau das taten wir doch letzte Nacht. Wenn der Widerstand gebrochen wurde, dann haben wir den Frieden. Ach ja wenn du mit Dragon nicht zufrieden bist, dann kann ich ja ein Treffen arrangieren.“ Baltar zuckte unwillkürlich zusammen, seine Gesichtsfarbe verließ ihn vollends.
„ Das wird nicht nötig sein.“
„ In deinem Interesse Mr. Präsident.“ Fügte eine 5 hinzu. Die beiden Einsen grinsten spöttisch und verließen zusammen mit den anderen das Büro. Sie wussten, dass Baltar Zeit zum verdauen brauchen würde. Auf diese Weise demoralisierten sie ihn täglich.
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DeiNaGoN
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 15, 2009 4:10 am

Der Tag war noch jung, als Saul aufstand und sich ankleidete. Irgendwann musste auch Ellen zurückgekehrt sein, die nun irgendetwas in einen Koffer stopfte, während er sich die Stiefel überstreifte.
"Guten Morgen", brummte Saul. Ellen würdigte ihn keines Blickes. Saul wusste, warum sie es tat und begann einen Erklärungsversuch.
"Ellen, wegen gestern..."
"Du hast mich weggeschickt, weil du mir nicht traust! Dein bekloppter Widerstand geht vor deiner Frau! Deiner eigenen Frau!"
"Ellen..."
"Wenn dir die so wichtig sind, dann heirate halt die! Ich packe!"
Gerade als Ellen aus dem Zelt stürmen wollte, packte Saul sie fest am Handgelenk.
"Lass mich los!", brüllte sie, dass man es in mehreren Zelten nebenan hören konnte. Saul zog sie herein. "Du bleibst!"
"ICH GEHE!"
"Ellen! ... Ellen, hör mir zu. Ich vertraue dir."
"Warum schickst du mich dann mitten in der Nacht weg, während die verfluchte NCP einen Einsatz durchführt? Ich hatte schreckliche Angst!"
Sauls Stimme geriet aus der Fassung, er fand nicht die richtigen Worte für das, was er eigentlich sagen wollte. Er versuchte es ihr dennoch deutlich zu machen.
"Ellen, als ich...als ich bei den Cylonen war, die haben mir Dinge angetan - schreckliche Dinge. Und ich will nicht, ich will nicht, das man das auch mit dir macht. Niemals. Je weniger du weißt, desto sicherer bist du. Verstehst du das?" Er umklammerte ihr Handgelenk noch fester, so fest, das es ihr schon weh tat. Der Wahnsinn geboren aus unvorstellbaren Schmerz und Hass blitzte in seinem verbliebenen Auge auf.
"Verstehst du das?!!"
Ellen nickte langsam, und Tigh löste langsam seinen schraubenzwingenartigen Griff. Er ließ sie los und wandte sich von ihr ab.
Er blickte aus dem Zelt, in den trüben Morgen hinein. Hinter ihm stand Ellen mit Tränen in den Augen, die sich ihr rechtes Handgelenk rieb.
"Ich muss weg."
"Wohin willst du?"
Saul blickte sie mit seinem verblieben Auge an und legte ein gütiges Lächeln auf.
"Ich bin bald wieder da."
Dann verschwand er aus dem Zelt. Er musste in Erfahrungen bringen, was gestern passiert war. Und beste Anlaufstelle war dafür Tyrol.
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Michi



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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 15, 2009 9:13 am

Modell 1
Basisschiff 0352
Koloniales System
1,5 SQ´s Entfernt von Caprica

Seid 4 Stunden war sein Bruder nun schon mit einem Schweren Raider unterwegs um die Gegend um Arilon zu überprüfen. Er war inzwischen in einer der Äußeren Sektoren seines Schiffes und sah aus einem großen Fenster nach draußen in die unendliche weite. Er konnte Caprica erkennen ,ein kleiner bläulicher Ball in mitten des nichts.
Ein orange weißlicher Lichtblitz ,seine Augen wurden größer ,ein Basisschiff tauchte kaum 3000 Meter entfernt von seinem Schiff auf ,dann noch eines keine 10.000 Meter entfernt achter aus. Er sah weitere Lichtblitze um sein Schiff herum und Schloss daraus das seine Flotte nun eintraf. Noch ein Lichtblitz größer als alle davor ,zwischen denn Schiffen war eines der Auferstehungsschiffe erschienen die ihm nun unterstellt waren. Er drehte sich um und ging zur Konsole in der Aussichtsplattform ,legte seine Hand ins Wasserbad und klinkte sich ins Netzwerk des Basisschiffes ein. Er suchte die Sensordaten seines Schiffes und sag auf der Taktischen Karte das sein Schiff und die anderen Basisschiffe eine Standard Verteidigungs Formation um die beiden Auferstehungsschiffe eingenommen haben. 4 Raider Geschwader waren gestartet und umkreisten die Flotte. Er rief die Informationen über die anderen Schiffe in seinem Geist auf ,ging ihre berichte durch und ihre Inventar Verzeichnisse. Zuletzt die Crew Verzeichnisse ,4 der Schiffe wurden von seinen Brüdern Kommandiert ,zwei jedoch von 6ern ,eines von einem 2er und das letzte von einer 3. Die beiden Auferstehungsschiffe wurden von 8ern Kommandiert ,das bereitete ihm mehr als nur sorgen. Aber wie sollte er es ihnen beibringen das sie ihre Kommandos aufgeben mussten. Eines der Schiffe Kommandiert von einer 6 ,war bereits in vielen schlachten und hatte 3 Kampfsterne in seinem Register. Trotzdem er konnte denn anderen Modellen nicht mehr trauen. Er sandte eine Nachricht an die anderen Schiffe das ihre Kommandeure sich auf seinem Schiff einfinden sollten um das weitere vorgehen zu besprechen. Gleichzeitig sandte er auch eine Nachricht an einen seiner Brüder oder einem anderen vertrauenswürdigen Modell an Bord der Schiffe auf denen er einen Kommandowechsel herbeiführen wollte das sie ebenfalls zu ihm kommen sollten.
Er sah schon wenige Minuten nach dem er die Nachrichten abgeschickt hatte ,das von einigen Schiffen ein Schwerer Raider startete und auf ihn zuhält. Ein Zeichen dafür das sie schon vermutet hatten das er mit ihnen reden will.
Schnell zog er seinen Geist wieder aus dem Schiffsnetzwerk und hob die Hand aus dem Wasserbad er war nicht mehr allein im Raum. Ein 2er stand vor ihm und sah ihm ernst ins Gesicht.
„Ich finde nicht das wir das tun sollten !“ sagte 2 ohne große um schweife und sah ihn weiter an ,1 setzte einen leicht verwirrten Gesichtsausdruck auf und beschloss ihn etwas zappeln zu lassen.
„Das wie was nicht tun sollten ?“
„Du weist genau was ich meine du willst die anderen Jagen und sie töten.“ bei denn letzten Worten schwang deutlich Verachtung in seiner stimme mit.
„Das sind nicht meine Befehle ,ich soll sie finden und zur Rückkehr bewegen ,nicht sie suchen und zerstören.“
„Du weist ganz genau das sie nie zurückkehren werden ,sie haben ihre Wahl getroffen und nun sollen wir sie Jagen und zu strecke bringen nur weil sie einen anderen weg gewählt haben als denn unseren !“ 2 drehte sich von ihm weg und schrie die letzten Worte dem Fenster und dem All hinter ihm entgegen als hätten beide ihm unrecht getan.
„Beruhige dich Bruder ,ich suche nicht denn Kampf mit unseren Brüdern und Schwestern da draußen die vom rechten weg abgekommen sind ,nein ich will sie überzeugen und zurück in die Familie holen.“ der 2er sah ihn an ,er glaubte es ihm nicht ,1 hatte sich nicht mal mühe gegeben denn Sarkasmus in seiner stimme zu unterdrücken.
„Musst du dich eigentlich über alles Lustig machen ?“
„Ich verstehe nicht was du meinst ,ich habe meine Befehle und die gedenke ich auszuführen und -setzte er hinzu als 2 schon anfangen wollte zu protestieren- das werde ich auch tun ,ich habe nicht denn Befehl sie zu Jagen also werde ich das auch nicht tun ! Und nun entschuldige mich bitte ich muss mich mit denn Kommandeuren der anderen Schiffe treffen.“ er drehte sich um und verließ denn Raum hinter ihm höre er deutlich wie der 2er seine Hand ins Wasserbad der Konsole schlug.
Jetzt war er wieder auf dem weg zu seinem Büro ,die anderen Kommandanten sollten sich dort mit ihm treffen. Ihm kam eine 8 entgegen und als sie schon denn Mund aufmachte und sprechen wollte sagte er nur „Ich habe jetzt keine Zeit für dich komm bitte später zu mir !“ beschleunigte seine schritte ,bog in denn nächsten Korridor ein und lies sie stehen.
Einige zeit später waren die Kommandanten aller 10 Schiffe die ihm nun unterstellt waren in seinem Büro und alle hatten sich am langen Konferenztisch niedergelassen ,die 1er saßen nur da und warteten der Dinge die da kommen würden wohl wissen sie hatten nichts zu befürchten ,die 6er 8er der 2er und die 3 allerdings hatten sich alle am ende des Tisches gesetzt möglichst weit weg von ihm und alle auf einem Haufen. Schon nach wenigen Minuten hatten sie die Köpfe zusammen gesteckt und berieten sich.
„Also -sagte 1 und erhob sich an der Stirnseite des Tisches und sah zu denn anderen Modellen hinüber- ich weiß nicht genau wie ich es euch am besten sagen soll deswegen mache ich es ganz direkt. Ich entziehe euch das Kommando über eure Schiffe aus wie ihr euch sicher denken könnt nah liegenden gründen.“ setzte sich wieder und warte auf denn Sturm der Entrüstung der nun folgen würde.
Die anderen Modelle sahen sich an ,in ihren Blicken und Mienen war deutlich zu sehen das ihre schlimmsten Befürchtungen wahr geworden waren.
„Das kannst du nicht tun !“ sagte eine 6 und sah ihn über die Länge des Tisches hinweg in die Augen.
„Nein kann ich nicht ?“ sagte er und hielt ihrem blick stand.
„Nein kannst du nicht du hast überhaupt keinen Grund uns das Kommando über sie zu entziehen !“
„Ach nein 6 denn hab ich nicht ? Wieso dann sind wir überhaupt hier ? Warum wurde dieser Flotten verband zusammengestellt ,beantwortet euch diese frage und ihr werdet auch wissen warum ich euch das Kommando über eure Schiffe entziehen muss.“ stellte er in einem geschäftsmäßigem Tonfall fest und wartet.
„Aber wir sind Loyal wir wissen worum es hier geht und wir wollen unsere Brüder und Schwestern wieder nach hause bringen !“
„Das ist gut das ihr das wollt das werden wir auch tun aber ihr werdet dabei nicht das Kommando haben. Sondern -er wies auf die Tür- sie werden das Kommando auf euren Schiffen übernehmen.“ 3 1er und 2 4er betraten denn Raum. Die 8er sahen sich an ,die 6er standen fast zu selben zeit auf und der 2er sah ihn weiter über denn Tisch hinweg an dann stellte er sachlich fest.
„Du vertraust uns also nicht mehr ?“
„So hätte ich es nicht ausgedrückt aber wenn du es so nennen willst.“ sagte 1 und konnte ein lachen nicht unterdrücken.
„Tatsache ist das eure Modelle unsere Brüder und Schwestern getötet haben ,also wirklich getötet haben die vernichteten ihre Auferstehungsschiffe und dann denn Rest der Flotten. Keiner der 1er 4er oder 5er hat das getan also bekommen sie die Kommandos in der Flotte ,glaubt mir ihr seid nicht die einzigen die ihr Kommando verloren haben ,wenn die Rebellion beendet ist bekommt ihr sie vielleicht wieder aber bis es soweit ist bleiben die Dinge so wie sie sind.“
Die 6er und 8er tauschten wieder Blicke ,für 1 war das Thema damit erledigt für sie jedoch noch nicht. Der 2er saß immer noch da hatte die Arme auf denn Tisch gelegt und seine Hände zusammengefaltet.
„Du sagst also du könntest uns nicht vertrauen ist das also der Grund warum meine Brüder auf deinem Schiff hier nicht mehr in Waffenkammern oder die Antriebssektionen dürfen ? Hast du Angst wir könnten dein Schiff sabotieren ?“ er sprach immer noch im sachlichen Tonfall aber auf seinem Gesicht war Abscheu und Wut zu erkennen.
„Ja 2 du hast es erfasst ,inzwischen sind mindestens 6 Basisschiffe zerstört worden weil einer von euch -er zeigte auf die Modelle am ende des Tisches- einen kleinen Sprengsatz an einem Nuklearen Gefechtskopf angebracht hat und ihn dann gezündet hat. Tut mir Leid 2 aber diese Art von Sabotage habe ich nicht mal deinem Modell zugetraut.“ 1 lehnte sich in seinem Stuhl zurück und setzte eine leicht verbitterte Mine auf.
„Aber wir würden so etwas nie tun wir sind keine Rebellen wenn wir das wären wärst du und dein Schiff schon längst Zerstört !“
Jetzt musste 1 lachen ,die 6er standen auf und sahen ihn mit entsetzen an.
„Ja 2 danke das du mich darauf aufmerksam machst aber ich denke wir lassen es wie es ist. Darüber hinaus wird euch und euren Modellen künftig der Zutritt zu denn ,sagen wir Sensibleren Bereichen unserer Schiffe verwehrt ! Wir wollen ja nicht noch mehr Basisschiffe verlieren oder ?“ er genoss diesen Moment kostete ihn in allen zügen aus ,zu sehen wie das blanke entsetzen auf denn Gesichtern der anderen Gestalt an nahm und sie schon fast resignierend in ihre Stühle zurück fielen.
„So da wir das nun Geklärt haben -er nahm sich ein Glas Wasser von Tisch- kommen wir zu unserem weiteren vorgehen gegen die Rebellen.“
„Zu deinem vorgehen gegen die Rebellen meinst du wohl.“ sagte eine der Achten und sah ihm aufrührerisch an.
„Nun 8 einer muss das Kommando haben oder sind wir hier neuerdings eine Demokratie ?“
„Früher waren wir das !“ sagte eine 6.
„Ja 6 und das sind wir auch immer noch die Gemeinschaft hat entschieden die Rebellion zu beenden und auch dieses kleine Experiment von Caprica 6 und Boomer auf -er setzte denn Namen in Anführungszeichen- Neu Caprica weiter zu führen obwohl die Menschen jede Gelegenheit nutzen uns dort zu schaden. Auf unseren Schiffen allerdings und das war uns von Anfang an klar muss eine klare Rangfolge herrschen sonst wird das nichts. Wenn über jede Entscheidung erst Debattiert werden muss über jeden kleinen Jäger oder über jede Kurs Korrektur ,wenn es so wäre hätten wir heute noch nicht unsere Heimatwelt verlassen.“
Die 6er und 8er tauschten schon wieder Blicke aber kamen wohl zu dem Schluss das es sich nicht lohnen würde dieses Streit weiter zu führen. Nur der 2er sah 1 noch immer direkt ins Gesicht.
„Also übernehmt ihr das Kommando und trefft einfach alle weiteren Entscheidungen ohne uns andere auch nur zu fragen ?“
1 setzte sich aufrecht hin und sah 2 direkt ins Gesicht so langsam nervte es ihn.
„Weist du was mir wirklich auf die nerven geht ? Das ihr uns Beschuldigt wir würden die macht an uns reisen wollen ! Das wir versuchen würden uns zu Diktatoren zu machen und euch bei allen übergehen würden ,wir hatten eine Abstimmung die gesamte Flotte und die auf der Heimatwelt haben abgestimmt und wir sind zu dem Schluss gekommen das denn Rebellen Einhalt geboten werden muss ! Und wenn ich dich erinnern darf auch ihr 2er 6er und 8er wart dafür. Nur die 3er meinten wir sollen sie in ruhe lassen was wir natürlich respektieren aber die Mehrheit hat entschieden.“ er lies sich wieder in seinen Stuhl fallen und wartete. Eine ganze Zeit geschah nichts die 6er und 8er unterhielten sich leise und der 2er beteiligte sich die anderen sahen nur zu ,dann ergriff 1 wieder das Wort.
„Nun wäre das auch geklärt ...“
„Vorerst !“ rief 6 und stand auf ihre Schwester tat es ihr nach und sie verließen denn Raum. Die 8er blieben sitzen und der 2er ebenfalls anscheinend wollten sich nicht entgehen lassen was nun folgen sollte.
„Nun da das vorerst geklärt wäre wie unsere ungestüme Schwester so freundlich anzumerken pflegte kommen wir zu unserem Vorgehen gegen die Rebellen. Ich denke wir sollten ...“
Die zwei 6er gingen durch das Basisschiff auf dem weg zum Hangar wo ihre beiden Schiffe standen.
„Aber was willst du tun ? Dich denn Rebellen anschließen ?“
„Nein natürlich werde ich das nicht ,ich ... ich kann nur nicht glauben das es schon so weit gekommen ist !“
Die beiden blieben stehen vor ihnen war das Tor zum Haupthangar.
„Ich weiß Schwester -sie strich Sanft mit ihrer Hand durch das Haar ihrer Kopie die von ihr kaum zu unterscheiden war- aber alles wird gut werden ,das verspreche ich dir.“
Sie gab ihrer Schwester einen langen und innigen Kuss dann gingen sie weiter zu ihren Schiffen und flogen zurück ,zurück auf ihre Basisschiffe die nun nicht mehr unter ihrem Kommando standen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 21, 2009 7:17 am

Die Nacht legte sich über die Kolonie und Felix Gaeta entschied, diese Nacht nicht zu schlafen, und stattdessen weiter an dem Code zu arbeiten. Doch weit kam er nicht, als eine Explosion die Stille der Nacht unterbrach und Gaeta ans Außenfenster seines Arbeits- und Wohnplatzes trieb. Er sah hinaus in die Dunkelheit und suchte nach der Ursache für die Explosion, doch er sah nur die LKWs der NCP, die wie fast jede Nacht durch die Straßen der Kolonie zogen und nahezu willkürlich Menschen festnahmen. Aus dem nahen Wald war die Explosion und eine Feuersäule hatte einige Sekunden davon gezeugt, doch war sie inzwischen gewichen und der einsetzende Regen löschte den Brand schnell und ohne weitere Folgen. Während die Tropfen gegen das Fenster schlugen, setzte sich Felix wieder an seine Arbeit und ging Codezeile für Codezeile durch, bis sein Wecker pünktlich um sieben Uhr am Morgen klingelte. Mit einem Gähnen ging er zur Kaffeemaschine in seinem Zimmer und setzte sich mehrere Tassen auf, dann speicherte er den Fortschritt und versteckte den Datenträger. Erst jetzt duschte er sich und zog sich frische Klamotten an, bevor er den fertigen Kaffee in wenigen Schlücken austrank und seine Wohnungen auf der Colonial One verließ und abschloss-
Er ging zu einer Besprechung mit Baltar und den Besatzern, weil man seine Anwesenheit voraussetzte und mit diesen Besprechungen prüfen wollte, auf wessen Seite er wirklich stand. Das erkannte man an seiner Reaktion bei den Angriffen auf den Widerstand und daran hatte er sich längst gewöhnt. Er setzte immer dasselbe Gesicht auf, zuerst der Schock über die getöteten Menschen und dann die aufkommende Erleichterung und Beruhigung, dass es nicht man selbst war, sondern nur ein paar Widerständler. Als er den Raum betrat, setzte sich Baltar gerade an seinen Schreibtisch und die cylonischen Modelle, zwei Einser, zwei Fünfer, eine Drei und die Sechs, mit der Baltar eine Affäre unterhielt, stellten sich vor diesem auf. Die Drei kam auf Gaeta zu, begrüßte ihn mit einem arroganten und siegesgewissen Grinsen und gab ihm einen Bericht von dem Schlag gegen den Widerstand in der Nacht.
Dieser las sich den Bericht schnell durch und seine Augen weiteten sich automatisch, während er die Zeilen überflog. Ein wichtiges Munitionslager des Widerstands mitsamt seiner Bewacher war von einem einzigen Cylon, der Killerin Cassandra. vernichtet worden. Genauso automatisch und gespielt kam dann die Erleichterung, dass es sich bei den Toten doch nur um die Widerständler handelte, für die auch er ein Ziel war. Die Drei verfolgte die Reaktion des ehemaligen Lieutenants und war zufrieden, denn Gaeta nahm das Geschehen wie so oft einfach hin und akzeptierte die Lage und mit ihr die cylonische Führung.
Währenddessen sprachen die anderen Modelle mit Baltar über dessen Forderung, den Zivilisten mehr Rechte zuzugestehen. Aber Baltar verstummte schnell, als die Cylonen Dragon alias Cassandra ins Spiel brachten und Baltar ein Treffen androhten, wenn er weitere Kritik am Vorgehen der Besatzer üben würde. Damit endete auch das Gespräch und die Cylonen verließen den Raum mit dem erneut demoralisierten Präsidenten, während die Drei anderes im Sinn hatte und Gaeta in dessen Raum befahl, weil es etwas zu besprechen gab. Er befolgte die gewohnte Order und führte die Cylonin zu seinem Raum, den diese vor ihm betrat, nachdem Gaeta aufgeschlossen hatte.
Alle paar Tage kam es zu so einem Treffen, bei dem Gaeta die Listen mit den für die Kolonisten zur Verfügung stehenden Materialen, Lebensmitteln und Ressourcen von den Cylonen bekam, um einen Plan für die Verteilung zu erstellen. Es ging immer nur um einen Teil der Ressourcen, aber es war dennoch genug Arbeit, zumal die Cylonen immer auch Sonderwünsche hatten, so sollten einige Individuen mehr und andere weniger erhalten. Die, die mehr erhielten, waren entweder Mitglieder des NCP oder sie erhielten wesentlich mehr und sollten somit als Kollaborateure gebrandmarkt werden, damit der Widerstand sich ihrer annahm. Gleichzeitig erhielten in Ungnade gefallene Mitglieder der NCP oder vermeintliche Widerstandskämpfer weniger Ressourcen, was ihre Kampfmoral schwächen sollte.
„Mister Gaeta, Sie kennen die Prozedur“, begann die Drei und drückte ihm die Papiere in die Hand „Hier haben Sie die Listen mit dem zur Verfügung stehenden Material und auf dem untersten Blatt die Liste der Personen mit Sonderbehandlung und die Art derselben. Die Liste brauchen wir in spätestens vier Tagen, falls sie nicht da sind, müssen wir die bekannten Konsequenzen ziehen.“
„Keine Sorge, Ma’am, die Listen werden rechtzeitig vorliegen – die übliche Dienststelle?“
„Richtig und gut so“, antwortete die Cylonin und verließ den Raum wieder – Gaeta verschloss die Tür hinter ihr und setzte sich wieder an den Rechner, um die Listen zu erstellen und zu hoffen, dass das die einzige Arbeit des Tages bleiben würde. Er nahm es hin, wie ein Haustier der Cylonen behandelt zu werden, akzeptierte jede Demütigung und ließ sich von den Cylonen jeden Tag als Verräter und Feigling brandmarken. Denn es war das Bessere, das Richtige, das, was er tun konnte, sein Beitrag an der Befreiung der Kolonien - wenn sein Stolz darunter leiden sollte, dann war das ein zu zahlender Preis, so lange am Ende all dieser Demütigung die Befreiung aus dieser Gefangenschaft stand.
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Ban
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Mi Jan 21, 2009 7:20 am

Nach dem Training endete auch für Duncan und die erste Schicht der Tag, während die Nachtschicht unter Major Donovan ihren Dienst antrat. Doch die Arbeiten an den Schiffen gingen weiter und so konnte man in der Werft Tag und Nacht längst nicht mehr voneinander unterscheiden. Im Vakuum des Alls arbeitete auch die Chronos und zwar am eigenen Schiff, um zwecks höherer Kadenz die Verankerungen der Raketengeschütze nach einem Plan des Chiefs und des COs zu modifizieren. Aber auch im Schiffsinnern wurde noch gearbeitet, denn den kombinierten Ingenieurkorps war es gelungen, die cylonischen FTLs mit ihren kolonialen Pendants zu vereinen. Das Ergebnis – ein mit kolonialen Schiffen kompatibler FTL, der an die Fähigkeiten der cylonischen FTLs fast heranreichte – wurde sowohl auf den drei neuen Kampfsternen als auch auf der Chronos eingebaut. Auf der Avenger, der Phoenix und der Alderia war das keine Schwierigkeit, da beide Schiffe von dem Bündnis gebaut wurden. Die Chronos hingegen musste nachträglich modifiziert werden und wegen der letzten Schlachten und Einsätze des Kampfsterns war dieser Prozess immer noch nicht abgeschlossen. Zumal Ban nicht nur den neuen FTL haben wollte, sondern auch den eigenen, um nicht auf den Hybrid angewiesen zu sein. Dennoch sollte der neue Überlichtantrieb in der Nacht fertig gestellt werden können, denn die Teams der Nachtschicht nahmen nur noch die Modifikationen in den Systemen vor und überprüften die Installation ein letzte Mal.
Nach acht Stunden Schicht war das erledigt und der Antrieb einsatzbereit, auch die Teams an den Raketenbatterien hatten ihre Aufgabe abschließen können und die Chronos war somit wieder vollständig einsatzbereit. Doch wurde diese Einsatzbereitschaft noch nicht benötigt – auf dem Dradis waren nur die Viper und Raider der CAPs sowie die sieben Basisschiffe der Rebellen mit ihrer modifizierten Kennung zu sehen. Dazu kam natürlich noch die Werft des Bündnisses mit den drei in Bau befindlichen Kampfsternen und dem angedockten Wiederauferstehungsschiff. Wie jeden Tag in den letzten Wochen patrouillierten die Basisschiffe mit ihren Raidern und die Chronos mit ihren Vipern um die Werft, während weitere Raider und Raptoren die nähere Umgebung überprüften und sicherten.

Zu diesen Erkundungseinheiten gehörte auch ein Schiff groß wie eine Viper und schwarz wie das All, das es umgab, ausgerüstet mit einem cylonischen Sprungantrieb und –Computer. Es führte keine Bewaffnung und war kaum gepanzert, stattdessen verfügte es über eine spezielle Legierung, die einst auf einer angeblichen Fehlentwicklung benutzt wurde. Ban hatte an dieser Entwicklung mitgearbeitet, hatte den ersten Testflug mit ihr absolviert und kannte die Pläne und den Missionsbericht nahezu auswendig. Der Testflug war nur gescheitert, weil die Militärführung falsche Informationen weitergegeben hatten, deren Beachtung die Funktionalität des Systems verhindert hat. Deswegen sollte das Entwicklerteam die Missionseinführung auch nie in die Hände bekommen, aber über den Beobachter an Bord des Mutterschiffs des Testschiffs erfuhr man davon und wurde zum Schweigen gezwungen. Damals hatten sie geschwiegen und kannten nicht einmal den Grund, heute war sich zumindest Ban sicher, warum die Mission so stattgefunden hatte und warum sie das auch sollte. Das Militär der Kolonien wollte einen Krieg gegen die Cylonen und durch dieses Schiff und seinen Testflug jenseits der Red Line einen solchen provozieren.
Den Krieg hatten sie zwei Jahre später bekommen und verloren, während sie ihn zum Zeitpunkt des Tests vermutlich sogar gewonnen hatten. Die Kolonialflotte war – wie man von den Rebellen erfahren hatte – der cylonischen in allen Belangen überlegen und nur der Virus in Baltars CNP hatte den cylonischen Sieg ermöglicht. Doch dieses war zwei Jahre vor dem Angriff noch in der Testphase, so dass man damals hätte gewinnen können, aber die Cylonen ließen sich nicht provozieren – sie hatten einen Plan. Aber das Testschiff von damals setzte die Chronos seit einigen Wochen wieder ein, denn die Werft hatte die nötigen Anlagen und der Planet die nötigen Ressourcen, um die Legierung herzustellen. Vier Schiffe hatte man mit dieser Legierung ausgestattet und auf der Chronos stationiert - drei der Schiffe, die bei jenem Test Stealthstars hießen, und einen Stealthraptor. Das war im Grunde ein normaler Raptor mit schwächerer Panzerung, keiner Bewaffnung außer Schwalben und MH 99 Markern und spezieller so genannter Stealthlegierung.
Einer dieser Stealthstars startete in diesem Augenblick aus einer Startröhre des Backbordpylons und zog mit stetiger Beschleunigung an der Pylone und später dem Heck des Kampfsterns vorbei. Die CAP unter Captain Joachim Steuben, die ebenfalls gerade gestartet war, verabschiedete den Tarnjäger über die Kommunikation. Währenddessen erloschen die Triebwerke des Stealthstars und er trieb mit der vorher erreichten Geschwindigkeit von der Werft und ihren Wächtern weg. Kurz darauf leuchtete er mitsamt seiner Umgebung für einen Moment auf und verschwand dann, um weit entfernt wieder aufzutauchen. Weitere Sprünge schlossen sich an, bis er das Zielgebiet erreichte – einen Asteroidengürtel unweit der Ragnar Anlegestelle. Das Licht in der Pilotenkanzel schaltete sich ab und der Stealthstar trieb durch den Gürtel, kleine Impulse aus den Steuerdüsen ließen ihn den Asteroiden und Trümmerteilen ausweichen.
Erst vor drei Wochen hatten hier drei Basisschiffe der Rebellen einen Konvoi der Cylonen gestellt und angegriffen. Der nahe Nebel Ragnars und die Asteroiden störten die Übertragungssysteme der Wiederauferstehungsschiffe an diesem Ort und machten ihn zu einem idealen Ort für Angriffe der Menschen und Rebellen. Entweder wurden die Konvois von Wiederauferstehungsschiffen begleitet , wobei die Cylonen nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl dieser Schiff zur Verfügung hatten, oder ihre Besatzungen mussten hier um ihr Leben fürchten, weil sie nicht wiedergeboren werden konnten. Dennoch hatten die Cylonen keine Wahl, weil sie einen Außenposten in dem Gürtel betrieben, der den Raidern einen Hafen bot, die die Anlegestelle Ragnar bewachten. Doch Ragnar war erklärtes Ziel der Menschen, denn sie wussten, dass die Cylonen sich nicht lange in diesem Nebel aufhalten und in ihm nicht wieder geboren werden konnten. Auch wussten sie, dass die Cylonen Ragnar nach der Flucht der Galactica zerstört hatten, seitdem wachten sie von dem Außenposten aus über den tödlichen Nebel. Aber sie betraten ihn nicht, weil sie es nicht konnten, schließlich barg der Nebel den endgültigen Tod, selbst ohne Menschen. Für diese galt das nicht, vielmehr war das Innere des Nebels die ideale Position für einen Außenposten, der die Cylonen letztlich auf ihrer Suche nach Feindkräften stören würde. Außerdem waren die Konvois, die den nahen Asteroidengürtel regelmäßig durchflogen, eine exzellente Beute für die Menschen und ihre Verbündeten. Daher flogen regelmäßig Stealthstars den Gürtel an und suchten hier nach angreifbaren Konvois, so auch dieses Mal.
Luna gab nur selten einen Steuerimpuls und hielt das Schiff meistens ruhig, während es zwischen den Asteroiden hindurch glitt. Sie hielt nach Feinden Ausschau, denn zur Sicherheit war auch das Dradis abgeschaltet, aber auch die Innenbeleuchtung ihrer Kanzel. Sah man von dem bläulichen Nebel in der Ferne ab, war die Sicht hier sehr gut und sie konnte noch die Umrisse weit entfernter Asteroiden ausmachen. Einen erkannte sie noch vom letzten Flug, den Standort der cylonischen Basis, welchen sie weiträumig umflog. Sie begab sich stattdessen in die Nähe der regulären Route der Transporter und hielt die Augen offen, nach feindlichen Raidern oder einem Konvoi. Wobei ihr Raider lieber wären, da sie ihr Schiff zum einen übersehen würden und zum anderen Transportkonvois vorangingen. Der Stealthstar glitt unweit der von den Asteroiden geräumten Route mit gezielten, kurzen Schüben durch die Asteroiden und sein Pilot hatte stets ein Auge auf die Route.
Erst, als sie den Ausgang aus dem Asteroidenfeld erreichte, entdeckte Luna eine Bewegung auf dem Handelsweg. Sie sah genauer hin und verlangsamte mit einem gezielten und unauffälligen Bremsmanöver ihre Geschwindigkeit. Das Entdeckte stellte sich als Raider heraus und suchte augenscheinlich die Gegend ab, aus Richtung der Basis näherte sich kurz darauf ein weiterer Raider und schloss sich der Suche an. Damit hatten sich die erhaltenen Informationen bewahrheitet – Luna manövrierte sich hinter einen größeren Asteroiden und lud den Sprungantrieb. Die Raider bemerkten von alledem nichts und gaben ihrer Heimatbasis Bescheid, dass der Weg frei war. In gebührendem Abstand vom Asteroidengürtel und noch größerem Abstand zum Nebel von Ragnar erschienen mit dem üblichen Sprungblitz ein Basisschiff, ein Wiederauferstehungsschiff und neun Frachter der Cylonenflotte.
Derweil erreichte Luna mit dem Stealthstar die Werft und setzte zur Landung auf dem mächtigen Kampfstern über dieser an. Mit der Landeerlaubnis brachte sie ihren Jäger bereits in der Pylone zum Stillstand und öffnete das Cockpit, um den Jäger dem Bodenpersonal zu übergeben, während sie ins CIC ging. Dort sprach Ban mit Faggan die Pläne für die Wiederauferstehungsbecken der Phoenix und der Alderia durch. Gleichzeitig erledigte Kira mit Donovan den Papierkram, der die Gefechtsbereitschaft des Kampfsterns und den Fortschritt der Arbeiten an den drei Columbias dokumentierte.
Der weibliche CAG wurde auf dem Weg zum Lagetisch jedoch von Steuben aufgehalten, der die Viper einsatzbereit gemacht hatte, nachdem man neue, wenn auch unvollständige, Informationen über einen Transport sensibler Technologie und großer Mengen Raketen erhalten hatte. Laut den Informationen war der Asteroidenkorridor bei Ragnar eine der möglichen Routen und damit würde der Konvoi zum Angriffsziel werden. Denn die Rebellen konnten Raketen für ihre Geschütze immer gebrauchen, obwohl die Werftversorgung auf dem Mond inzwischen relativ problemlos die nötigen Kapazitäten zur Versorgung der Basisschiffe, Raider, Viper und Kampfsterne aufbringen konnte. Aber es waren vor allem die High-Tech-Komponenten, die die Menschen interessierten. Hier war die Eigenproduktion nur gering und spezialisiert, so dass man zur Gewährleistung der Produktion entweder weitere Fabriken brauchte, die bereits in Bau waren, oder erbeutete Ressourcen.
„CAG, Sie waren doch bei Ragnar zur Überprüfung cylonischer Aktivität – gab es welche? Beispielsweise Vorbereitungen auf einen Flug von Transportern durch den Korridor?“
„Ja, am Ende des Korridors flogen zwei Raider, die anscheinend den Korridor überprüften – wie immer, wenn Konvois ihn durchfliegen.“
„Dann haben wir die Bestätigung. Zur Erklärung: Wir haben von den Rebellen Informationen über einen Frachttransfer zu einer cylonischen Basis gefunden, bei dem auch für uns relevante Komponenten transportiert werden. Eine der möglichen Routen war die durch den Korridor bei Ragnar, durch Ihre Beobachtung ist das wesentlich wahrscheinlicher.“
„Wir werden den Konvoi also angreifen?“
„So ist das Plan, aber der Admiral wird sicherlich Vorkehrungen treffen wollen.“
„Verstehe, ich werde das mit ihm klären – machen Sie in der Zeit die Viper und Raptor kampfbereit.“
„Aye, Ma’am.“
Der Captain verließ das CIC und ließ Luna zuerst alleine, bis sich diese zum Lagetisch begab. Dort verabschiedete Duncan seinen Chief und gab ihm die Pläne für die Wiederauferstehungsbecken auf den beiden Kampfsternen zur Umsetzung mit. In der vorangehenden Besprechung hatte man die Feinheiten gemeinsam erarbeitet und den Plan vervollständigt, daher galt es nun, ihn umzusetzen und die Becken in die Kampfsterne zu integrieren, damit die Verletzbarkeit der Rebellenflotte durch Zerstörung der Wiederauferstehungsschiffe umgangen werden konnte.
„Ban, es heißt, wir planen einen Angriff auf einen cylonischen Konvoi?“
„Wenn wir seine Route herausbekommen, ist das der Plan, ja. Warum – gab es im Korridor entsprechende Vorbereitungen?“
„Ich denke schon, zumindest flogen zwei Raider einen Teil der Route ab.“
„Das reicht mir, um das weiter zu verfolgen – Aubrey soll ihre Raptor in den Einsatz schicken. Auf halbem Weg von der einen Seite des Gürtels zum anderen ist ein guter Punkt für einen Angriff. Dort ist die Passage besonders eng und der Basisstern wird die Formation sicherlich anführen, allerdings ist das für uns nicht sicher genug, Wir werden das Gebiet mit Kommunikations- und Sprungstörbojen sichern, so dass sie weder entkommen, Hilfe rufen noch wieder geboren werden können. Denn die Bojen blockieren auch die Übertragung der Datensätze aus dem Hirn eines cylonischen Modells, so dass sie bestenfalls fehlerhaft übertragen werden können. Sobald die Raptoren die Bojen möglichst gut versteckt abgesetzt haben, schalten sie ihre Systeme ab, um nicht aufzufallen. Dabei müssen sie sich natürlich in eine Position begeben, in der sie auch mit schwachem Dradis volle Sicht auf ihr Umfeld haben. Das heißt, dass sie sich mit dem Rücken und möglichst beiden Flanken in Asteroiden vergraben müssen.
Dann springen wir mit der Chronos ins Kampfgebiet, attackieren die Schutzschiffe und wehren die ersten Raidergeschwader mit dem Flakfeuer ab. Als nächsten Schritt starten wir die Viper und vernichten damit die verbliebenen Raider, dann rufen wir die Raptor per FTL zurück und starten Sie mit Marines, um die Frachter einzunehmen. Dabei gibt es nur ein Problem: wir werden gegen Centurios kämpfen müssen und die sind starke Gegner, also würde es nicht von Schaden sein, wenn wir ebenfalls ein paar von ihnen hätten-“
„Die Befehle für Raptor und Viper sind im Kopf vermerkt und werden gleich weitergegeben. Davon abgesehen müsstest du doch sowieso Liyan über dein Vorhaben informieren, oder etwa nicht?“
„Natürlich, aber das Warten auf ihre Soldaten kostet Zeit, also starten die Raptoren bereits jetzt und ohne Absprache. Aber die dürfen sich nicht erwischen lassen – na ja, das sollte auch kaum ein Problem darstellen, schließlich können die Cylonen in den Asteroiden nicht besser navigieren als wir, zumal die Eskorte sicherlich bei den Frachtern bleiben wird.
Wo wir gerade dabei sind – ich brauche die Stärke der feindlichen Verteidiger. Du musst noch mal mit dem Stealthstar raus und beschaffst die Informationen, einverstanden?“
„Welche Einwände sollte ich schon haben? Ich gebe Aubrey Bescheid und starte dann mit dem Stealthstar.“
„Gute Jagd.“
„Die werden wir haben!“
Die beiden salutierten noch voreinander, dann ging sie zurück zum Hangar, während Ban mit Kira und Mike schnell den Plan absprach und dann eine Verbindung zur Alderia verlangte.
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Viper047
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Do Jan 22, 2009 6:22 am

Es war noch früh am Morgen in Neu Caprica als Tyrol vor das Zelt und seinen Kaffee dort trank. Wie jeden Morgen hatte er seinen roten Lieblingsbecher in der Hand, woraus er am liebsten den Aufwachtrunk trank.
Galen beobachtete dabei, wie jeden Morgen, die Leute. Manche von ihnen gingen zur Arbeit, andere suchten Angehörige oder Freunde, die von der NCP verschleppt wurde, und wiederum andere versuchten den heutigen Tag einfach nur zu überleben.
Für Galen ein trauriges Bild. Denn er sah niemanden Lachen. Keine Kinder die Morgens wild kreischten auf ihrem Weg zur Schule, keine sich laut unterhaltenden Teenager, die sich über den neuesten Modetrend oder Jungs unterhielten. Auch keine Männer die sich über ihre Frauen beschwerten oder über das letzte Pyramidspiel philosophierten. Er war alles so trist, nahezu gespenstisch wie die Menschen als nur noch Schatten ihrer Selbst fristeten. Alles war einfach nur anders geworden seitdem die Cylonen auftauchten und verschlimmerten das was Gaius Baltar begonnen hatte.

Galen wollte es sich nicht unbedingt eingestehen, aber er wünschte sich nicht die Galactica verlassen zu haben. Wie sehr würde er sich einen Platz auf dem alten Kampfstern herbeisehnen und seine Familie dort in Sicherheit wissen.
Und er konnte sich vorstellen das er mit diesem Gedanken nicht alleine gewesen war.
Der ehemalige Chief der Galactica nahm einen Schluck seines heißen Getränks und blickte zur Seite. Die Sonne schien ihm ins Gesicht. Aber er konnte eine Gestalt erkennen die sich direkt auf seinen Zelt zubewegte. Die Gestalt sah sich um, wollte sicher sein das niemand ihm folgte. Schließlich trat die Gestalt aus dem Licht. Es war der ehemalige XO der Galactica, Colonel Tigh. Er sah Schrecklich aus, aber das würde er dem Colonel nicht so ins Gesicht sagen und behielt diesen Gedanken für sich. Auf der anderen Seite, wahrscheinlich wusste das der Colonel selbst.
Automatisch öffnete Galen die Zeltplane, welches die Tür darstellte, und gewährte dem Colonel Einlass.
Er folgte dem Colonel hinein nachdem er sicher was das niemand neugierig zu seiner Behausung blickte.

Cally schenkte dem Colonel einen heißen Kaffee ein und reichte, ohne nachzufragen ob er einen wollte, die Tasse an ihn weiter.
Galen wusste warum der Colonel hier war und der Chief konnte ihm keine guten Nachrichten überbringen.

"Cally, ich glaube wir brauchen noch Kartoffeln und etwas Brot. Wärst du so lieb. Und nimm Niki mit!"

Der Chief wollte nicht das seine Frau anwesend war wenn er über den Widerstand sprach. Und Cally wollte nicht das ihr Mann sein Leben für den Widerstand riskierte. So tat sie was er wollte und schnappte sich Niki aus dem Kinderbettchen. Sie zog sich eine Jacke an und machte Nicolas fertig für das kalte Wetter. Derweil bot Galen dem XO einen Platz an. Nach wenigen Minuten verließ Cally das Zelt und ließ die Männer alleine.

"Erinnern sie sich noch an Ramirez, Sir? Die NCP hat gestern seinen Sohn geholt, nachdem sie letzte Woche die Frau geholt hatten. Wir schätzen ca. 37 alleine letzte Nacht. Männer, Frauen - Kinder!

Ein Waffenlager wurde gesprengt, außerhalb der Stadt. Dickons und Fergusons Sohn sind tot. Er war gerade erst 16 geworden. Sah aber älter aus. War ein guter Junge - guter Pyramidspieler. Hat mit uns abends gespielt.
Naja, ich glaub insgesamt 10 bis 12 sind letzte Nacht umgekommen.

Es war Dragon, Sir. Dieser Bastard hat sich an ihnen ausgelassen. Was die Cylonen da auch immer gezüchtet haben, dieses Ding macht unsere besten Leute kalt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis er uns alle findet.

So eine Scheiße - SIR!!"

Galen fluchte und seine Jacke in die Ecke. Der Verlust der Männer, die Verschleppung ducrch die NPC, die Angst das Cally etwas passieren konnte - all das fraß den Chief innerlich auf. Und der Kampf hatte noch nicht einmal seinen Höhepunkt erreicht.
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Boomer
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Fr Jan 23, 2009 11:47 am

Rebellenwerft

Das leise Summen des Weckers war ausreichend genug um die cylonische Ingenieurin Talea aus dem Schlaf zu bekommen. Sie öffnete die Augen und blickte zur Decke ihres Quartiers. Das Modell Nummer 8 gehörte zu den ersten Glücklichen auf dem Cystar Alderia. Sie bekam ein eigenes Quartier zugwiesen. Ein Reich für sich alleine, wo sich schalten und walten konnte wie sie wollte. Es war noch spährlich eingerichtet. Das hatte Talea seit 2 Wochen vor Augen wenn sie sich aus ihrem Bett erhob. So auch heute. Sie richtete sich auf, steckte und reckte sich. Sie war noch müde und kam nur sehr langsam zu sich. Die letzte Nacht war länger geworden als sie eigentlich wollte.

So stand sie auf und legte ihre braune Militärdecke zur Seite. Ihr Quartier war nicht sonderlich groß. Es war Platz genug für einen Tisch mit 2 Stühlen in der Mitte des Raumes. Zur Seite hatte sie eine kleine Couch, die sie in der Werft gefunde hatte. Es war eine alte Zweisitzercouch aus dunkelbraunen Leder. Darüber hatte sie eine der üblichen Militärdecken gelegt, die sie auch als Zudecke nutzt.
Dann stand ihr eine kleine Küchenzeile zur Verfügung mit einer kleinen Herdplatte und kleinen Waschbecken für Abwasch und Körperpflege zugleich. Das kleine dunklegraue Hängeschränkchen über dem Waschbecken musste sie aufteilen. Sie nahm die linke Seite für Geschirr und Küchenkleinkram. Die rechte Seite hatte an der Front einen Spiegel, der für die Körperpflege herhalten musste.

Auf dem Küchentisch stand eine Kaffeemaschine. Es war das Geschenk eines Menschen. Für Talea das erste Mal das ihr ein Mensch etwas schenkte. Die Maschine war mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet. Wenige Minuten vor dem Summen des Weckers schaltete sich die Maschine ein und erhitzte das Wasser im Behälter. Das Wasser begann durch den Filter zu laufen und der braune Trank des Lebens tropfte in die durchsichtige Kaffeekanne. Das Röcheln der Maschine war am lautesten wenn Talea aufstand.

Die Cylonin ging zu ihrem Waschbecken und blickte noch verschlafen in den Spiegel. Sie zupfte ihr Unterhemd zurecht und zog ihren Slip hoch. Schon aus Reflex griff sie nach der Zahnbürste und Zahnpaste oberhalb des Waschbeckens und ließ das Wasser laufen. Sie putzte noch im halben Dämmerschlaf ihre Zähne. Danach warf sie sich eiskaltes Wasser ins Gesicht und es tat seinen Zweck.
Gähnend drehte sich sich nach der morgendlichen Pflege zum Tisch und bewaffnete sich mit 2 Tassen. Sie bereitete eine Tasse Kaffee mit Milch und 3 Stück Zucker vor und 1 Tasse Schwarz mit ebenfalls 3 Stück Zucker.
Anschließend nahm sie die Tassen und ging zum Bett zurück.
Unter ihrer Bettdecke sah noch ein Bein hervor - männlicher Natur. Sie setzte sich an die Bettkante, stellte die Tassen auf den Boden und legte sich zurück. Die Cylonin zog die Decke herunter und es blickte sie schon jemand an als die Decke unten war. Talea lächelte zurück und gab demjenigen einen leidenschaftlichen Kuss um den Morgen zu beginnen. Anschließend legte sie ihren Kopf auf seine starke Brust und genoss noch die wenigen Minuten, die ihnen noch blieben.

"Liyan war bei mir, kurz bevor du auf die Alderia gekommen bist. Sie sagte indirekt das ich mich von dir trennen soll. Das Wort hieß 'professionell'.

Talea erhob ihren Kopf und sah ihrem Geliebten in die Augen, da sie bereits eine Entscheidung für sich gefällt hatte, aber nicht für ihn mitentscheiden wollte und konnte. Sie sah ihm in die Augen und die folgenden Worte fielen ihr sichtlich schwer.

"Hörzu, ich denke das Duncan nicht auf den Kopf gefallen ist. Es ist ja nicht so das wir über eine Zukunft mit Haus, weißen Gartenzaun und...und..du weißt....die kleinen Dinger......

Ich würde es verstehen. Schließlich bist du der Chief der Chronos, ein Mensch - und ich nur ein Cylon. Ich will nicht das du wegen mir Probleme bekommst.

Denn ich muss dir gestehen das ich kurz davor bin mich...oh Gott..... Sagen wir, es würde mir in kurzer Zeit wirklich sehr schwer fallen loszulassen, in guten wie in schlechen Zeiten..."

Talea fielen die Worte wirklich nicht leicht und sie versuchte nicht zu weinen, keine Schwäche zu zeigen. Sie wollte es für den Fall nicht zu schwer werden lassen wollen. Doch sie redete nur um den heißen Brei herum und sagte ihm nicht das es bei bereits zu spät war, es um sie geschehen war. Doch sie versuchte so gut wie möglich es ihm nicht anmerken zu lassen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Fr Jan 23, 2009 10:40 pm

In Saul stieg die Wut auf. Verdammte, dreckige Toastermistkerle! In seinem Zorn fiel es ihm schwer, seine Stimme soweit zu regeln, dass er nicht schrie.
"Wissen Sie was, Chief? Es reicht! Endgültig! Wir werden denen zeigen, womit sie es zu tun bekommen!"
Tigh blickte sich nochmals um, wollte nicht belauscht werden.
"Wir untertunneln ihren Betonkasten und sprengen das Gefängnis!"
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 1:31 am

Neu Caprica

Auf dem Weg zur Colonial One konnte Cassandra die Verzweiflung und Angst mancher Menschen erkennen. Es blieb kein Geheimnis was letzte Nacht geschah und dazu kam noch NCP.
Vorallem Frauen gingen scheinbar ziellos umher. Sie fragten fast jeden, den sie antrafen, ob derjenige ihren Mann oder Sohn gesehen hatte. Ihnen stand der Schmerz und die Hoffnungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Denn nicht jeder, der von der NCP verschleppt wurde, kehrte auch wieder zurück. Nicht jeder hatte das Glück eines Saul Tigh.
So ging Cassandra weiterhin durch die noch teilweise gefrorenen Gassen der Kolonie. Mit den Blicken des Hasses, dem ihr die Menschen entgegenwarfen. Sie sah nicht hin, konnte aber an fast jedem Zelt mindestens einen Menschen erkennen der sie ansah. Vielleicht fragte er sich ob sie ihm helfen konnte jemanden zurückzubekommen, vielleicht wollte man sie einfach nur töten - für Dragon unerheblich.

Ihr waren die Menschen egal. Sie waren nur Vieh für sie, welches sie eines Tages zur Schlachtbank brachte.
Und niemand von den Menschen hatte auch nur eine Ahnung wer sie war. Sie ging wie eine scheue Nummer 8 durch die Straßen ohne zu erkennen zu geben das sie eine perfekte Killerin war, die fast jede Nacht Jagd auf sie machte. Sie sah so harmlos aus in ihrem unschuldigen langen grauen Mantel, der nahezu bis zum Boden reichte. Ihre Haare trug sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der ein wenige verspielt wirkend zwischen ihren Schultern hin und her baumelte.
Diese Fassade verbarg nur ihr dunkles Inneres.

Dragon erreichte die Colonial One. Einige Cylonen kamen heraus. Sie wirkten errleichtert. Scheinbar über ihren erfolgreichen Einsatz der letzten Nacht. Sie nutzen ihren Erfolg um sich an der Angst der Menschen zu bereichern. Für Dragon ein reines Unding. Denn nur sie alleine wollte sich an den Früchten des Erfolges bereichern. Nur für sie alleine sollte der Ruhm sein. Cassandra wollte nicht mit ihren Brüdern und Schwestern teilen, alles nur für sie.
Das dieses Verhalten für einen Cylonen nicht normal war, war Cassandra auch klar. Manchmal gestand sie sich ein, aber eher im scherzhaften Sinne, das etwas bei ihrer Programmierung schief gelaufen sein musste. Denn die Cylonen schufen nicht nur eine Killerin, sie erschufen einen Dämon des Todes, dem es egal war wen er tötete - solange er jemanden töten konnte. So war es nicht verwunderlich das auch mittlerweile 34 Cylonen dran glauben mussten.
Cavil hingegen sah darüber hinweg. Für ihn war das Ergebnis von Bedeutung.

Das Modell Nummer 8 bestieg die Colonial One nachdem sie an den anderen Cylonen vorbei gegangen war. Sie wussten natürlich wer sie war, die Verkleidung nutzte bei ihnen nichts. Sie sahen sie mit Furcht und Verachtung gleichermaßen an. Manch einer von ihnen nannte sie schlichtweg nur eine Psyschopathin.

In der Colonial One ging sie durch den Besprechungsraum und anschließend in den hinteren Bereich. Dabei kam sie an einer verschlossenen Tür vorbei. Sie hörte aber wie jemand darin tippte. Es musste der Assistent von Präsident Baltar sein - Felix Gaeta. In ihrem Kopf schmiedete sie weitere Pläne und glaubte das Felix eine tragende Rolle spielen könnte. Sie behielt es im Hinterkopf und ging weiter zum Büro des Präsidenten. Sie ging einfach hinein. Tat verschüchtert, also ob es ihr peinlich gewesen wäre einfach reinzuplatzen.
Denn sie traf Baltar an - und Caprica Six.

"Entschuldigen sie die Störung. Ich wollte nur wegen dem Vorfall von gestern Abend kommen."

Schüchtern lächelte sie zu Baltar. Und es sollte seine Wirkung zeigen. Nur Caprica schluckte nervös. Sie wusste wer vor ihr stand. Und Cassandra sah ihr die Nervosität an. Vielleicht glaubte sie das Dragon wegen Baltar hier war. Vielleicht glaubte sie das Cassandra Baltar noch gefügiger machen sollte.
Sie war anders wie Baltar nicht erfreut über die Gegenwart der schüchternen Nummer 8. Und so ging Cassandra zu Caprica um eine der Regeln zu erinnern, an der sich jeder Cylon halten musste. Sie stellte sich zu Caprica und flüsterte ihr zu.

"Lächle Six! Dein Spielzeug interessiert mich nicht. Und wenn, könntest du eh nichts dagegen unternehmen!"


Zuletzt von Boomer am Sa Jan 24, 2009 2:43 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 2:41 am

Rebellenwerft

Die Arbeiten an der Alderia gingen unverminert weiter. Das Tagteam löste die müde Nachtschicht heraus und setzte die Arbeit fort. Insgesamt machte die Alderia gute Fortschritte. Und Liyan freute sich über jeden noch so kleinen Erfolg. Denn je näher die Alderia ihrem Jungfernflug stand, umso näher fühlte sie sich ihrem Geliebten, den sie auf Caprica verlor.
Die Alderia war sein Traum und sie wollte ihm diesen erfüllen. So war sie ihm am nächsten. Und Liyan würde alles dafür tun um diesen Cystar fertigzustellen.

Im CIC des Hybridenschiffes wartete bereits Gina auf Liyan. Sie hatte auf dem unbeleuchteten Lagetisch eine Menge an Papier verteilt und war froh diese Last von ihren Schultern zu haben. Liyan kam auch wenig später. Wie ein stolzer Kommandeur, mit erhobenen Haupt und eisernen Willen, stolzierte sie durch ihr CIC und begutachtete die Arbeiten. Gina wollte keine weitere Zeit verlieren und winkte sie an den Lagetisch.

"Morgen. Das sind eine Menge Papiere, die deine Unterschrift benötigen oder dir einfach nur sagen das den Mädels Toilettenpapier auf den Damenklos fehlt."

Gina hatte ein leichtes Schmunzeln im Gesicht als sie Liyan einen Stift überreichte. Die kommandierende 8 schnaufte nur kurz und begann ihren "Job". Derweil meldete sich eine andere 8 von der Kommunikationskonsole - die Chronos. Gina übernahm und nahm den Hörer vom Lagetisch.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 4:04 am

Der Chief der Chronos ließ Talea ausreden und hörte still zu, als sie über ihre Beziehung sprach, über die Probleme, die sie mit sich brachte und mit sich bringen konnte, über sie, ihn und ihre Gefühle. Die Antwort fiel ihm nicht so schwer wie ihr der Anfang. Nach dem Gespräch mit dem Admiral hatte er auf dem Flug und während der Schicht darüber nachgedacht, wie es weitergehen sollte. Zuerst wusste er es selbst nicht, doch irgendwann verstand er das, was auch Duncan und seine Führungscrew längst eingesehen hatten. Befehle konnten keine Liebe zerstören und bestrafen konnte er nur, was bekannt wurde. Wer sich nicht erwischen ließ, hatte mehr oder minder Narrenfreiheit – gut, Nachwuchs wäre eine Katastrophe und in dem Fall hätte Duncan nur noch eine Alternative, die dem betroffenen Paar nicht gefallen würde. Also war eine Beziehung im Geheimen zwar nicht erlaubt, wurde aber geduldet – man durfte es nur nicht übertreiben – keine Eskapaden in der Öffentlichkeit, kein gemeinsames Quartier und keinesfalls Nachwuchs.
Ihre Entscheidung stand und das sah er ihr an, doch so ging es ihm auch. Bereits in der Nacht hatte er sich endgültig entschieden, zwar hatte er nicht den Mut, das seinem Admiral ins Gesicht zu sagen, jedoch immerhin den Mut, diese Entescheidung zu treffen.
„Duncan hat mich gestern vor dem Flug hierhin angesprochen. Er wies mich auf das Militärgesetz hin und die möglichen Folgen einer Beziehung zwischen Cylon und Mensch. Aber er weiß auch, dass all diese Gesetze und Ermahnungen keine Beziehung beenden können. Wir sind keine Einzelfälle, gehören aber zu den wenigen bekannten Fällen, darum wurden wir angesprochen. Es ist klar, dass wir nicht auffallen dürfen – keine öffentliche Beziehung, keine Kinder. Dann können die Admiräle uns wenig! Duncan kann nur handeln, wenn es sich auf den Dienst auswirkt oder ausufert, also bekannt wird. Und Liyan kann ohnehin nichts machen, es ist doch bekannt, dass sie selbst einen menschlichen Freund hatte.
Aber wie auch immer es ist, was auch immer es für Folgen hat – die Entscheidung überlasse ich dir.“
Er hatte sich gegen die Befehle und für sein Leben, seine Liebe entschieden, doch für sie konnte er nicht entscheiden. Ihr gesamtes Auftreten sagte ihm zwar, dass sie empfand wie er, aber wie konnte er sicher sein? Wie könnte er es wagen, für sie zu entscheiden? Er sah zu ihr, sah ihr direkt in die Augen und wartete auf die Antwort, die über ihre Zukunft entscheiden sollte.

Kira verließ nach dem Gespräch mit Ban und Donovan das CIC der Chronos und begab sich noch mit leicht verschlafenem Blick in die Kantine. Dort nahm er sich einen Kaffee mit und ging weiter zu einem abgelegenen Bereich des Hangars – im anderen Hangar am selben Ort waren Stealthstar und Stealthraptor untergebracht. Hier aber stand eine andere Maschine. Es war das Fahrzeug, mit dem Liyan damals auf der Chronos gelandet war, um das Bündnis zwischen den Rebellen und den Menschen der Chronos zu besiegeln. Dabei handelte es sich um den ersten Versuch der Rebellen, die Technik der Kolonien mit ihrer eigenen zu verbinden. Sie hatten das Modell einer Viper genommen und die Flügel eines Raiders ergänzt, wobei sowohl Triebwerke als auch Geschützrohre und Raketenschächte des Raiders erhalten blieben.
Die Flügel des Raiders begannen am Triebswerksteil einer Viper und verliefen knapp über den Flügeln der Viper selbst. Die Geschützrohre der Viper blieben an ihren alten Positionen im äußeren Bereich der Seitenflügel und des Heckflügels, während die Geschütze des Raiders zwar an ihrer Position blieben, damit aber näher an das Cockpit der Viper rückten. Dieses wurde übernommen, weil es kein teilweise biologisches Schiff sein sollte, sondern ein rein technischer Jäger mit Pilot. Gleichzeitig kombinierte man die beiden Triebwerke des Raiders mit den nahe gelegenen unteren beiden Triebwerken der Viper zu zwei größeren Triebwerken aus zusammengefügten und sich überlappenden Kreisen. Das obere Triebwerk der Viper blieb bestehen. Damit hatte der Jäger sowohl einen FTL als auch enorm leistungsfähige Sublichtantriebe sowie fünf Geschützrohre – zwei mit den cylonischen 40mm Geschützen und drei mit den kolonialen Thraxon. Obwohl Faggan zusammen mit Duncan selbst die Thraxons nachher mit den moderneren Lightnings ausgetauscht hatte, die sie auf den MkVIII Vipern einsetzten.
Seit dem Erreichen der Werft war der Jäger nicht mehr eingesetzt worden, doch daran sollte sich nun etwas ändern. Als ehemaliger CAG der Chronos und aktueller XO war Kira qualifiziert, den Jäger auf Funktionalität zu untersuchen. Es war zwar fraglich, ob dafür jetzt der richtige Zeitpunkt war, aber erledigt war erledigt. Duncan selbst kümmerte sich um die Wartung des Jägers, weil es ihn ablenkte von seinen Aufgaben als Admiral, außerdem musste er so nicht mehr Personen als nötig von der Existenz des Jägers in Kenntnis setzen. Zu den ohnehin Informierten gehörten Faggan, Kira und Luna, doch Faggan war auf der Alderia, Luna im Aufklärungseinsatz und Ban bei der Planung, also blieb es an ihm hängen. Denn die Planung war größtenteils erledigt, so dass man ihn nicht mehr dafür brauchte und untätig wollte er nicht sein.
Der Hybrid war wie erwartet in einwandfreiem Zustand und konnte damit für den vorgesehenen Einsatz verwendet werden. Als erster Prototyp der Rebellen für einen neuen Schiffstyp wurde dieses Schiff noch mit einer cylonischen Kennung ausgestattet und konnte sich somit als cylonischer Jäger tarnen, solange man ihm nicht zu nahe kam. Dazu kam die Möglichkeit, die speziell für Raider entwickelten Nuklearwaffen, derer die Chronos mehrere lagerte, der Cylonen zu tragen. Das Schiff hatte in einer Schlacht oder einem Getümmel die Chance, sich nahe des Feindes in Position zu bringen und diesen aus der Nähe mit einer einzelnen Rakete zu vernichten.
Das war eine Einsatzmöglichkeit, aber sie hatten einen anderen Plan – neben den Stealthvipern und dem Stealthraptor war dieser Jäger das einzige Schiff der Menschen mit Zugang zu Feindwelten. Ansonsten mussten sie sich auf die Agenten der Rebellen verlassen, denn die Transponder der Raider waren den Cylonen längst bekannt. Der Hybrid sollte später eingesetzt werden, um auf Neu Caprica zu landen, wie auch die vier Stealthmaschinen und daher sollte er in naher Zukunft von einer Person kontrolliert werden, die nicht an der Wartung mitarbeitete. In einigen Tagen sollte er dann auch von Kira oder Luna mal wieder gestartet werden – ein Testflug mit ein paar Sprüngen und einer kurzen Gefechtssimulation.
Nachdem er sich dieser nutzlosen Aufgabe gewidmet hatte, ging er zurück ins CIC in der Hoffnung, dass es dort endlich Arbeit gab. Denn es behagte ihm überhaupt nicht, keine Aufgaben zu haben, so dass er sich stattdessen lieber endlich dieser Aufgabe angenommen hatte.

Nachdem Kira zwecks Ausführung einer eigentlich unnötigen Aufgabe das CIC verlassen hatte, antwortete die Alderia auf den Funkspruch der Chronos. Ban nahm entgegen und erkannte die Stimme aus dem Hörer als die des XOs der Alderia – Gina Inviere, als Agenten der Cylonen hatte sie die Pegasus infiltriert und dort großen Schaden angerichtet. In früheren Tagen hätte sie Ban dafür ohne Prozess erschießen lassen, aber heute bestand ein Bündnis und er hatte begriffen, dass die Cylonin in einem weiteren Punkt ganz sicher wie Menschen waren: sie konnten sich ändern. So nahm er den Anruf entgegen wie den eines jeden anderen Offiziers auch.
„Colonel Inviere, hier Admiral Duncan. Unsere Aufklärung bestätigt einen cylonischen Konvoi – bestehend aus einem Basisschiff und neun Frachtern - mit relevanten Ersatzteilen auf dem Weg durch den Asteroidenkorridor bei Ragnar. Meine Raptoren platzieren auf der Route momentan Kommunikations- und Sprungstörbojen, damit die Cylonen das nicht überleben und auch keine Verstärkung rufen können. Allerdings können wir nicht in kurzer Zeit ausreichend viele Truppen mit den wenigen Raptoren, die nicht im Asteroidenfeld sind, auf die Frachter bringen, um diese schnell und effektiv, also ohne große Verluste, zu entern. Daher plante ich, schwere Raider mit Centurios und – falls verfügbar – weiteren Truppen von der Chronos aus zu den Frachtern zu schicken, um den Entervorgang schnell und effizient zu Ende zu führen. Allerdings brauche ich dafür selbstverständlich Ihre Truppen, also Ihre Einwilligung und Genehmigung.“

Auf dem Hangardeck herrschte bereits Kampfbereitschaft: Viper vor den Startröhren, Raptoren auf den Aufzügen und die Piloten neben oder sogar in ihren Maschinen. Joachim hatte seine Aufgabe gut gemacht und als stellvertretender CAG den gesamten Wing der Chronos in Einsatzbereitschaft versetzt. Luna ging zuerst zu einem der Missile Raptor, der von Captain Elaine Aubrey, Kommandeur der Raptoren der Chronos und dritter in der Rangfolge der Jagd- und Unterstützungsmaschinen des Kampfsterns, geflogen wurde.
„Captain, Sie und Ihre Piloten haben einen neuen Auftrag. Sie sollen Kommunikations- und Sprungstörbojen im Asteroidenkorridor bei Ragnar auswerfen, um einen bestimmten Bereich des Korridors abzuschirmen – den engsten Punkt.“
„Und dann – zurück zur Chronos oder bei den Bojen bleiben?“
„Zwanzig Bojen reichen zur lückenlosen Sicherung aus, also haben wir mehr als genug Raptor für den Auftrag. Daher können die Raptor nach Absetzen der Bojen vor Ort bleiben und sich zwischen den Asteroiden mit heruntergefahrenen Systemen verstecken. Dabei kann das Dradis auf Minimalleistung betrieben werden, ohne die Tarnung zu gefährden, was wenigstens die Erkennung von Großkampfschiffen ermöglicht. Dann wisst Ihr, wann die Mission beendet ist - sobald nur noch die Chronos auf dem Dradis zu sehen ist, haben wir gewonnen und die Frachter geentert“
„Alles klar – aber wie sollen die Frachter geentert werden, wenn die meisten Raptoren nicht im Einsatzgebiet sind?“
„Die verbliebenen Raptoren sollten dafür ausreichen, zumal wir weitere Truppen und entsprechende Transporter von den Rebellen angefordert haben.“
„Verstehe, wann sollen wir los?“
„Sobald wie möglich – ich bin auch mit dabei, bleibe aber nicht, sondern werde nur schnell die feindlichen Verbände mit dem Stealthstar sichten.“
„Lassen Sie sich nur nicht erwischen – Ich weiß, das passiert sowieso nicht, ich weiß.“
„Eben. Gute Jagd!“
„Ihnen auch.“
Luna ging weiter zu einem abgelegenen Ort des Hangars, in dem die Stealthstars und der Stealthraptor untergebracht waren und wies die anwesende Deckcrew an, ihren Stealthstar wieder in eine der Startröhren zu schieben. Während diese dem Befehl nachkam, zog Luna ihren Helm wieder an und setzte sich, kaum dass die Maschine positioniert war, ins Cockpit. Ihr Daumen zeigte nach oben und auch in der Kanzel neben der Startröhre zeigte einer der Offiziere mit dem Daumen nach oben. Sie salutierte in Richtung der Kanzel und der LSO persönlich gab dem Tarnjäger Startfreigabe – das Katapult aktivierte sich und schoss den Jäger mit hoher Geschwindigkeit ins All. Wie ein Pfeil stieße sie mit dem Stealthstar aus der Startöhre am Backbordplyon des mächtigen Schiffes und ihr schwarz lackiertes Schiff war schon Millisekunden nach dem Start nicht mehr auszumachen. Sie hatte den Antrieb nur bis zum Verlassen des Rumpfs aktiviert gehabt und schaltete sofort danach ab. Einige Sekunden ließ sie sich durchs All gleiten, dann brachte der FTL sie Sprung für Sprung zurück zum Korridor bei Ragnar.
Für einen Augenschlag erhellte eine Sprungblase wie ein Blitz All und Asteroiden, dann glitt der Stealthstar unsichtbar für jedes Auge durch den Raum und bildete mit dem pechschwarzen All eine Einheit. Auch die dunklen Asteroiden gaben dem getarnten Schiff weiteren Schutz und unterstützten Luna bei ihrer Mission. Sie sah sich über Sicht um und konnte keine Feinde ausmachen, also führte sie mit kurzen Impulsen einige kleine Manöver durch, die sie in das Asteroidenfeld brachten. Von da an ließ sie sich wieder treiben und flog auf den Eingang in den Korridor zu, den die Cylonen nutzen würden und mussten. Sie hatte den Ort, an dem der Angriff erfolgen sollte, erst einige Minuten zuvor verlassen, als sie die Cylonen ausmachen konnte. Ein Basisschiffe, ein Wiederauferstehungsschiff und neun Frachter flogen in enger Formation und unter Führung des Basisschiffes durch den Korridor. Circa drei Raidergeschwader schützten die Frachter und das Wiederauferstehungsschiff zusätzlich zum Basisschiff, doch konnten auch sie den Stealthstar nicht ausmachen.
Sie wartete ab, bis der Verband näher kam, um sichergehen zu können, dass sie wirklich alle Verbände gesehen hatte. Aber es tauchten keine weiteren Cylonen auf, so dass sie sich zur Chronos zurückzog und dort in ihre Viper wechselte, nachdem sie Kira, dem sie bereits auf dem Weg ins CIC begegnet war, Bericht erstattet hatte.

Derweil war Aubrey mit neunzehn weiteren Raptoren gestartet, um die Störbojen zu platzieren und unangenehme Überraschungen zu unterbinden. Die Bojen würden erst aktiviert, wenn die Chronos auf dem Dradis erscheinen würde – das war selbst für die zu diesem Zeitpunkt auf geringer Leistung arbeitenden Sensoren kein Problem, da ein Battlestar für ein Dradis problemlos zu erkennen war. An zuvor berechneten Punkten innerhalb des Asteroidengürtels erschienen die Raptoren mit dem üblichen Sprungblitz. Die Besatzungen kannten ihre Aufträge und auf Aubreys Führungsraptor gingen bereits eine Minute nach dem Start die Bestätigungen für den abgeschlossenen Auswurf Bojen ein. Ihr ECO bestätigte kurz darauf, dass alle Bojen draußen und einsatzbereit waren, während Elaine ihren Raptor in einen Krater manövrierte, der wie für Raptor gemacht schien- Sie konnte sowohl die Flanken als auch ihr Heck in dem Krater schützen, während der Bug leicht herausschaute und ihnen somit die nötige Sicht verschaffte.
In dem Raptor wurde es still, als die Maschinen und die Innenbeleuchtung herunterfuhren und nur noch das stark abgeschwächte Licht des Dradis den Raptor erfüllte. Doch auch dieses Licht war außerhalb des Raptors nicht mehr zu sehen, als Elaine und ihr ECO die Beleuchtungsstärke herabsetzen, so dass die Anzeigen gerade noch so eben erkennbar waren. Beide schwiegen in den Raum hinein und warteten auf das Auftauchen des Kampfsterns – den Moment, der das Ende des cylonischen Konvois bedeutete.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 10:53 am

Präsident Baltar

Baltars Büro



Nachdem nur noch Baltar selbst und Caprica 6 im Büro übrig waren, hielt Gaius noch immer den Bericht der letzten Nacht in den Händen. Er konnte immer noch nicht begreifen, was geschah. Kopfschüttelnd blickte er seine Caprica 6 an. Es erschreckte ihn einerseits, dass die Widerständler über Waffenlager verfügten, auf der anderen Seite war er zutiefst geschockt, über die unfassbare Brutalität, mit der dieser Cylonische Killer vorging. Er sprach sie an, während er den Bericht fassungslos von seinen Händen gleiten ließ, aufstand und sich auf sie zu bewegte, um ihr gegenüber zu stehen. Gaius musste immer ein wenig zu ihr aufschauen, da sie größer gewachsen war, aber daran hatte er sich schon lange gewöhnt.
" Wann werden diese sinnlosen Gemetzel jemals enden? Wann werde ich endlich mal respektiert? Was ist so falsch an einer intellektuellen friedlichen Lösung?"
" Gaius, die Menschen lehnen uns ab seit wir hier sind. Obwohl wir ihnen eine Friedliche Koexistenz angeboten hatten. Es läuft nicht, wie wir es gehofft hatten. Sicher, einige Cylonenmodelle waren auch nicht von einer friedlichen Koexistenz angetan. Aber auch wir anderen, sogar Boomer oder ich, werden von den Menschen mit Hass und Verachtung angesehen."
" Ja, ich weis. Aber was ist mit dem Respekt?"
" Kein Kommentar." Caprica 6 grinste Baltar herausfordernd an.
" Hmpf, warum glauben die mich ständig in Angst versetzen zu müssen? Würden die tatsächlich diesen Dragon auf mich hetzen? Falls es ihn wirklich gibt, was ich so allmählich bezweifle."

Noch eher Caprica 6 antworten konnte, sprang die Türe auf und eine schüchtern wirkende 8 platze herein. Es schien ihr etwas peinlich zu sein, dass sie einfach so hereinkam.
"Entschuldigen sie die Störung. Ich wollte nur wegen dem Vorfall von gestern Abend kommen."
Die 8 lächelte Baltar verlegen an und dieser war von ihr positiv überrascht. Ihm viel sofort auf, dass es nicht Boomer war. Es war also eine andere 8. Das Positive, das Baltar an ihr auffiel war, das sie ungewöhnlich höflich ihm gegenüber war. Das war er bisher nur von Caprica 6 gewohnt. Caprica 6 jedoch erkannte Cassandra sehr schnell und blickte sie versteinert vor entsetzen an, was Baltar nicht sehen konnte, schließlich war sein Blick immer noch auf die 8 gerichtet, die sehr sympathisch wirkte. So war Baltar eben, ein Verlegenes oder nettes Lächeln einer Frau, konnte seinem noch immer ausgeprägten Ego deutlich schmeicheln.
Doch dann geschah etwas, das Baltar irritierte. Die 8 ging schnurstracks auf Caprica 6 zu und flüsterte ihr grinsend etwas ins Ohr. Baltar fing an sich zu fragen, ob die 8 vielleicht doch nicht wegen ihm so höflich war. Erst jetzt fiel ihm der Gesichtsausdruck von Caprica 6 auf. Er konnte nichts damit anfangen. Doch er rappelte sich innerlich wieder auf.
„ Ähm der Vorfall ja, sie meinen die Explosion vermute ich.“ Baltar setzte sich mit diesen Worten wieder an seinen Schreibtisch zurück und nahm mit der rechten Hand den Bericht erneut auf.

Caprica 6 sah Dragon auf sich zukommen und bekam etwas ins Ohr geflüstert, was ihre Befürchtungen nicht wirklich ausräumen konnte.
"Lächle Six! Dein Spielzeug interessiert mich nicht. Und wenn, könntest du eh nichts dagegen unternehmen!"
„ Wenn es sein muss, werde ich ihn mit meinem Leben verteidigen.“ Das war die Antwort, die sie für Cassandra übrig hatte. Ihr war klar, dass sie gegen Dragon kaum eine Chance hätte, aber das würde sie nicht davon abhalten es notfalls zu versuchen.
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 12:04 pm

"Genau Mr. Baltar. Das Büro will einen Bericht ihrerseits und was sie unternehmen wollen. Sie kennen ja diese bürokratischen Abläufe."

Cassandra blickte an Caprica vorbei, die mit ihrem versteinerten Gesicht Baltar zugewandt war. Dragon konnte ihr ansehen das ihr Puls in die Höhe sieg. Die Anwesenheit der cylonischen Killerin war ihr unangenehm. Doch Capricas Worte drangen in das Gehör von Dragon. Baltar lag ihr sehr am Herzen und schon alleine aus diesem Grund sollte sie kein Wort verlieren. Keiner der Cylonen, die versucht hatten Dragon Identität preiszugeben hatte lange genug gelebt um Dragon ans Messer zu liefern. Und das wusste Caprica. Was aber die Acht nicht davon abhielt es ihr erneut in Erinnerung zu rufen. Und so flüsterte sie erneut ihr zu.

"Willst du mich herausforden, Six? Behalte deinen Mut für dich bevor ich es mir anders überlege und irgendwie einen Hauch von Interesse an deinem Spielzeug heuchle.

Aber da ich dich gut leiden kann, und dein Spielzeug weiterhin nicht mehr weiß als ihm gut tun würde, haben wir kein Problem und ihr könnt euch auch weiterhin das Hirn rausvögeln!!"

Während sie sprach war sie Caprica so nahe das sie die Wärme ihrer Haut förmlich spüren konnte. Sie konnte ihren Herzschlag hören und wie ihr wahrscheinlich die Angst in die Knochen fuhr. Denn Cassandra hatte in ihrer Stimme etwas dämonisches, was nicht nur Caprica erschaudern ließ. Auch andere Cylonen versetzten allein die Gegenwart Cassandras ein derartiges Schaudern über den Rücken, das sie sich kaum trauten auch nur den falschen Finger zu bewegen.

Baltar bekam nicht wirklich mit was zwischen den beiden weiblichen Cylonen geschah. Denn Dragon vergrub ihr Gesicht hinter Capricas und vermied so von Gaius gesehen zu werden. Sie tat es sehr geschickt, als würde eine Freundin der Anderen etwas ins Ohr flüstern was sich Frauen so zuflüstern. Nur die versteinerte Miene seitens Capricas war etwas seltsam dabei.

"Lächle Six! Alles ist in Ordnung!" forderte sie Six auf und auf der abgewandten Seite von Baltar die Hand von Six.

Sie drückte so stark das Six erschrak und Dragon ließ sie verstehen dass das Lächeln keine Bitte sondern eine Drohung war.

Cassandra zog ihren Kopf zurück und als würde man einen Schalter umschalten, lächelte sie Baltar erneut zu. Sie wusste das sie ihm so schmeicheln konnte und das ihm es gefiel angehimmelt zu werden.
Und Dragon beherrschte ihre Rolle der schüchternen Acht.
Just in diesem Moment fiel eine weitere Acht in das Büro des Präsidenten. Das Timing hätte nicht besser sein können. Es war Boomer, die zu Caprica wollte.
Sie kam wie immer ohne anzuklopfen rein und blieb dann wenige Meter vor dem Tisch des Präsidenten wie angewurzelt stehen. Sie sah die andere Acht an und hatte ebenso dieses versteinerte Gesicht wie Caprica.

Cassandra sah zu Boomer und zwinkerte ihr zu. Es war ein Zeichen das Sharon dieses Entsetzen gegen etwas anderes austauschen sollte. Und Boomer reagierte.

"Da bist du. Man sucht dich schon im "Büro". Was suchst du hier?"

Boomer ließ sich etwas einfallen um nicht vor Gaius aufzufallen. Den je mehr man vor dieser Acht in eine Art Angstkoma verfiel, umso mehr erregte es Aufsehen. So spielte sie mit. Aber ihre Frage war ernstgemeint.

"Ich dachte ich sollte den Bericht holen - wegen dem Vorfall...." antwortete Cassandra darauf.

"Du wirst nicht fürs Denken bezahlt und mach das du raus kommst!!" fiel Boomer ihr ins Wort.

Der Tonschlag war aggressiv. Und Boomer wusste das. Jedoch erst als die Worte in diesem Tonfall ausgesprochen waren. Dragon blieb in ihrer Rolle und blickte eingeschüchtert auf den Boden. Sie nickte nur zart und verabschiedete sich von Präsident Baltar.

"Tut mir leid wegen der Störung. Kommt nicht mehr vor."

Anschließend ging sie an Boomer vorbei und kam dabei sehr nah an ihrem linken Ohr vorbei um ihr noch etwas ins Ohr zu flüstern im Vorbeigehen.

"Ganz Vorsichtig, kleine Sharon!"

Die Worte ließen Boomer erzittern. Sie schluckte nervös und ihr Atem wurde schneller. Aber Cassandra zog an ihr vorbei und verließ das Büro des Präsidenten. Sharon gin zu Six. Diese sah immer noch wie versteinert zum Ausgang. Wahrscheinlich wollte sie sicher gehen das dieser Dämon auch wirklich weg war und nie wieder kam.
Sharon berührte sie am Unterarm und Caprica erschreckte leicht. Sie sah Boomer an und es war ihr anzusehen wie Dragon ihr Angst machen konnte. Sie nutzte Six Schwäche für Baltar gnadenlos aus. Sowas konnte sie - nur zu gut.

"Wir müssen reden - allein!" sagte Boomer und traf wahrscheinlich auch den richtigen Nerv von Caprica.

Sharon Valerii ging voraus und Six kam ihr nach. Dabei bemerkte sie nicht das sie an Dragon vorbeigingen, die sich in einer kleinen Nische versteckte. Cassandra hatte noch etwas anderes vor und hielt auf die verschlossene Tür zu. Sie sah sich um und als sie sich unbeobachtet fühlte, sperrte sie die Tür auf und ein leicht verschrockener Gaeta sah sie an. Er hatte wahrscheinlich mit jemand anderem gerechnet.
Die Cylonin schloss die Tür. Mit dem Rücken zu ihm gewandt überlegte sie ob sie in der Rolle bleiben sollte und bejahte es für sich. Mit mehr menschlichen Zügen erhoffte sie sich das Vertrauen von Gaeta zu erschleichen und hatte schon eine Idee wie sie es anstellen konnte.
So drehte sie sich um und setzte ihren verschüchterten Blick auf. Sie tat so als ob sie nicht sicher wäre ob sie das Richtige tat oder nicht.

"Ich...ich...ähm..." begann sie zu stottern.

Felix sah sie mit seinen braunen Augen eindringlich an und fragte sich bestimmt was sie von ihm wollte. Wenn es so war, war es für Dragon ein Erfolg und versiuchte herauszufinden ob es so war.
Verschüchtert spielte sie an ihrem Mantel herum undblieb wenige Sekunden ohne ein Wort zu sagen stehen.

"Ich sollte nicht hier sein. Tut mir leid - wirklich!" entschuldigte sie sich und kehrte um.

Sie öffnete die Tür und hoffte das Gaeta anbiss und sie wieder reinbat.

Derweil gingen Six und Boomer vor die Colonial One. Sie schauten sich um, um sicher zu gehen das niemand sie belauschte oder beobachtete.

"Es wird schlimmer, Six. Alles läuft aus dem Ruder. Und was wollte dieser Dämon von dir?
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BeitragThema: Re: Battlestar Galactica - Der Widerstand   Sa Jan 24, 2009 11:09 pm

Der ehemalige Offizier leerte eine weitere Tasse Kaffee, immerhin erst die sechste seit Einbruch der Nacht, und arbeitete weiter an den Listen. Dieses Mal lagen die Dinge aber doch anders als sonst, denn es schien, als sollte niemand mehr erhalten und auch niemand weniger. Das war gerade jetzt merkwürdig, schließlich wuchs der Widerstand und es gerieten immer mehr Menschen unter Verdacht. Bisher hatten die Cylonen darauf reagiert, indem sie jedem, dem man auch nur die geringste Verbindung zum Widerstand unterstellen, die Zuteilungen drastisch kürzten. Aber davon war diesmal nichts zu erkennen, andererseits erhielten auch die Mitglieder der NCP keine zusätzlichen Rationen mehr.
Vermutlich hatten die Cylonen nach den Übergriffen auf Menschen mit höheren Zuteilungen nun doch begriffen, dass ihre wertvollen menschlichen Sklaven durch die Gegenleistungen nur zu Zielen des Widerstandes wurden. Aber die Besatzung brauchte für ihr Vorgehen die NCP und es gab nur wenige Menschen, die bereit waren, sich diesen Verrätern anzuschließen. Einige hatten zu viel Angst vor dem Widerstand, andere hassten die NCP so sehr wie die Cylonen und wieder andere hatten längst alles aufgegeben und vegetierten dahin. Auch die geringeren Zuteilungen für mutmaßliche Widerständler war von Anfang an kontraproduktiv gewesen. Der Hunger und die Ungerechtigkeit trieben die Betroffenen oft erst in den Widerstand oder heizten den Hass derer an, die schon zuvor im Widerstand gewesen waren.
So hatte es Gaeta wesentlich einfacher und musste nur einmal die Werte berechnen und in die Zeilen der Menschen kopieren. Dann musste er noch Kinder berücksichtigen, die weniger erhielten. Die Arbeit ging dementsprechend schnell voran, bis er die Rückseite des letzten Blattes bemerkte. Dort standen die Sonderwünsche der Cylonen, die zwar tatsächlich niemanden mehr weniger zuteilen wollten, aber weiterhin bestimmten Leuten mehr gaben. In einigen der Namen erkannte er Mitglieder der NCP und aus der Menge an betroffenen Personen konnte er schließen, dass es sich bei den betroffenen Menschen fast nur um die Mitglieder der NCP handelte.
Gemäß seinen Befehlen teilte er ihnen dann auch mehr zu, gab ihnen von jedem etwas mehr und wieder brannten sich mehr Namen in sein Gedächtnis. Er kannte inzwischen gut vierzig Namen auswendig und mit jeder Zuteilung wurden es mehr. Vielleicht waren sie nicht alle Teil der NCP, aber die meisten – fast alle waren genau das und er hasste diese Menschen abgrundtief. Dabei gehörte er für Cylonen und Menschen in exakt dieselbe Kategorie. Das wurde ihm jedes Mal aufs Neue schmerzhaft bewusst, wenn er auf der Liste seinen Namen las. Auch er erhielt mehr als der durchschnittliche Bewohner Neu Capricas, obwohl er gar nicht mehr brauchte, so dass er sich zumeist selbst seine Mehrzuteilung strich und sie einigen Kindern der Kolonisten zuschrieb.
Doch das wusste dort unten keiner, genauso wie keiner wusste, dass er dem Widerstand Informationen verschaffte. Er war ein Verräter wie Baltar, wie die NCP – so sahen ihn die Menschen und daran konnte er nichts ändern. Denn er war es, wenn er die Listen schrieb, wenn er Baltar unterschreiben ließ, wenn er die Anweisungen der Cylonen befolgte, die die Kolonisten Tag für Tag quälten. Obwohl er gegen sie kämpfte und insgeheim nur auf den Tag der Befreiung wartete und hinarbeitete, blieb er ein Verräter. Warum sonst war er Baltars Assistent und ein Vertrauter der Cylonen? Warum sonst saß er in der warmen und sicheren Colonial One und nicht in einem Zelt der Stadt? Warum sonst versorgte er den Widerstand nur mit Informationen, anstatt Teil von ihm zu sein und mit Waffengewalt gegen die Besatzer und ihre Lakaien vorzugehen?
Gaeta stellte sich diese Fragen immer wieder und konnte sie nur beantworten, indem er sich selbst sagte, dass er mit seiner aktuellen Vorgehensweise mehr erreichen konnte. Indem er sich wieder um die Listen kümmerte, wollte er sich von diesen Fragen ablenken, aber dazu kam es nicht mehr, als er hinter sich das Geräusch der Tür öffnete.
Er wusste, dass es einige Sekunden brauchte, um die Tür – wie in diesem Fall – mit Gewalt zu öffnen und die galt es zu nutzen. Der Datenträger war in seinem Versteck und die Listen sowie ein Kalkulationsprogramm waren geöffnet – er war also sicher und es gab nichts, was man ihm anhängen konnte. Schnell drehte er sich um und blickte teils mit echter und teils mit gespielter Überraschung und einem leichten Ausdruck von Schrecken auf die Tür, In dieser stand eine Acht, die sich jetzt umdrehte und die Tür hinter sich zuzog. Gaeta hatte bereits vor einem Monat die Stabilität der Tür und die ihres Schlosses getestet und wusste, dass man es mit mittlerer Gewalt in kurzer Zeit so weit strapazieren konnte, dass die Tür nicht mehr verschlossen war. Auch war ihm klar, dass so ziemlich jede erwachsene Person dazu in der Lage war, dennoch brauchte das immer ein paar Sekunden, die ihm in Notfall reichten, um seinen Bildschirm von auffälligen Anzeigen zu säubern und den Datenträger zu entfernen.
Die Cylonin blieb nach dem Schließen der Tür noch einige Augenblicke mit dem Rücken zu ihm stehen und schien etwas zu überlegen, dann drehte sie sich um und blickte ihn verschüchtert an. Sie stotterte unverständlich ein paar Wortfetzen vor sich hin und spielte dann an ihrem Mantel, während ihre Augen seinem Blick auswichen. Felix musterte den weiblichen Cylon und wurde neugierig, denn irgendetwas stimmte an diesem Auftritt nicht. Erst überwand sie die Türsicherung und dann trat sie so schüchtern auf, dass man ihr nicht einmal zutraute, einen Fremden auch nur anzusprechen. Andererseits war die Modellreihe Acht wesentlich komplizierter und schwerer zu deuten und zu verstehen als die anderen Modellreihen, eine der Sachen, die er auf Neu Caprica gelernt hatte. Eigentlich war „kompliziert“ nicht die richtige Beschreibung - „menschlich“ traf es wesentlich besser, aber diese Erkenntnis gefiel Felix nicht, so dass er lieber Komplexität als Ursache des seltsamen Verhaltens der Achten sah.
Die Acht spielte ihre Rolle weiter und entschuldigte sich für ihre Anwesenheit, um sich wieder auf die Tür zu zu bewegen und um den Raum zu verlassen. Damit war Felix endgültig verwirrt, denn die Cylonen auf Neu Caprica hatten es mit einer Ausnahme bisher nicht nötig gehabt, sich zu entschuldigen. Diese eine Ausnahme war auch eine Acht, aber nicht die, die vor ihm stand. Obwohl er die einzelnen Kopien Modellreihe eigentlich nicht voneinander unterscheiden konnte, so erkannte er doch diese eine Acht, die damals bei der Ankunft der Cylonen die Kapitulation der Menschen forderte. Dass es sich bei dieser Acht um die Person handelte, die er als Boomer kannte, wusste er jedoch nicht. Er wollte auch gar nicht mehr über die Cylonen wissen – außer die Antwort auf die Frage, wie man sie endgültig töten konnte.
Seine Neugier jedenfalls war geweckt und er wollte wissen, ob die Cylonin, die soeben in sein Zimmer eingedrungen war, nur ein Spiel spielte oder wirklich so seltsam war, wie es schien. Dazu musste er ihr Spiel – wenn es denn eins war, was er schlicht als gegeben annahm – zuerst mitspielen und sie wieder hereinbitten. Letztlich hatte er keine Ahnung, was sein Gegenüber vorhatte, und wusste nur, dass sie sich seltsam verhalten hatte und er die Antwort auf dieses Verhalten suchte.
„Ich wüsste nicht, warum Sie diesen Raum betreten sollten, wenn Sie dazu keinen Grund hätten. Also denke ich, dass es doch sinnvoller wäre, wenn Sie sich erstmal beruhigen und dann das tun, weswegen sie hier sind“, erwiderte Gaeta freundlich auf den seltsamen Auftritt der Acht.
Wenn er gewusst hätte, wen er vor sich hatte, hätte er es vermutlich in erster Linie nicht geglaubt. Unter dem Killer Cassandra beziehungsweise Dragon hatte er sich etwas anderes als eine schüchtern auftretende Cylonin vorgestellt. Zwar wusste er, dass Dragon eine Acht war, aber nicht welche – Menschen konnten Cylonen desselben Modells nun einmal nur schwer oder gar nicht auseinander halten – und diese hatte er nicht im Verdacht.
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